Mittwoch, 15. Mai 2013

Vom Scheitern

Ich passe auch im Wasser auf.
 





















...und von der ewigen Hoffnung auf eine Wende

Ich bin es. Der leidgeprüfte Jagdterrier Mike Tjaden, der heute nicht die "Wilhelmshavener Zeitung" liest, sondern mir selbst jeden Wunsch von meinen treuen Augen ab, der immer noch nicht in Erfüllung gegangen ist, obwohl es vor zweieinhalb Jahren danach aussah.

Damals wäre mein Herrchen, dieser Heini Heinz-Peter Tjaden, beinahe in eine katholische Kirche in Münster gegangen, um bei der Taufe von zwei Kindern dabei zu sein. Sogleich riss ich aus und rannte nach Lüdinghausen, wo mir eine Frau begegnete, die ich im richtigen Moment traf. Diese Frau hieß Martina Große-Feldhaus und war Verfahrensbeiständin an Familiengerichten. Der berichtete ich von der drohenden Tauf-Gefahr. Sie brachte sogleich meine Befürchtungen zu Papier und schickte sie sofort per Fax an das Gericht, das ich nur selten in meinem Napf habe, weil ich täglich nicht einmal genug Leckerlis bekomme. Es drohe höchste Gefahr für das seelische und sonstige Wohl dieser Kinder, hatte sie sich von mir diktieren lassen. Diese Frau gefiel mir, ich nannte sie fortan nur noch Martina, die Fürsorgliche. Einen Auszug aus Ihrem Schreiben setzte ich freudestrahlend ins Netz (Foto 8, hier anschauen).

Dann rief ich die "Westfälischen Nachrichten" an, die sich mein Herrchen, diesen Heini Heinz-Peter Tjaden, vorknöpften. Wunschgemäß pfotete der Redakteur in die Tasten, dieser Tjaden aus Wilhelmshaven sei ein selbsternannter Kinderschützer und spiele sich als Rechtsbeistand einer Mutter auf. Der Rest war zwar auch nicht immer ganz wahr, aber das war mir egal. Mein Terrierfell glänzte wie noch nie. Den Artikel habe ich in meinem Körbchen versteckt, wenn Sie den lesen wollen, dann können Sie das hier tun.

Auch das Jugendamt von Münster-Kinderhaus hatte ich bereits auf meine Seite gezogen, wie ich sonst nur an meiner Leine ziehe. Dieser Heini am anderen Ende meiner Leine sei zu nichts Sachdienlichem in der Lage, hielt schließlich sogar ein Gutachter schriftlich fest. Alles schien also bestens zu laufen, wie ich nur ohne Leine bestens laufe - und deswegen manchmal auch in das Wilhelmshavener Tierheim.

Doch was ist geschehen? Eines der beiden Kinder ist inzwischen zweimal in Wilhelmshaven gewesen und sogar mit seiner Mutter und diesem Heinz-Peter Tjaden in höchster Gefahr schwebend durch die Gegend spaziert. Wenn ich nicht dabei gewesen wäre, hätte wer weiß was Martina Große-Feldhaus aus Lüdinghausen befürchtet hat, passieren können. Deshalb lasse ich diesen Jungen nicht aus meinen Terrier-Augen (siehe Beweisfoto oben).

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

taufe als kindeswohlgefährdung. wirklich - geht es noch? mike, du machst das gut :-)

Anonym hat gesagt…

lob für mike :-)

Anonym hat gesagt…

haben sie gelesen, was der jugendamtsleiter von whv angeblich gesagt haben soll? heute in der wz. ich hoffe, sie nehmen dazu stellung. schönes we.

Anonym hat gesagt…

mike, lies doch mal, was laut wz carsten feist vom jugendamt gesagt haben soll :-(

Anonym hat gesagt…

mike, mit einem einsatz hat die polizei das alles kaputt gemacht :-(

Anonym hat gesagt…

mike, lass die ohren nicht hängen...