Samstag, 29. Juni 2013

Polizei mit Taschenlampen (XIII)

Nachricht an die niedersächsische Justizministerin und an den Innenminister

Sehr geehrte Frau Ministerin Niewisch-Lennartz,
sehr geehrter Herr Pistorius,

am 17. Juni 2013, 21.40 Uhr, sind zwei Polizeibeamte gewaltsam in meine Wohnung eingedrungen. Sie wiesen sich nicht aus, was sie mir vorwarfen, verrieten sie mir erst in meiner Wohnung, nach ihren Namen musste ich zweimal fragen. Angeblich hießen sie Weigand und Schweiger. Veranlasst wurde die Aktion vom Wilhelmshavener Jugendamt. Angeblich versteckte ich ein Kind. Dass dieser Vorwurf völlig haltlos war, stellten die Beamten fest.

Nach der Wohnungsdurchsuchung rief ich sofort die Wache an. Die beiden Beamten, die in meine Wohnung eingedrungen waren, hießen wirklich so, wurde mir versichert.

Doch nun sagt die Wilhelmshavener Polizei: Beamte mit diesen Namen gibt es nicht. Dennoch ist eine Beschwerde von mir vom stellvertretenden Wilhelmshavener Polizeichef zurückgewiesen worden. Die Aktion sei legal gewesen. Was ich mir bei Polizeibeamten mit falschen Namen nun wirklich nicht vorstellen kann...Die richtigen Namen will die Polizei nicht verraten.

Einen Polizeichef hat Wilhelmshaven zurzeit nicht, weil die Staatsanwaltschaft von Oldenburg gegen ihn ermittelt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.zweisechsdreiachtvier.de "Polizei mit Taschenlampen"

Polizei mit Taschenlampen (XIV): Immer weniger Fehler bei Polizei-Quiz

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