Freitag, 21. September 2018

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Bunte Mischung
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Eins,zwei,drei,vier...

Der Loriot-Chor stimmt mit. 
Und nun alle im Chor
Jugendamt und Oberbürgermeister
Wir danken dir im Namen der Polizei 

Entwurf einer Klageschrift
Der Wiegand, der zahlen soll
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Schutzengel
Wilhelmshavener Amtsgericht darf nicht zum dritten Mal belogen werden
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Der Rechtsstaat (VII)

Unter Druck gesetzt

Was dann in Gang gesetzt wurde, ähnelt dem Vorgehen gegen Schwerstkriminalität. Die Lüneburger Sonderermittler, die ansonsten für den Kampf gegen organisiertes Bandentum zuständig waren, zogen alle Register. Knapp 900 Dienstfahrten von Dincklages wurden penibel untersucht, Fahrtenbücher, Dienstpläne und Kalender ausgewertet, seine Fahrer bis zu sieben Mal verhört – und zwar so, dass einer als Zeuge berichtete, er sei derart unter Druck gesetzt worden, dass er am Ende sogar Städtenamen wie Nienburg und Cloppenburg verwechselt habe.

Schreibt die "Nordwest-Zeitung" am 18. September 2018

Wer muss da nicht an Christian Wulff und die Staatsanwaltschaft von Hannover denken? Allerdings hat es in diesem Fall nicht so lange gedauert, bis sich die Staatsanwaltschaft von Hannover bis auf die Knochen blamierte. Wenn sich Staatsanwälte profilieren wollen, scheint so einiges möglich zu sein. Dabei kommt es auch zu Straftaten. Informationen werden an die Presse durchgesteckt, Akten landen in den Redaktionen.

Man wollte von Dincklage als Polizeichef von Wilhelmshaven loswerden, das ist gelungen. Der Ruf vieler ist nun ruiniert. Da darf man durchaus gespannt sein, wie der Prozess gegen den ehemaligen Wilhelmshavener Oberbürgermeister Eberhard Menzel verläuft.

Wer so was persönlich erlebt, verliert schnell den Glauben an den Rechtsstaat. Mich hat die Staatsanwaltschaft von Hannover zweieinhalb Jahre schmoren lassen, man schaute tatenlos zu, wie ich in Wilhelmshaven verleumdet wurde, als man mich gar nicht mehr los wurde, weil ich mich immer wieder in Erinnerung brachte, klagte man mich ohne ein einziges Beweismittel an. Nach dem Freispruch setzte die Staatsanwaltschaft von Hannover alle Hebel in Bewegung, um eine Berufungsverhandlung vor dem Landgericht in Hildesheim zu erreichen, man versicherte, dass man mich garantiert überführen wurde - und was geschah vor Gericht? Der Richter faltete den Vertreter der Staatsanwaltschaft zusammen: "Es ist unglaublich, was Sie mit dem Tjaden gemacht haben."

Danach wurde die Staatsanwaltschaft von Hannover kleinlauter. Ein angeblicher Rechtspfleger, der sich Wendt nannte, rief meine Mutter an, weil er mich zuhause nicht erreicht hatte. Am Telefon versprach er mir eine Entschädigung. Die ich nie bekam. Später behauptete die Staatsanwaltschaft von Hannover, in ihrer Behörde werde kein Rechtspfleger beschäftigt, der Wendt heißt. So heiße nur der Chef der Behörde.

Und was machen die Justizminister in solchen Fällen? Sie schweigen. 

Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch mal hier.

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