Mittwoch, 19. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (III)

An die Bereitschaft des Jugendamtes Wilhelmshaven
Über Büro des Oberbürgermeisters

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich werde nun nicht bei Ihnen angekrochen kommen, um zu erfahren, welche Mitarbeiterin des Jugendamtes am Montag um 21.40 Uhr bei einem illegalen Polizeieinsatz dabei gewesen ist. Ich habe Sie gestern um 10 Uhr angerufen. Meiner Aufforderung, mir den Namen dieser Mitarbeiterin bis 12 Uhr mittags mitzuteilen, sind Sie nicht nachgekommen. Sie haben mich nicht einmal angerufen.

Das Jugendamt versucht inzwischen, die Verantwortung auf den Sozialdienst der Stadt Wilhelmshaven abzuwälzen. Dort sei diese Mitarbeiterin beschäftigt. Der Name wird weder von der Polizei noch vom Jugendamt verraten. Den Sozialdienst werde ich nicht anschreiben, da die Frau versichert hat, sie komme vom Jugendamt.

Der Polizeibeamte Wiegand hat nach dem Einbruch in meine Wohnung sogar behauptet, ich müsse nun mit einem Strafverfahren wegen Beihilfe zu einer Kindesentführung rechnen. Diese Ankündigung scheint der Polizei inzwischen peinlich zu sein. Ich habe gegen die beiden Polizeibeamten Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt.

Das tue ich hiermit auch gegen die Mitarbeiterin, die wahrscheinlich doch irgendwie im Rathaus von Wilhelmshaven von irgend jemandem beschäftigt werden muss. Vielleicht kommt man mir demnächst mit der Behauptung, diese Frau sei zufälligerweise in der Nähe meiner Wohnung gewesen, mehr wisse man nicht. Die Dienstaufsichtsbeschwerde richte ich hiermit direkt an den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven, dem hoffentlich jemand den Namen dieser Mitarbeiterin verrät. Oder reagiert die Bereitschaft des Jugendamtes dann genauso wie mir gegenüber? Dass man den Namen dieser Mitarbeiterin nicht ermitteln kann, kann ich mir nicht vorstellen, denn solche nächtlichen illegalen Einsätze werden sicherlich von der Stadt Wilhelmshaven legal bezahlt...

Ich berichte weiter auf www.zweisechsdreiachtvier.de

Mail an die Pressestelle der Wilhelmshavener Polizei

Sehr geehrter Herr Papenroth,

die Polizei aus Wilhelmshaven ist am Montag um 21.40 Uhr mit Gewalt in meine Wohnung eingedrungen, weil ich angeblich “eine Person verberge”. Draußen stand eine blonde Frau, die angeblich vom Jugendamt Wilhelmshaven kam. Inzwischen bestreitet das Jugendamt, dass diese Frau dort arbeitet. Die Polizei habe eigenmächtig gehandelt. Also ohne Wissen des Jugendamtes.

Ich bitte Sie um Bekanntgabe des Namens der Begleiterin der Polizei und wo sie angeblich arbeitet. Das muss der Polizei schließlich verraten worden sein.

Im Anhang eine Sonderausgabe meiner Internet-Zeitung 2sechs3acht4.

Polizei mit Taschenlampen (IV): Textvorschläge für Jugendamt, soziale Dienste und Polizei

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

gut so! nicht locker lassen! obwohl die sich gegenseitig decken werden. anders kennt man das doch nicht...

Anonym hat gesagt…

hi, Peter, du hast das Jugendamt von Wilhelmshaven immer und auch öffentlich gelobt. wir dachten schon, bei euch sei wirklich alles anders. nun sind wir erschrocken darüber, wie anders es bei euch ist. eine wohnungsdurchsuchung bei einem dritten ohne grund um die zeit wäre bei uns hoffentlich nicht möglich.

viele grüße aus preetz

Anonym hat gesagt…

das soll rechtsstaatlich sein? einer schiebt dem anderen den schwarzen peter zu?

Anonym hat gesagt…

ich hoffe, ich lese hier bald, dass sich wagner bei ihnen entschuldigt hat.