Samstag, 29. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (XIII)

Nachricht an die niedersächsische Justizministerin und an den Innenminister

Sehr geehrte Frau Ministerin Niewisch-Lennartz,
sehr geehrter Herr Pistorius,

am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr, sind zwei Polizeibeamte gewaltsam in meine Wohnung eingedrungen. Sie wiesen sich nicht aus, was sie mir vorwarfen, verrieten sie mir erst in meiner Wohnung, nach ihren Namen musste ich zweimal fragen. Angeblich hießen sie Weigand und Schweiger. Veranlasst wurde die Aktion vom Wilhelmshavener Jugendamt. Angeblich versteckte ich ein Kind. Dass dieser Vorwurf völlig haltlos war, stellten die Beamten fest.

Nach der Wohnungsdurchsuchung rief ich sofort die Wache an. Die beiden Beamten, die in meine Wohnung eingedrungen waren, hießen wirklich so, wurde mir versichert.

Doch nun sagt die Wilhelmshavener Polizei: Beamte mit diesen Namen gibt es nicht. Dennoch ist eine Beschwerde von mir vom stellvertretenden Wilhelmshavener Polizeichef zurückgewiesen worden. Die Aktion sei legal gewesen. Was ich mir bei Polizeibeamten mit falschen Namen nun wirklich nicht vorstellen kann...Die richtigen Namen will die Polizei nicht verraten.

Einen Polizeichef hat Wilhelmshaven zurzeit nicht, weil die Staatsanwaltschaft von Oldenburg gegen ihn ermittelt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Polizei mit Taschenlampen"

Polizei mit Taschenlampen (XIV): Immer weniger Fehler bei Polizei-Quiz

Freitag, 28. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (XII)

Vertröstung - die nächste

Der Wilhelmshavener Jugendamtsleiter Carsten Feist hat mir vor einiger Zeit bei Facebook berichtet, er sei Tag und Nacht für sein Team erreichbar. Alle hätten seine Handy-Nummer. Dann hat es am 17. Juni 2013, als zwei Polizeibeamte mit falschen Namen im Beisein einer Jugendamtsmitarbeiterin in meine Wohnung eingedrungen sind, wohl keine Nacht gegeben. Oder hat diese Frau ihren Chef nicht angerufen?

Heute habe ich die nächste Mitteilung von der Stadt Wilhelmshaven bekommen. Ein Mitarbeiter der "Zentralen Dienste" schreibt mir: "Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes ist bei mir eingegangen. Von der Leitung des Jugendamtes habe ich eine Stellungnahme erbeten.

Nach Überprüfung der Vorgänge werde ich mich unaufgefordert wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis dahin bitte ich Sie um etwas Geduld."

Geantwortet habe ich diesem Mitarbeiter: "Vielen Dank für das nächste Schreiben mit der Bitte um Geduld. Die Geschichte rast derweil durch die Bundesrepublik Deutschland und führt zu immer mehr Anrufen von Eltern, die ähnliche Dinge mit Jugendämtern erlebt haben. Wobei man im Wilhelmshavener Fall sagen muss: Ich habe einen Tag (18. Juni 2013, 10  Uhr) nach der illegalen Aktion die Bereitschaft des Jugendamtes von Wilhelmshaven angerufen und um Aufklärung gebeten. Am Telefon wurde ich hämisch ausgelacht, dann hieß es, die Frau, die mit der Polizei vor meiner Wohnungstür stand, sei gar nicht vom Jugendamt gewesen...

Bislang vergeblich warte ich auch noch auf ein Protokoll eines Gespräches mit der Mutter, dem Jugendamtsmitarbeiter C. und Herrn P. vom Familienzentrum Nord. Warum ich das noch nicht bekommen habe, ist mir ebenfalls rätselhaft. Der Junge aus Münster, der in Wilhelmshaven aus dem Schlaf gerissen worden ist, hat auch noch eine Schwester. Ich habe dem Jungen versprochen, dass er seine Schwester (sie leben seit Jahren getrennt) wiedersehen darf. Und ich halte meine Versprechen..."

Polizei mit Taschenlampen (XIII): Nachricht an Innen- und Justizministerium

Mittwoch, 26. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (XI)

Wilhelmshaven für Außenstehende

Mein blog wird mehr gelesen denn je, viele Leserinnen und Leser kommen aber gar nicht aus Wilhelmshaven. Sie lesen die Jugendamts- und Polizei-Geschichte, weil es solche Rechtsbrüche auch bei ihnen gibt. Aber keine Bange: So weit wie in Bayern ist man hier zu Stadt noch nicht. Dort reicht inzwischen die Ankündigung einer Veranstaltung mit der Justizministerin im Internet, damit die Polizei in Zivil vor der Tür steht.  Die Bundeskanzlerin regt sich darüber nicht auf. Sie kennt das aus der DDR und hat sich auch dort nicht darüber aufgeregt...

Was aber ist anders in Wilhelmshaven als anderswo? Erst einmal der Humor der Leute, die hier wohnen. Weist man auf einen Missstand hin, lautet die Antwort: "Das wird noch schlimmer. Aber ansonsten geht es aufwärts." Dann die Bahnverbindung. Jeder Zug endet in Wilhelmshaven. Die Strecke ist privatisiert. Da jeder Zug in Wilhelmshaven endet, kommen inzwischen einige gar nicht mehr an oder sie kehren vorher um. Darüber regt sich sogar die Lokalzeitung auf, die an anderen Tagen in Apotheken als Schlafmittel angeboten wird. Hellwach wird dieser Verlag sonst nur, wenn Konkurrenz droht. Dann kreisen grüne Autos um den Standort des neuen Verlages, dann lässt man verbreiten, dass zumindest eines der Führungskräfte vorbestraft ist. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner haben längst mit vielen Kapiteln der Stadt abgeschlossen, deswegen würde es sie auch nicht stören, wenn jemand das Rathaus abschließt. Derzeit wackelt der Rathausturm, wird nichts getan, muss er abgerissen werden. Die Wetten stehen auf Abriss.

Eines der Theater steht bei starken Regenfällen unter Wasser, weil sich der Eigentümer des Gebäudes um nichts kümmert. Ein Baudenkmal gammelt vor sich hin und die Ankündigungen, dass die Südzentrale doch noch saniert werden soll, werden demnächst als ausgeleierte Langspielplatten auf Flohmärkten angeboten. Da tun gelegentliche Überraschungen gut. Im Stadtnorden gibt es seit einem Dreivierteljahr einen Containerhafen, der als Arbeitsplatzmotor geplant worden ist, daraus geworden ist die stillste Gegend der Stadt, die sonst nur Kurorte zu bieten haben. Fahren Delegationen der heimischen Wirtschaft nach Hannover und besuchen dort den Ministerpräsidenten, werden sie verspottet. Wilhelmshaven sei auf der Überholspur, hat Weil jüngst gesagt.

Auch die Jugendamts- und Polizeigeschichte läuft anders ab als anderswo. Man prüft und stellt sich auf die neue Situation ein. Die Polizei hat sich mittlerweile wohl damit abgefunden, dass sie zwei neue Beamte hat, die sich die Künstlernamen Weigand und Schweiger gegeben haben. Einen Chef, der auf längere Zeit für sie zuständig ist, haben sie noch nicht. Gegen den läuft gerade ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft von Oldenburg. Das Jugendamt gründet weitere Unterabteilungen. Um die Mitarbeiterin, die mit der Polizei vor meiner Tür versteckt hat, irgendwo zu verstecken?

Polizei mit Taschenlampen (XI): Vertröstung - die nächste

Dienstag, 25. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (X)

Kommentarfunktion wieder geändert

Da hier alle fünf Minuten jemand Meinungsäußerungen verbreitet wissen will, ohne seinen Namen zu nennen, obwohl er behauptet, wichtige Informationen zu haben (wenn er nicht gerade mit Beschimpfungen beschäftigt ist), habe ich die Kommentarfunktion wieder geändert. Nur registrierte Nutzer können sich noch zu Wort melden. Auch Kommentare, die mich per mail erreichen, werde ich publik machen.

Heute hat mir das Büro des Oberbürgermeisters mitgeteilt, dass meine jüngsten mails weitergeleitet worden seien an die zuständige Stelle im Rathaus. "Zu gegebener Zeit" werde man antworten. Das hätte man schon am Dienstag voriger Woche tun sollen, statt mich am Telefon auszulachen. Ein Gespräch hätte ausgereicht, um den Schaden zu begrenzen. Statt dessen habe ich ins Leere telefoniert. Also reichte ich Dienstaufsichtsbeschwerden ein.

Der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Wilhelmshaven/Friesland hat mir gestern (siehe Teil 9) völlig zutreffend die rechtliche Situation für das Wilhelmshavener Jugendamt geschildert. Die vorgeschriebenen Schritte sind gar nicht gegangen worden. Die Aktion war also illegal.

Selbstverständlich darf ich hier die Namen der Beteiligten nennen. Was den Polizeibeamten gar nichts ausmachen kann, denn sie haben nach meinem heutigen Kenntnisstand falsche Namen genannt. Was ebenfalls illegal wäre. Ich habe auch keine Lust, mich hier mit Kommentaren eines Ahnungslosen herumzuschlagen. Oder müssen die Zeitungen demnächst schreiben, ihnen sei zu Ohren gekommen, dass ein Mann, der angeblich an hoher Stelle arbeitet, eine Doktorarbeit abgeschrieben haben soll? Darf es vielleicht noch ein wenig mehr DDR sein?

Die handelnden Personen werden vom Steuerzahler bezahlt. Steuerzahler haben es so an sich, dass sie wissen wollen, was mit ihrem Geld gemacht wird. Mit Ausnahme des besagten Kommentators...Ich werde hier keinesfalls Dinge ausbreiten, die auf die Spur des Kindes führen könnten.

Dem Büro des Oberbürgermeisters habe ich mitgeteilt, dass ich erst einmal Strafantrag gegen Unbekannt stellen werde, wenn nicht endlich die Mauer des Schweigens durchbrochen wird. Nur Ausreden suchen, dauert etwas länger, die Mitteilung von Fakten nicht! Auch meine Wohnung haben die Verfassungsmütter und Verfassungsväter geschützt. Wenn hier Polizei aufgetaucht ist, weil jemand gesucht wurde, habe ich die Beamten in meine Wohnung gebeten, um mich in Ruhe mit ihnen zu unterhalten. Ich wohne in einem Haus, in dem es einen Mieterwechsel gibt, der von keinem anderen Haus in Wilhelmshaven übertroffen wird. Eigentümerin ist eine Heuschrecke aus London, die sich um nichts kümmert. Das zieht gelegentlich auch zwielichtige Leute an...So langsam wird es aber auch hier etwas entspannter. Die Mieter, die noch hier wohnen, kennen sich. Alle paar Monate bekommt jemand zwar eine fristlose Kündigung - aber das war es dann auch!

Polizei mit Taschenlampen (XII): Wilhelmshaven für Außenstehende

Montag, 24. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (IX)

Die Polizei nimmt Stellung zu meiner ersten Beschwerde über die Wohnungsdurchsuchung bei mir am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr. Geschrieben hat mir der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. Er weist völlig zu Recht darauf hin, dass vom Jugendamt vor einer solchen Aktion erst einmal das Gefährdungsrisiko für ein Kind abgeschätzt werden müsse. Dafür müssten vom Jugendamt auch Fachkräfte eingeschaltet werden. Erst dann dürfe das Jugendamt die Polizei um Amtshilfe bitten.

Das kann nicht geschehen sein. Wären beispielsweise der Jugendamtsleiter Carsten Feist und der Sozialpädagoge vom Familienzentrum Nord befragt worden, hätten die sagen müssen: “Wir kennen den Tjaden.” Das gilt auch für weitere Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter, die mich alle kennen. Vom Tisch ist damit auch die Behauptung des Jugendamtes, vor meiner Tür habe gar keine Mitarbeiterin dieser Behörde gestanden…

Zu klären ist noch die Frage, wie die beiden Polizeibeamten, die mit Taschenlampen in meine Wohnung eingedrungen sind, heißen. Sie haben ihre Namen mit Weigand und Schweiger angegeben. Diese Namen wurden mir von der Wache anschließend bestätigt.

Geprüft wird der Fall derzeit auch von den “zentralen Diensten” der Stadt Wilhelmshaven. Der Vater des Kindes muss mit dem Jugendamt von Wilhelmshaven gesprochen haben. Welche Behauptungen hat dieser Vater über mich aufgestellt? Das prüft derzeit auch seine Arbeitgeberin.

Da das Jugendamt von Wilhelmshaven diese Aktion gegen mich gestartet hat, habe ich ein Recht darauf, die Gründe zu erfahren. Darauf werde ich bestehen.
 
 
Mail an die Polizeidirektion Wilhelmshaven-Friesland
 
Sehr geehrter Herr Schulz,

ich stimme Ihrer Einschätzung der rechtlichen Situation zu. Sie schildern auch das notwendige Vorgehen des Jugendamtes korrekt. Aus der Welt ist damit die Behauptung des Wilhelmshavener Jugendamtes, an der Aktion sei gar keine Mitarbeiterin des Jugendamtes beteiligt gewesen. Ich habe am Dienstag die Bereitschaft des Jugendamtes angerufen und um Aufklärung gebeten. Das war gegen 10 Uhr. Zurückgerufen wurde ich nicht. Auch der Wilhelmshavener Jugendamtsmitarbeiter, der mit diesem Fall nach Gesprächen mit der Mutter und mit mir vertraut ist, reagierte bis heute nicht auf meine Bitten um Rückruf. Den Sozialpädagogen des Familienzentrums Nord, der sich das Kind einmal anschauen wollte, weil ich einen gewissen Verdacht hege, erreichte ich ebenfalls nicht. Er soll am Mittwoch wieder da sein.

Da mich der Vater des Kindes am Sonntag angerufen hat (es war das erste Mal, seit ich seinen Jungen von Besuchen in Wilhelmshaven kenne), ist mir auch nur bekannt, dass der Junge am Mittwoch wieder in Münster sein sollte. Das teilte ich der Mutter am Sonntagabend mit. In die Umgangsregelung mische ich mich nicht ein. Der Junge freut sich auf mich. Das reicht mir völlig.

Völlig rätselhaft ist mir, wann das Wilhelmshavener Jugendamt Experten eingeschaltet haben will, um die Dringlichkeit der Angelegenheit zu überprüfen. Die Mutter, der Junge und ich sind am Montag erst im Seewasseraquarium gewesen. Die Eintrittskarte habe ich noch. Sie ist um 16 : 27 : 22 Uhr abgestempelt. Anschließend fuhren wir zum Ölhafen, weil ich dem Kleinen die Tanker zeigen wollte. Und dann wollte der Junge noch zum Strand. Da fiel mir ein Sandsteifen in Höhe Kohlekraftwerk ein. In Kraftwerk-Nähe parkte ich auch mein Auto. Wir gingen über den Deich und zum Wasser, das von Schaumbällchen gekrönt wurde. Gegen 19.15 Uhr bekam der Kleine von der Mutter die erste Ermahnung, dass der Junge nun nach Hause müsse. Sie zog ihn wieder an, wir kehrten zum Auto zurück. Vor halb acht können wir dort nicht gewesen sein. Ich gondelte mit dem Jungen noch ein wenig durch Rüstersiel und den Stadtnorden.

Wir saßen noch im Auto, als der Vater auf dem Handy der Mutter anrief. Er sei nun in Wilhelmshaven, sagte er. Ich ließ ihm ausrichten, dass wir unterwegs sind. Zu der Zeit liefen auf Radio 21 die 8-Uhr-Nachrichten. Wir fuhren zur Wohnung der Mutter. Dort war der Vater nicht!  Wann ist der Vater denn bei der Polizei gewesen? Oder war er zu der Zeit schon bei Ihnen?

Nach halb zehn klingelte jemand an meiner Tür. Ich dachte, das sei ein Prospektverteiler. Dann hämmerte jemand an meine Tür. Ich fragte, wer da sei und bekam zur Antwort: “Polizei!” Ich öffnete vorsichtig die Tür, sie wurde aufgerissen, man drängte mich an die Wand, Figuren aus einem meiner Setzkästen fielen herunter. Meine Wohnung wurde um 21.40 Uhr mit Taschenlampen durchleuchtet! Wenn der Junge wirklich in meiner Wohnung gewesen wäre, wohin hätte er denn fliehen sollen? Ich wohne in der ersten Etage. Und wenn schon ich schockiert gewesen bin, wie schockiert wäre erst ein Fünfjähriger gewesen? Die Namen der Polizeibeamten erfuhr ich auch erst nach zweimaliger Nachfrage. Wenn das korrektes Verhalten der Polizei ist, dann frage ich mich, was ich mir unter unkorrektem Verhalten vorzustellen habe.
 
Auch ausgewiesen haben sich die Beamten, die sich Weigand und Schweiger genannt haben, nicht (die Namen sollen falsch sein, siehe meine zweite Beschwerde). Mir wurde auch nichts Schriftliches gezeigt, womit das Eindringen in meine Wohnung hätte gerechtfertigt werden können. Sogar den Grund für die Wohnungsdurchsuchung erfuhr ich erst mündlich, als die Beamten bereits festgestellt hatten, dass sich in meiner Wohnung kein Kind befindet. Und wenn es ein anderes, beispielsweise einer meiner Neffen gewesen wäre? Die Jugendamtsmitarbeiterin sagte kein einziges Wort. Zumindest sie hätte ein Schriftstück dabei haben müssen. Und warum wusste sie nicht, wer ich bin?

Ich gefährde keine Kinder, ich entführe sie auch nicht. Eins habe ich gelernt: Die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt von Wilhelmshaven scheint für das Wohlergehen von Kindern nicht sehr nützlich zu sein...Mit dem Familienzentrum Nord war übrigens abgesprochen, dass der Junge dort an einem Montag, Dienstag oder Mittwoch zu meinem Verdacht befragt werden kann. Die Mutter war am Montagvormittag dort! Die Einrichtung war leider geschlossen, haben mir Mutter und Sohn berichtet. Wollte der Vater verhindern, dass man meinem Verdacht nachgeht? Es muss 14 Tage her sein, dass ich mit dem Sozialpädagogen des Familienzentrums Nord darüber gesprochen habe. Ich bat ihn um eine rücksichtsvolle Befragung des Kindes, weil ich keine Pferde scheu machen wollte.

Ich habe auch schon versucht, die zuständige Jugendamtsmitarbeiterin in Münster-Nienberge zu erreichen. Sie ist am Mittwoch wieder da. Die Frage, ob die Namen der Polizeibeamten echt sind oder nicht, muss noch geklärt werden. Danke! Eine Kopie dieser mail bekommt die Stadt Wilhelmshaven zur weiteren Überprüfung. Der Oberbürgermeister der Stadt hat eine Prüfung eingeleitet.

Polizei mit Taschenlampen (X): Kommentarfunktion wieder geändert

 

 

Polizei mit Taschenlampen (VIII)

Wo verbuddeln wir
das nur?



 












Kein Schwein ruft mich an.
Keine Sau interessiert sich für mich.
Und ich frage mich,
denkt gelegentlich
jemand mal an mich?
Comedian Harmonists

Nun weiß ich, wie sich Eltern fühlen müssen, bei denen morgens um 7 Uhr das Jugendamt klingelt und die Kinder wegschleppt. Dazu gibt es dramatische Appelle sogar von Pastoren, die als Augenzeugen mit Entsetzen und ohnmächtig solche Aktionen verfolgt haben, bei Youtube gibt es etliche Videos. Ich habe solche Briefe in meinem Archiv. Die Videos kann man googeln.

Sind die Kinder erst wieder da, ist es sowieso niemand gewesen. Auch heute habe ich keinen telefonisch erreicht. Niemand ruft mich zurück. So viele Verantwortliche auf Tauchstation - nicht zu fassen. Zweifelsfrei bin ich nach drei Besuchen des Jungen in Wilhelmshaven eine Bezugsperson des Kindes geworden. Interessiert aber auch niemanden?

Polizei mit Taschenlampen (IX): Die Wilhelmshavener Polizei antwortet

Sonntag, 23. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (VII)

Rechtliche Situation der Mutter rechtfertigt illegale Aktionen?

Damit habe ich wirklich nicht gerechnet: Meine Blogs über Jugendämter, Familiengerichte und Gutachter, über zweifelhafte Einrichtungen, über Wilhelmshaven, Friesland und die Region Hannover, über politische und andere Themen sind ein Erfolg geworden, sie brachten so manchen ins Grübeln und führten zu Reaktionen, so manche falsche Entscheidung wurde korrigiert, Kinder kehrten zu ihren Eltern zurück, Scharlatane wurden entlassen, Zeitungen riefen mich an und recherchierten selbst, weil sie bis dahin gar nicht gewusst hatten, was ich erzählte. Bei Facebook melden sich immer noch Kinder, die mir berichten, wie gut es ihnen nun geht. Mit einer kleinen Lübeckerin, die im nächsten Monat neun Jahre alt wird, habe ich das Bilderbuch "Wenn Zahlen einen Kopfstand machen" veröffentlicht, das inzwischen in Kindergärten gelesen wird, weil den Kleinen Mathe nun Spaß macht. Von ihrem ersten Honorar kann sich die Kleine eine Leinwand und Ölfarbe kaufen. Die Pinsel bekommt sie von mir zum Geburtstag geschenkt.

Auch damit habe ich wirklich nicht gerechnet: Immer wieder habe ich das Kinder- und Jugendhilfesystem in Wilhelmshaven gepriesen, vor dem Verwaltungsgericht in Münster riet ich im April 2013 dem Rechtsvertreter der Stadt, Münster möge sich doch daran orientieren statt einem Psychologen-Ehepaar zu glauben, das Pflegeeltern für die besseren Eltern hält. Anfeindungen aus der rechtsradikalen Ecke steckte ich weg, eine negative Veröffentlichung auf Political Incorrectness (PI) nahm ich als Lob (inzwischen beobachtet der Verfassungsschutz PI), als ein Vorsitzender der Jungen Union mir im Internet bestätigte, ich sei so redegewandt wie Gregor Gysi und deshalb gefährlich, huschte ein Lächeln über mein Gesicht, weil ich diese Organisation noch nie erst genommen hatte.

Und was geschieht? Obwohl das Jugendamt von Wilhelmshaven bestens informiert ist über die Situation einer Mutter, die von Münster nach Wilhelmshaven gezogen ist, steht am Montagabend eine Mitarbeiterin des Jugendamtes mit zwei Polizeibeamten vor meiner Tür. Die Beamten dringen mit Gewalt in meine Wohnung ein. Was sie bei mir wollen, erzählen sie mir, weil ich nicht locker lasse. Dann nennen sie mir auch noch zwei Namen, die falsch sein sollen. Am nächsten Tag reagiert die Bereitschaft des Jugendamtes von Wilhelmshaven hämisch, die Jugendamtsmitarbeiterin ist angeblich gar nicht bei dieser Behörde beschäftigt, die Polizei recherchiert nach meiner Dienstaufsichtsbeschwerde, wer denn nun wirklich grundlos in meine Wohnung eingedrungen ist - und was verlangt ein Kommentator, der sich jetzt zu Wort gemeldet hat?

Ich soll die Geschichte der Mutter erzählen! Dessen Rechtsstaatsverständnis möchte ich nicht haben. Die rechtliche Situation der Mutter ist völlig unerheblich, man ist in meine Wohnung eingedrungen! Dieser Kommentator hat auch schon behauptet, ich dürfe die Namen von Amtspersonen nicht nennen. Will der Behördenwillkür Tür und Tor öffnen? Außerdem: Warum recherchiert dieser Kommentator nicht? Das jüngste Gutachten in diesem Fall habe ich analysiert, der Sachverständige reagierte nicht auf meine Veröffentlichungen, obwohl ich ihn darum gebeten hatte.

Wie die Besuche des Jungen geregelt werden, ist Sache der Eltern. Da mische ich mich nicht ein. Ich habe mich beim Jugendamt von Münster-Kinderhaus vergewissert, dass die Eltern den Umgang selbst regeln dürfen. Das weiß das Jugendamt von Wilhelmshaven! Der Vater hat mir am Sonntag gesagt, dass der Junge am Mittwoch wieder in Münster sein müsse. Warum steht dann am Montagabend die Polizei vor meiner Tür? Warum hat die Jugendamtsmitarbeiterin kein einziges Wort gesagt?

Zu der Behauptung, ich hätte schon in der Schule keine Freunde gehabt, sage ich nichts. Ich begebe mich nicht auf das Niveau von Leuten, die Anwälte mit falschen Behauptungen beschäftigen. Soll Frank Uwe Walpurgis die Sache doch durchziehen. Ich habe auf das Schreiben seines Anwaltes nicht reagiert. Dass ich über diesen Vorstoß auf www.szenewilhelmshaven.de berichtet habe, ist unangenehm. Für ihn! Denn wie will er nun seinen Anhängerinnen und Anhängern erklären, dass ich seinen juristischen Angriff so gelassen nehme wie Butter.

Auch zu dem jetzt laufenden Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft von Oldenburg werde ich mich nicht weiter äußern. Ich warte ab, was geschieht. Wasserstandsmeldungen sind von mir nicht zu erwarten. Stellt der Staatsanwalt das Verfahren ein, veröffentliche ich die Begründung, wird Walpurgis der Prozess gemacht, berichte ich ebenfalls. So einfach ist das! So halte ich es auch mit dem Islamprozess. Die Berufungsverhandlung findet am 20. August 2013 statt. Das Gericht hört zwei neue Zeugen an, die ich nicht benannt habe, sondern die Staatsanwaltschaft!

Die Beteiligung an Kommunalwahlen in Wilhelmshaven ist erschreckend gering. Daran sind aber nicht die Wählerinnen und Wähler schuld, sondern die Parteien. Auch in Wilhelmshaven gibt es einen Jugendhilfeausschuss, der jederzeit die Arbeit des Jugendamtes kontrollieren darf - und muss. Und was geschieht? Der Jugendamtsleiter Carsten Feist erzählt von Eltern, die nach Wilhelmshaven gezogen sind, die Kinder aber nicht, die leben woanders bei Pflegeeltern oder in Kinderheimen. Das soll auch so bleiben, sagt Feist.

Moment, hätte ich gesagt, ich bin Ihr Arbeitgeber, ich bewillige Ihnen Geld, das die Bürgerinnen und Bürger bezahlen. Ich will jede Akte sehen! Jeden Fall prüfen! Wie das der Sozialsenator von Berlin getan hat. Der sagte, bevor die Kosten für das Kinder- und Jugendhilfesystem weiter explodieren, prüfe ich jede Akte. Dieser Senator war es auch, der seine Behördenleiter anwies, nicht jeder Forderung eines Querulanten nach Schließung eines Bolzplatzes nachzugeben. Man habe schon bald solche Plätze nicht mehr.

Prozesse gegen Bolzplätze hat das Hamburger Landgericht möglich gemacht, seither galt das Lachen von Kindern als Lärmbelästigung, jeder Torjubel als störend, bis die Bundesregierung diesem Treiben ein Ende machte. Ich habe 2008 in einer Serie darüber berichtet.

Jugendämter werden seit Jahren als "Kinderklaubehörden" bezeichnet, ein Professor aus Bielefeld sagt, dass unfähige Helfer eines Helfersystems die Hilflosigkeit immer weiter vergrößern, viele Jugendämter brechen Gesetze, als kennten sie weder das Bürgerliche Gesetzbuch, das Sozialgesetzbuch, das Hilfeplangesetz und andere Vorschriften. Sie trennen Kinder. Was am Samstag vor Muttertag eine Wilhelmshavener Jugendamtsmitarbeiterin in der "Wilhelmshavener Zeitung" gerechtfertigt hat. Sie sagte, dass Geschwister die sich lieben, ein Problem seien, diese "ungesunde Struktur" müsse "aufgebrochen" werden. Diese Äußerung fand ich entsetzlich, sofort fiel mir die Geschichte von vier Kindern ein, die erst in einem Heim lebten und dann auf vier Heime verteilt wurden, weil sie aneinander hingen. Nach der Trennung machten sie sich auf die Suche nach ihren Geschwistern. Ein Kind ist dabei ums Leben gekommen. Nun sind es nur noch drei Geschwister, die sich lieben?

Die Mehrheit der Deutschen hält unser Land für kinderfeindlich. Ohne Grund? Der Junge, um den es hier geht, hat übrigens eine Schwester. Auch die beiden sind getrennt worden. Das sei zum Wohle der Kinder, wurde behauptet. Behauptungen lassen Jugendämter nicht gern prüfen. Ich habe im Dezember 2010 die gemeinsame Taufe der beiden Kinder vorgeschlagen, beide gemeinsam in der Kirche hätten mir gezeigt, ob das Jugendamt und das Familiengericht Recht haben. Und was geschah? Der Verfahrensbeistand der beiden Kinder erklärte die Taufe zu einer Gefahr!

Dieser Junge sehnt sich immer noch nach seiner Schwester. Ich habe ihm versprochen, dass er sie wiedersehen wird. Auch das Wilhelmshavener Jugendamt hat das versprochen. Diese Behörde soll ihr Wort halten, statt mir die Polizei auf den Hals zu hetzen...Wenn nun behauptet wird, dass die Polizei eigenmächtig gehandelt habe, dann haben mehrere Leute Riesenprobleme...

I swear by the moon and the stars in the skies
And I swear like the shadow that's by your side

I see the questions in your eyes
I know what's weighing on your mind
You can be sure I know my part
...

Polizei mit Taschenlampen (VIII): Kein Schwein ruft mich an

Freitag, 21. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (VI)

Illegale Aktion des Jugendamtes - Polizeibeamte mit falschen Namen

Dass die illegale Aktion am Montag um 21.40 Uhr vom Wilhelmshavener Jugendamt angeordnet worden ist, glaube ich der Wilhelmshavener Polizei. Warum aber Polizeibeamte an meine Wohnungstür hämmern, mich an die Wand drücken und mit einer Taschenlampe meine Wohnung durchleuchten, bleibt mir ein Rätsel.

Sogar wenn der Vorwurf gestimmt hätte, dass ich ein Kind verstecke: Ich wohne in der ersten Etage, wohin hätte der Fünfjährige  fliehen sollen? Man hätte die Aktion also in aller Ruhe starten und beenden können. Dass draußen auch noch eine Jugendamtsmitarbeiterin gestanden hat, die kein Wort sagte, spricht nicht gerade für die Qualität der Arbeit dieser Behörde. Ich hätte ihr berichten können, dass die Mutter des Jungen und ich in ständigem Kontakt mit dem Wilhelmshavener Jugendamt und mit dem Familienzentrum Nord stehen. Ich hätte ihr auch erzählen können, dass mir der Vater gesagt hat, der Junge müsse am Mittwoch wieder zuhause sein. Nicht am Montag!  Das Kind wäre niemals anschließend in der Wohnung der Mutter von der Polizei und von der Jugendamtsmitarbeiterin  aus dem Schlaf gerissen worden.

Doch irgend jemand scheint den Skandal nun perfekt machen zu wollen: Ich habe der Polizei den Zutritt zu meiner Wohnung untersagt. Ich habe die Beamten nach ihren Namen gefragt, die mir erst verraten worden sind, als sie fast schon wieder draußen waren. Einer der beiden Polizisten behauptete: “Wir heißen Wiegand und Schweiger.”

Nach dem illegalen Polizeieinsatz rief ich die Wache in der Mozartstraße an. Ich erkundigte mich, ob echte Polizeibeamte in meine Wohnung eingedrungen seien. Dass die beiden Polizisten echt waren wurde mir bestätigt, dass sie Wiegand und Schweiger heißen, ebenfalls.

Nun sollen gar nicht diese beiden Polizeibeamten in meine Wohnung eingedrungen sein, sondern zwei Beamte, deren Namen man noch ermitteln muss?  Das ist jedenfalls der Stand der Dinge. Ich habe heute schon zweimal versucht, die Wilhelmshavener Polizei anzurufen. Bisher erreichte ich den zuständigen Beamten nicht…

Muss ich noch erwähnen, dass sich das Jugendamt von Wilhelmshaven trotz mehrfacher Aufforderung bei mir nicht meldet?

Beschwerde bei der Online-Wache der Polizei Oldenburg

Zu der Wohnungsdurchsuchung am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr, teile ich noch mit:

Die beiden Polizeibeamten haben sich nach meiner zweiten Nachfrage Wiegand und Schweiger genannt. Sie wiesen sich nicht aus. Dass sie meine Wohnung gegen meinen Willen betraten, erwähnte ich bereits. Ich halte das Vorgehen für einen Verstoß gegen § 31 Polizeigesetz.

Nach der Wohnungsdurchsuchung habe ich sofort die Wache in der Mozartstraße angerufen. Man bestätigte mir, dass die Herren Wiegand und Schweiger Polizisten aus Wilhelmshaven seien.
Sollte nun behauptet werden, dass die beiden Beamten falsche Namen angaben, müsste die Wache mitgespielt haben. Als Bürger habe ich das Recht zu erfahren, wie die Polizeibeamten heißen, die einen Einsatz gegen mich starten. Daran kann wohl nicht der geringste Zweifel bestehen...

Vorgangs-Nummer 2013062200008746

Polizei mit Taschenlampen (VII): Kommentar zu einem Kommentar

Donnerstag, 20. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (V)



Um 19 Uhr ist dieser Junge noch fröhlich gewesen.
Foto: Heinz-Peter Tjaden





















Der Oberbürgermeister handelt

"Post von Wagner" heißt eine Kolumne in der "Bild-Zeitung". Auch ich habe heute Post von Wagner bekommen. Es ist die erste Reaktion auf meine Fragen und Beschwerden nach der Wohnungsdurchsuchung am Montagabend.

Sehr geehrter Herr Tjaden,

Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde hat Herrn Oberbürgermeister Wagner vorgelegen und ist zuständigkeitshalber an den Fachbereich Zentrale Dienste weitergeleitet worden. Sie werden von dort weitere Nachricht erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage

A.  J.

Büro Oberbürgermeister
STADT WILHELMSHAVEN
Tel. 04421 - 161307
Fax 04421 - 16411307
@a...j...@stadt.wilhelmshaven.de


Nun wird also hoffentlich geklärt, wo die Frau arbeitet, die bei der Wohnungsdurchsuchung draußen gestanden hat und kein einziges Wort sagte statt für eine angemessene Vorgehensweise zu sorgen. Hätte sie mich gefragt, hätte ich ihr berichtet, dass die Mutter und ich in ständigem Kontakt mit dem Jugendamt von Wilhelmshaven und mit einem Sozialpädagogen der Familienzentrum Nord stehen. Dann wäre sie sicherlich zu der Erkenntnis gelangt, dass es keinen Grund für eine Polizeimaßnahme zu nächtlicher Stunde gegeben hat. Ich verstecke in meiner Wohnung keine Kinder, damit sie nicht zu ihren Vätern zurückkehren können. Ich hätte ihr auch berichten können, dass der Vater, der seinen Jungen mit Polizeigewalt nach Münster zurückgeholt hat, mir am Sonntag am Telefon sagte, das Kind müsse am Mittwoch wieder da sein. In der Wohnung der Mutter wäre also kein Kind aus dem Schlaf gerissen worden. Das nicht einmal vollständig bekleidet zu einem Auto gebracht wurde, während diese Frau in der Wohnung der Mutter verweilte, als müsse sie sich um das weitere Wohlbefinden des Jungen gar nicht kümmern. Was dort geschah, habe ich teilweise am Telefon mitgehört, weil mich die Mutter während der Wohnungsdurchsuchung anrief.

Ob diese Frau Mitarbeiterin des Jugendamtes - wie von ihr behauptet - ist oder nicht - wie vom Jugendamt behauptet, muss ebenfalls geklärt werden. Wie dem auch sei: Jugendämter haben ein neues Modewort entdeckt, das "Empathie" lautet. Das Fehler einer solchen werfen sie Eltern gern vor. Manchmal wird aus diesem Vorwurf ein Bumerang...

Das Jugendamt, das ich heute telefonisch um Rückruf gebeten habe, reagiert weiterhin nicht!

Mail an OB Wagner

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Mutter hat heute mit Herrn Thilo Seeberg von der Polizei Wilhelmshaven gesprochen. Die beiden Polizeibeamten, die in meine Wohnung eingedrungen sind, gaben nach zweifacher Nachfrage ihre Namen mit Wiegand und Schweiger an. Laut Herrn Seeberg stimmen diese Namen nicht. Das Jugendamt von Wilhelmshaven soll die illegale Aktion bei mir veranlasst haben.  Und dann nennen im Beisein dieser Frau auch noch zwei Polizeibeamte falsche Namen?

Polizei mit Taschenlampen (VI): Polizei mit falschen Namen


Mittwoch, 19. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (IV)

Tipps für Jugendamt, Sozialdienst und Polizei von Wilhelmshaven

Da euch offenbar keine Antworten auf meine Beschwerden, Fragen, Hinweise einfallen, helfe ich euch einmal ein wenig auf die Sprünge. Solltet ihr allerdings von mir etwas abschreiben, verlange ich Zeilenhonorar. Wandelt also eure Antwort-Schreiben ein wenig ab. Danke.

Briefvorschlag für das Jugendamt von Wilhelmshaven

Es ist keinesfalls richtig, dass Sie im April 2011 mit dem stellvertretenden Leiter des Jugendamtes telefoniert haben. Deswegen kann er auch nicht gesagt haben: "So ist das doch bei Behörden. Erst arbeiten sie langsam und nennen das gründlich. Wenn etwas schief geht, will es niemand gewesen sein." Schließlich haben Sie damals auch nicht Ihre Koffer gepackt, um nach Münster zu fahren. Dieser Bericht, den wir hier verlinken, ist deshalb auch nicht von Ihnen. Auch die Antwort unseres Vize-Chefs "Wenn die Mutter in Wilhelmshaven wäre, würden wir ihr helfen. Aber machen Sie das bitte nicht öffentlich. Sonst kommen auf uns Karawanen zu" haben Sie, Herr Tjaden, frei erfunden.

Dass der Jugendamtsleiter Carsten Feist bei Facebook persönliche Mitteilungen beantwortet, stellen wir ebenfalls in Abrede. Daher ist Ihre Behauptung, der Jugendamtsleiter habe Ihnen im September 2012 geantwortet, das Jugendamt von Wilhelmshaven werde sich für zuständig erklären, sobald die Mutter nach Wilhelmshaven gezogen sei, ebenfalls völlig aus der Luft gegriffen. Herr Feist besitzt nicht einmal einen Computer. Handballfan ist er auch nicht.

Briefvorschlag für die Polizei von Wilhelmshaven

Wir nehmen Ihren Vorwurf, die Polizei sei am 17. Juni 2013 um 21.40 Uhr unrechtmäßig in Ihre Wohnung eingedrungen, sehr Ernst. Deswegen fahnden wir heute Abend bei "Aktenzeichen XY" nach diesen Einbrechern. Wir erhoffen uns wertvolle Hinweise aus der Bevölkerung. Vielleicht können wir so auch ermitteln, wer diese geheimnisvolle blonde Dame gewesen ist, die bei diesem in der Tat merkwürdigen Vorgang dabei gewesen sein soll.

Bewahren Sie bitte Ihre Juwelen zukünftig an einem sicheren Ort auf, nicht in Ihrer Wohnung. Sie sollten gelernt haben, dass Sie sonst zwielichtige Gestalten anlocken. Das ist weder in unserem noch in Ihrem Interesse.

Auf Wunsch machen wir bei Ihnen gern weitere unangemeldete Hausbesuche. Dienstausweise haben wir nie dabei, der Schriftzug "Polizei" auf der Bekleidung ist völlig ausreichend. Ihre Nachbarn waren jedenfalls sehr begeistert, als wir ankamen, die Stabtaschenlampe einschalteten und so das Treppenhaus in grelles Licht tauchten. Wie hätten Ihre Nachbarn sonst mitbekommen sollen, dass wir da sind? Wenn wir kommen, freut sich doch jeder anständige Bürger. Da reicht Sonnenschein nicht immer aus.

Und stecken Sie bitte nicht immer Ihren Hund in den Fahrradkorb, wenn Sie durch Wilhelmshaven radeln. Außerdem sollten Sie im Flur keine Setzkästen aufhängen. Wenn wir Wohnungstüren auffliegen lassen, fällt dann eben etwas herunter. Die meisten Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener machen das auch nicht mehr.

Seien Sie zu guter Letzt froh darüber, dass Ihr Haus nicht videoüberwacht wird. Der Rat der Stadt Wilhelmshaven würde einer solchen Maßnahme sicherlich sofort zustimmen.

Briefvorschlag für die Sozialen Dienste von Wilhelmshaven

Die letzte blonde Frau, die wir beschäftigt haben, ist inzwischen grauhaarig. Schon aus diesem Grund können wir Ihnen nicht sagen, wen das Jugendamt von Wilhelmshaven bei Ihnen nicht vorbeigeschickt hat.

Das Jugendamt von Wilhelmshaven hat uns inzwischen auch mitgeteilt, dass für die Beteiligung an illegalen Aktionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Dienststellen nicht eingesetzt werden. So was soll sich schließlich nicht im Rathaus herumsprechen.

Wenn Sie einem Kind aus Münster das Seewasseraquarium, den Ölhafen und dann auch noch den Strand zeigen, halten wir das für bedenklich. So viel Wilhelmshaven kann kein Kind verkraften. Möglicherweise ist deshalb die Polizei bei Ihnen in der Wohnung aufgetaucht. Doch das entzieht sich unserer Kenntnis.

Wir hoffen, Ihnen auch sozial gedient zu haben.

P. S. Liebes Jugendamt, liebe sozialen Dienste, liebe Polizei, wenn Ihr mir allerdings die Wahrheit mitteilen würdet, wäre mir das auch Recht...

Polizei mit Taschenlampen (V): Der Oberbürgermeister reagiert

Polizei mit Taschenlampen (III)

An die Bereitschaft des Jugendamtes Wilhelmshaven
Über Büro des Oberbürgermeisters

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde nun nicht bei Ihnen angekrochen kommen, um zu erfahren, welche Mitarbeiterin des Jugendamtes am Montag um 21.40 Uhr bei einem illegalen Polizeieinsatz dabei gewesen ist. Ich habe Sie gestern um 10 Uhr angerufen. Meiner Aufforderung, mir den Namen dieser Mitarbeiterin bis 12 Uhr mittags mitzuteilen, sind Sie nicht nachgekommen. Sie haben mich nicht einmal angerufen.

Das Jugendamt versucht inzwischen, die Verantwortung auf den Sozialdienst der Stadt Wilhelmshaven abzuwälzen. Dort sei diese Mitarbeiterin beschäftigt. Der Name wird weder von der Polizei noch vom Jugendamt verraten. Den Sozialdienst werde ich nicht anschreiben, da die Frau versichert hat, sie komme vom Jugendamt.

Der Polizeibeamte Wiegand hat nach dem Einbruch in meine Wohnung sogar behauptet, ich müsse nun mit einem Strafverfahren wegen Beihilfe zu einer Kindesentführung rechnen. Diese Ankündigung scheint der Polizei inzwischen peinlich zu sein. Ich habe gegen die beiden Polizeibeamten Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt.

Das tue ich hiermit auch gegen die Mitarbeiterin, die wahrscheinlich doch irgendwie im Rathaus von Wilhelmshaven von irgend jemandem beschäftigt werden muss. Vielleicht kommt man mir demnächst mit der Behauptung, diese Frau sei zufälligerweise in der Nähe meiner Wohnung gewesen, mehr wisse man nicht. Die Dienstaufsichtsbeschwerde richte ich hiermit direkt an den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven, dem hoffentlich jemand den Namen dieser Mitarbeiterin verrät. Oder reagiert die Bereitschaft des Jugendamtes dann genauso wie mir gegenüber? Dass man den Namen dieser Mitarbeiterin nicht ermitteln kann, kann ich mir nicht vorstellen, denn solche nächtlichen illegalen Einsätze werden sicherlich von der Stadt Wilhelmshaven legal bezahlt...

Ich berichte weiter auf www.zweisechsdreiachtvier.de

Mail an die Pressestelle der Wilhelmshavener Polizei

Sehr geehrter Herr Papenroth,

die Polizei aus Wilhelmshaven ist am Montag um 21.40 Uhr mit Gewalt in meine Wohnung eingedrungen, weil ich angeblich “eine Person verberge”. Draußen stand eine blonde Frau, die angeblich vom Jugendamt Wilhelmshaven kam. Inzwischen bestreitet das Jugendamt, dass diese Frau dort arbeitet. Die Polizei habe eigenmächtig gehandelt. Also ohne Wissen des Jugendamtes.

Ich bitte Sie um Bekanntgabe des Namens der Begleiterin der Polizei und wo sie angeblich arbeitet. Das muss der Polizei schließlich verraten worden sein.

Im Anhang eine Sonderausgabe meiner Internet-Zeitung 2sechs3acht4.

Polizei mit Taschenlampen (IV): Textvorschläge für Jugendamt, soziale Dienste und Polizei

Dienstag, 18. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (II)

§ 31 Polizeigesetz

(1) Die Polizei kann eine Wohnung gegen den Willen des Inhabers nur betreten, wenn dies zum Schutz eines einzelnen oder des Gemeinwesens gegen dringende Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung erforderlich ist. Während der Nachtzeit ist das Betreten nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr oder schweren Gesundheitsgefahr für einzelne Personen zulässig.

(2) Die Polizei kann eine Wohnung nur durchsuchen, wenn

1.
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß sich eine Person in der Wohnung befindet, die

a)
in Gewahrsam genommen werden darf,
b)
widerrechtlich festgehalten wird oder
c)
infolge Hilflosigkeit an Leib oder Leben gefährdet ist, oder
2.
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß sich eine Sache in der Wohnung befindet, die sichergestellt oder beschlagnahmt werden darf.

 
Nun beginnt das üblich-üble Spiel. Einer schanzt dem anderen die Verantwortung zu. Angeblich hat vor meiner Wohnungstür keine Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes gestanden, sondern des Sozialdienstes der Stadt Wilhelmshaven. Ehrlich, Leute, das ist mir völlig gleichgültig.
Außerdem hat die Wilhelmshavener Polizei eindeutig rechtswidrig gehandelt. Keine einzige Tatsache begründete den Verdacht, dass ein Junge aus Münster in meiner Wohnung ist - und für ein Kind wäre 21.40 Uhr sicherlich schon Nacht. Das dumme Gelabere eines AOK-Angestellten aus Münster, der sein Kind vermisst, dürfte wohl kaum eine Tatsache begründen, zumal dieser Vater am Sonntag erst telefonischen Kontakt aufgenommen und diesen Kontakt wieder abgebrochen hat. Er hätte mich auch gestern anrufen können, bevor er die Polizei alarmiert hat!
Und wenn die Polizei schon den Sozialdienst bemüht, dann hätte diese Mitarbeiterin mich um ein Gespräch bitten können. In meiner Wohnung - ohne Polizei. Dann hätte sie auch sofort festgestellt, dass sie nur noch von meinem Hund begrüßt wird - aber nicht von einem fünfjährigen Kind.
Dass nun der Sozialdienst der Stadt Wilhelmshaven die Schwarze Petra haben soll, weiß ich auch nur von der Mutter des Jungen. Das Jugendamt befindet es gar nicht für nötig, sich bei mir zu melden...

Polizei mit Taschenlampen (III): Mail an Bereitschaft des Jugendamtes
 

Polizei mit Taschenlampen

Haben mein Hund und der Junge toll gefunden: Die
Nordsee schäumt. Foto: Heinz-Peter Tjaden
















Diese Serie ist auch als Taschenbuch beim Internet-Portal Lulu erschienen, wurde aber von dem Polizeibeamten, der sich Wiegand genannt hat, verboten. Dieses Verbot führte dazu, dass alle meine Broschüren, die bis dahin bei Lulu erschienen waren, aus dem Netz verschwanden. Darauf wies ich den Oberbürgermeister, die Polizei und das Jugendamt hin. Sie reagierten nicht. Weitere Infos



Dringt in meine Wohnung ein - eine Jugendamtsmitarbeiterin steht vor der Tür

Das Erste, was ich heute Vormittag vom Wilhelmshavener Jugendamt gehört habe, ist höhnisches Gelächter einer Mitarbeiterin der Bereitschaft, als ich bei dieser Behörde anrief. Meiner Aufforderung, mir bis heute 12 Uhr den Namen jener Mitarbeiterin mitzuteilen, die gestern um 21.40 Uhr mit der Polizei vor meiner Tür gestanden hat, folgt sie nur widerwillig. Meine Telefonnummer muss ich zweimal wiederholen.

Einer Mutter aus Münster ist im September 2009 die Tochter (damals 3 Monate alt) und im April 2010 der Sohn (damals zwei Jahre alt) weggenommen worden. Der Junge kommt zum leiblichen nichtehelichen Vater, die Tochter mit Einwilligung des Vaters schließlich in eine Pflegefamilie, die der Mutter und mir bis heute unbekannt ist. In Münster beißen wir auf Granit. Als die Mutter im Oktober 2012 in Münster auf offener Straße vom Vater tätlich angegriffen wird und sich die Szene erst mit meinem Erscheinen am Tatort beruhigt, stellt der zuständige Mitarbeiter des Jugendamtes Münster-Kinderhaus den Antrag, dass die Mutter (!) ihrem Sohn ein halbes Jahr nicht mehr begegnen soll. Das Familiengericht von Münster hat sich bis heute mit diesem Antrag nicht beschäftigt.

Ein paar Tage zuvor ist diese Mutter nach Wilhelmshaven gezogen, wir gehen sofort ins Familienzentrum Nord und sprechen dort mit einem Sozialpädagogen. Der kopiert ein paar Schriftsätze und leitet sie an das Jugendamt von Wilhelmshaven weiter. Dort haben inzwischen zwei Gespräche stattgefunden, bei denen ich anwesend war. Wir sind uns einig, dass für den Jungen kein Jugendamt mehr zuständig ist, um die Tochter soll sich gekümmert werden, sobald Wilhelmshaven die Kosten für den Pflegeplatz übernehmen muss.

Bei einem Telefongespräch mit dem bislang zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes Münster-Kinderhaus wird mir ebenfalls versichert, dass die Eltern den Umgang mit dem Jungen selbst regeln können. Das klappt zweimal. Der Junge ist über das Wochenende bei der Mutter in Wilhelmshaven, ich leihe ihr mein Auto, begleite die beiden, wenn ich Zeit habe. Dann macht der Vater Stress und will von einem Besuch alle 14 Tage nichts mehr wissen. Nun sollen es alle drei Wochen sein.

Die Mutter holt den Kleinen am Freitag aus Münster ab. Ich schaue kurz vorbei, der Junge freut sich riesig. Am Samstag will er nach Hooksiel, für Sonntag empfehle ich das Märchenfest im Störtebekerpark. Alles bleibt ruhig. Bis mich der Vater aus Münster am Sonntag kurz vor Mittag anruft. Er könne weder die Mutter noch seinen Jungen erreichen, berichtet er mir. Ich erzähle ihm, dass ich kurz nach 10 Uhr noch mit seinem Kind telefoniert hätte, eigentlich müsse es noch zuhause sein. Dann frage ich den Vater, ob Mutter oder Kind ihn zurückrufen könnten. Er sagt: "Die kriegen meine Telefonnummer nicht."

Bis 14.30 Uhr ruft mich der Vater noch zweimal an. Ich kann ihm nicht weiterhelfen, weil auch ich nur weiß, dass Mutter und Kind wahrscheinlich im Störtebekerpark sind. Er droht mit der Polizei, will nach Wilhelmshaven kommen. Ich bitte ihn, mich nach meiner Rückkehr von einer Radtour wieder anzurufen. Das geschieht gegen 17.30 Uhr. Der Vater sagt: "Mein Junge muss am Mittwoch in Münster sein. Dann findet ein Gespräch mit dem Jugendamt und mit dem Kindergarten statt."

Den nächsten Anruf von ihm bekomme ich kurz nach 7. Ich antworte: "Ich radele zur Mutter und schaue nach dem Rechten. Das dauert 20 Minuten hin und 20 Minuten zurück. Rufen Sie mich dann bitte wieder an." Denn ich habe seine Telefonnummer auch nicht, auf dem Display meines Telefons erscheint immer nur "verborgen". Ich treffe ein ziemlich nasses Kind an und berichte der Mutter von den Anrufen des Vaters. Auch dass der Kleine angeblich am Mittwoch in Münster sein muss, erzähle ich ihr. Das ist ihr neu. Der Vater habe einem einwöchigen Aufenthalt des Kleinen in Wilhelmshaven zugestimmt. "Da mische ich mich nicht ein", sage ich.

Um 20 Uhr bin ich wieder zuhause. Der Vater meldet sich nicht mehr. Am Montag gehen Mutter und Kind zum Familienzentrum Nord, weil sie dort mit dem Sozialpädagogen sprechen wollen. Die Einrichtung ist wegen eines Einbruchs geschlossen. Mutter und Sohn besuchen mich, ich spiele mit dem Kleinen Schach. Für den Nachmittag vereinbaren wir einen Besuch des Seewasseraquariums. Dort tobt der Junge im Spieleparadies herum. Kurz nach 17 Uhr will der Kleine zum Strand. Wir fahren erst zum Ölhafen, dann zu einem Sandstreifen am EON-Kraftwerk. Dort werden Schaumkügelchen vom Meer ans Land geweht. Der Junge ist begeistert. Die Zeit vergeht wie im Fluge.

Kaum sitzen wir wieder im Auto, klingelt das Handy der Mutter. Der Vater, der sich bis dahin nicht wieder bei mir gemeldet hat, behauptet, er sei in Wilhelmshaven, um den Jungen abzuholen. Sonst hole er die Polizei. Ich lasse ihm ausrichten, dass wir unterwegs sind. Als wir die Wohnung der Mutter erreichen, ist dort niemand. Es ist 20.51 Uhr. Mutter und Kind steigen aus, ich fahre noch schnell zu einem Plusmarkt, bin um 21.10 Uhr zuhause, stelle noch ein Foto, das ich am Südstrand von einer Möwe gemacht habe, bei Facebook und auf meinen Seiten ins Netz. Bei Facebook antwortet mir ein Wilhelmshavener Lokalpolitiker sofort, dass er das Bild schön finde. Ich teile ihm mit: "Ich muss nun etwas essen. Mit Kind kommt man zu nichts."

Ich schalte meinen PC wieder aus, mache es mir bequem. Da klingelt jemand an meiner Wohnungstür. Ich denke: "Der Prospektverteiler ist aber noch spät unterwegs." Dann hämmert jemand an meine Wohnungstür, dass die Tür bebt. Ich gehe zur Tür und frage: "Wer ist da?" Jemand schreit: "Die Polizei." Ich öffne die Tür, ein Polizeibeamter mit Taschenlampe reißt sie ganz auf und drängt mich an die Wand. Ich will seinen Namen und den Namen seines Kollegen wissen und verbiete ihnen den Zutritt zu meiner Wohnung. "Wir dürfen hier rein", sagt der Polizist mit der Taschenlampe, da ich wahrscheinlich "eine Person verberge". Erst beim Hinausgehen und nach einer zweiten Aufforderung erfahre ich die Namen der Polizeibeamten. Wiegand und Schweiger. Draußen steht ein blonde Frau. Es ist eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, erfahre ich später. Die spricht kein einziges Wort mit mir.

Eine Viertelstunde später holen sie das Kind mit Gewalt aus der Wohnung der Mutter. Zu nächtlicher Stunde wird es nach Münster gebracht...

Es ist 12.23 Uhr: Muss ich nun noch erwähnen, dass ich bisher keinen Anruf vom Jugendamt Wilhelmshaven bekommen habe?

Polizei mit Taschenlampen (II): Das üblich-üble Spiel

Dienstag, 11. Juni 2013

Wohnen in WHV (II)

Liebespaar auf dem Parkplatz der Fachhochschule: Die sexy Preissenkung

26. April 2013. Samstag ist´s. Auf dem Parkplatz der Fachhochschule von Wilhelmshaven stehen zwei Autos nebeneinander. Zwischen den Fahrzeugen vergnügt sich ein Liebespaar: Cornelia K., 40 Jahre alt, und Dieter W., Vorstandsmitglied einer Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft. Ein Radfahrer mit Hund kommt vorbei, grüßt freundlich.

Ein Haus und ein Grundstück in der Fritz-Frerichs-Straße haben einen Verkehrswert von 73 900 Euro. Stellt ein Gutachter am 8. Februar 2011 fest. Eigentümerin ist die Wohnungsbaugenossenschaft von Dieter W., Cornelia K. ist Mieterin der 284 Quadratmeter.

Bild 1


Bild 2







Bild 3







Ein Notar eilt am 27. Mai 2011 in die Wohnungsbaugenossenschaft von Dieter W. Dort warten auf ihn Cornelia K. und ein zweites Vorstandsmitglied, das heißt Peter H. Sie unterzeichnen sofort einen Vertrag, obwohl der Notar darauf hinweist, dass in solchen Fällen eine Bedenkzeit üblich ist. Verkauft werden Haus und Grundstück für 64 000 Euro an Cornelia K.  Vereinbart wird außerdem: "Im rückwärtigen Anbau wird im Auftrag der Verkäuferin eine Trennwand eingezogen."

 
Der Handwerker kommt am 7. Juni 2011 und mauert Cornelia K. die Trennwand. Außerdem erneuert er bis zum 9. Juni 2011 eine Treppe, entsorgt den Bauschutt und bezahlt die Deponiegebühren. Seine Rechnung schickt er am 14. Juni 2011 an die Wohnungsbaugenossenschaft von Dieter W. und Peter H.
Ich habe die Wohnungsbaugenossenschaft vergeblich um eine Stellungnahme gebeten.

8. Mai 2013
Ein Jagdterrier ist stinksauer
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11. Juni 2013
Wohnen am...
...oder mit Wasser?