Freitag, 28. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (XII)

Vertröstung - die nächste

Der Wilhelmshavener Jugendamtsleiter Carsten Feist hat mir vor einiger Zeit bei Facebook berichtet, er sei Tag und Nacht für sein Team erreichbar. Alle hätten seine Handy-Nummer. Dann hat es am 17. Juni 2013, als zwei Polizeibeamte mit falschen Namen im Beisein einer Jugendamtsmitarbeiterin in meine Wohnung eingedrungen sind, wohl keine Nacht gegeben. Oder hat diese Frau ihren Chef nicht angerufen?

Heute habe ich die nächste Mitteilung von der Stadt Wilhelmshaven bekommen. Ein Mitarbeiter der "Zentralen Dienste" schreibt mir: "Ihre Dienstaufsichtsbeschwerde gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes ist bei mir eingegangen. Von der Leitung des Jugendamtes habe ich eine Stellungnahme erbeten.

Nach Überprüfung der Vorgänge werde ich mich unaufgefordert wieder mit Ihnen in Verbindung setzen. Bis dahin bitte ich Sie um etwas Geduld."

Geantwortet habe ich diesem Mitarbeiter: "Vielen Dank für das nächste Schreiben mit der Bitte um Geduld. Die Geschichte rast derweil durch die Bundesrepublik Deutschland und führt zu immer mehr Anrufen von Eltern, die ähnliche Dinge mit Jugendämtern erlebt haben. Wobei man im Wilhelmshavener Fall sagen muss: Ich habe einen Tag (18. Juni 2013, 10  Uhr) nach der illegalen Aktion die Bereitschaft des Jugendamtes von Wilhelmshaven angerufen und um Aufklärung gebeten. Am Telefon wurde ich hämisch ausgelacht, dann hieß es, die Frau, die mit der Polizei vor meiner Wohnungstür stand, sei gar nicht vom Jugendamt gewesen...

Bislang vergeblich warte ich auch noch auf ein Protokoll eines Gespräches mit der Mutter, dem Jugendamtsmitarbeiter C. und Herrn P. vom Familienzentrum Nord. Warum ich das noch nicht bekommen habe, ist mir ebenfalls rätselhaft. Der Junge aus Münster, der in Wilhelmshaven aus dem Schlaf gerissen worden ist, hat auch noch eine Schwester. Ich habe dem Jungen versprochen, dass er seine Schwester (sie leben seit Jahren getrennt) wiedersehen darf. Und ich halte meine Versprechen..."

Polizei mit Taschenlampen (XIII): Nachricht an Innen- und Justizministerium

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