Sonntag, 20. Januar 2013

Junge Landesbühne

Geschichten mit Stieren: Wie zum Beispiel "Rotkäppchen"

Im Centro Culturale Hispanico liest die Schauspielerin Brit Bartuschka Geschichten mit Stieren vor. Steht einfach so in der "Wilhelmshavener Zeitung". Die hätten ruhig ein paar Titel nennen können. Ernest Hemingway hat einige geschrieben. Doch es sollen wohl eher Märchen vorgelesen werden.

Da wäre erst einmal "Rotkäppchen". Das sagt zu dem bösen Wolf: "Stier mich nicht so an." Deswegen tarnt er sich später als Großmutter. Der Rest wird für diesen Wolf ziemlich steinig. Oder war das in "Der Wolf und die sieben Geißlein"? In diesem Märchen soll der Wolf am Stieren gehindert werden, indem die Kleinen versteckt werden. Oder verwechsele ich das mit "Schneewittchen", deren Stiefmutter immer vor dem Spiegel am Stieren ist? Die genervte Stieftochter versteckt sich deswegen bei sieben Zwergen. Auch ein gewisses "Rumpelstilzchen" ist mit Stieren beschäftigt. Das stiert immer auf der Königin ihr Kind und vertreibt sich die Zeit mit Backen und Kochen. In des "Kaisers neue Kleider" stiert sogar ein ganzes Volk, bis ein Kind dieses Stieren mit dem Satz beendet: "Er hat ja gar nichts an."

Also wirklich, die hätten ruhig ein paar Titel nennen können...Denn auch "Hänsel und Gretel" sind möglich. Erst stieren die Eltern auf die Haushaltskasse, dann stieren die Kinder auf ein Häuschen und schließlich stiert eine Hexe täglich auf eine Waage, um festzustellen, ob Hänsel endlich zugenommen hat.

Sogar mein Herrchen Heinz-Peter Tjaden hat eine - wenn auch ziemlich blöde - Geschichte mit Stieren erzählt. Kaum stiert jemand auf ein Buch, ist er verschwunden.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Arschlöcher, hergehört!


Besorgt euch einen Grabstein!

Wenn ihr vor Langeweile fast umkommt, dann besorgt euch einen Grabstein und stellt euch auf dem Friedhof in der Friedenstraße an, bis ihr dran seid. Dann ist endlich Schluss mit euren Belästigungen, die sich seit sechs Monaten häufen wie die Scheiße, die ihr anonym erzählt. Erst behauptet jemand gegenüber einer Behörde, ich hätte als Berater einer Lüneburger Einrichtung Einnahmen erzielt, die ich verschwiegen hätte, dann rotten sich vor dem Computer des verstorbenen BASU-Ratsherrn Joachim Tjaden Leute zusammen, die an meinem Nachruf auf meinen Bruder zweifeln und kontrollieren dort seine mails, um festzustellen, ob sich Acki und ich über eine Verleumdungskampagne sondergleichen tatsächlich ausgesprochen haben – und jetzt meldet sich bei mir das Kreisveterinäramt aus Schortens: “Wir haben einen anonymen Hinweis bekommen.” Meinem Hund Mike gehe es schlecht.

Der Amtstierärztin, die mich soeben anrief, habe ich Mikes Internetseiten tjadenleaks.blogspot.com empfohlen. Dort gibt es von meinem Jagdterrier Fotos in Hülle und Fülle. Der ist mir übrigens am 28. Dezember 2012 in Hooksiel weggelaufen, ich holte ihn am nächsten Tag aus dem Tierheim ab.
Ich verschwende meine Zeit nicht mit Vermutungen, wer hinter solchen Aktionen steckt. Ich vergeude meine Zeit nicht mit Arschlöchern! Schließlich soll ich sogar schon einmal ein “Kinderschänder” gewesen sein (siehe Foto auf heinzpetertjaden.wordpress.com) und vorbestraft. Danach kann mich kaum noch etwas erschüttern…

Freitag, 4. Januar 2013

Merkel in WHV

WZ-Chefredakteur wünscht allen ein frohes 2012

Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister gibt dem NDR ein Interview, während ich bei einem CDU-Quiz so meine Probleme habe. Beantworten soll ich die Frage, wie viele Stimmen der Landtagskandidat Jörn Felbier bekommen mag. Doch der erste Kugelschreiber mag nicht. Die Mine fehlt. Ich greife zum zweiten Kugelschreiber. Der hat zwar eine Mine, die Tinte ist jedoch eingetrocknet. Da kommt ein Quiz-Helfer und greift in eine Plastiktüte. Einer der Kugelschreiber müsse doch funktionieren, meint er, während ich von ihm gern gewusst hätte, wie viele Wahlberechtigte es eigentlich in dem Wahlbezirk von Felbier gibt. Das weiß er nicht. Ich solle doch einmal den Ordner fragen, der hinter mir steht. Der sagt: "25 000." Ich melde Zweifel an. Die zerstreut auch ein zweiter Ordner nicht. Denn der schätzt die Zahl der Wahlberechtigten auf 60 000. Ich setze meine Umfrage fort. Die dritte Schätzung lautet: "68 000." Keine Antwort stimmt. Es sind rund 64 500. Aber die Zeit bis zum Eintreffen der Bundeskanzlerin vergeht wie im Fluge. Auch der vierte Kugelschreiber streikt. Der Quiz-Helfer sagt: "Ich mach das mal für Sie." Kommt gar nicht infrage. Der schreibt womöglich kurz vor dem Einsendeschluss meine Antwort ab - und gewinnt den ersten Preis bei einer Stichwahl zwischen seiner und meiner Karte. Mit dem fünften Kugelschreiber klappt´s. Es ist mein eigener.

Gerd Abeldt, Chefredakteur der "Wilhelmshavener Zeitung", dagegen müht sich nicht mit nicht funktionierenden Kugelschreibern ab, sondern mit einem alten Kalender, den er möglicherweise bei einem Pressegespräch mit der Sparkasse abgestaubt hat. Die Bundeskanzlerin ist inzwischen eingetroffen, Beifall brandet auf, als sie nach vorn geht und dort von Abeldt begrüßt wird, der vor den Reden von Merkel und McAllister vier Fragen stellen darf. "Ich wünsche allen ein frohes 2012", begrüßt der WZ-Chefredakteur die Kanzlerin, den Ministerpräsidenten und das Publikum. Ein Raunen geht durch den Saal, Abeldt korrigiert die  Jahreszahl, entschuldigt sich für den Patzer mit dem Hinweis, dass Schreiben und nicht Reden seine Sache sei, und bekommt von Merkel einen reingewürgt: "Und dann schreiben Sie etwas anderes als wir sagen." Woher nur kennt die Kanzlerin die "Wilhelmshavener Zeitung"?

McAllister pfeift anschließend darauf, ob nun das Jahr 2012 oder das Jahr 2013 begonnen hat, er ist stolz darauf, dass der JadeWeserPort "pünktlich fertig" geworden ist. Das ist zwar auch nicht ganz korrekt, aber zeitlich betrachtet auch nicht viel weiter daneben als Abeldts "frohes 2012".  Das in Wilhelmshaven nicht ganz so froh verlaufen ist, wie man sich das hier zu Stadt immer wieder wünscht, weiß auch die Kanzlerin zumindest vom Hörensagen: "Ich habe auch schon gehört, dass es in Wilhelmshaven nicht ganz so gut aussieht." Was schlecht aussieht, kann aber nur besser werden, glaubt der Ministerpräsident: "Wilhelmshaven wird nach Hamburg und Bremen das dritte Tor zur Welt." Es ist Zeit für mich zu gehen...

Bilderbogen




Donnerstag, 3. Januar 2013

Der Justizskandal


Staatsanwaltschaft Hannover - eine zu heiße Justiz-Kartoffel?

Nun hat mir auch das niedersächsische Justizministerium geantwortet. Meine mail vom 18. Dezember 2012 lag angeblich Justizminister Bernd Busemann vor, der die Beantwortung Dr. Hackner überließ (Foto 29). Der schreibt: “Die von Ihnen erhobenen Vorwürfe waren bereits mehrmals Gegenstand der Überprüfung durch mich, zuletzt im Zusammenhang mit Ihrer Eingabe vom 28. April 2011 an den Niedersächsischen Landtag, ohne dass sich dabei ein rechtlich begründeter Anlass zu Maßnahmen der Dienstaufsicht ergeben hätte.”

Damals hat man mich von Pontius zu Pilatus geschickt. Der von mir angerufene Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages leitete meine Eingabe am 20. Juni 2011 an den Niedersächsischen Landtag weiter, da der Rechtsausschuss dieses Parlaments für meine Sache zuständig sei. Dieser Ausschuss teilte mir am 13. Oktober 2011 mit, dass er sich für mein Anliegen “nicht verwenden” könne. Um die Beweglichkeit der beiden Ausschüsse weiter zu fördern, schickte ich dem Petitionsausschuss am 11. September 2012 ein Päckchen mit Salbe, das ich prompt wieder zurück bekam (Fotos 18 bis 21). Aber immerhin wurde mir eine erneute Überprüfung zugesagt.

Was Dr. Hackner sonst noch schreibt