Freitag, 9. August 2013

Polizei mit Taschenlampen (XVIII)

Den Titel toppe ich.


















Bei Anruf Flucht

"Bei Anruf Mord" lautet ein Hitchcock-Titel. Den toppe ich demnächst mit "Bei Anruf Flucht". Zum dritten Mal habe ich heute die Telefonnummer 0511/120 60 15 gewählt. Die gehört dem Büroleiter des niedersächsischen Innenministeriums. Der angeblich seit einer Woche aus dem Urlaub zurück ist. An den Apparat geht jedoch wieder nur eine Mitarbeiterin, die mir erklärt, der Büroleiter sei in einer Besprechung. Immerhin. Im Urlaub ist er nicht mehr. Nach dieser Auskunft möchte diese Mitarbeiterin das Gespräch beenden, doch so schnell lasse ich mich nicht abwimmeln.

"Moment", sage ich, "es geht um zwei Polizeibeamte mit falschem Namen, die am 17. Juni 2013 meine Wohnung durchsucht haben." Nun scheint die Mitarbeiterin ihren Schreibtisch nach Kugelschreiber und Notizblock abzusuchen. "Erzählen Sie mal", antwortet sie schließlich. Ich erzähle ihr die Geschichte von zwei Polizeibeamten, die im Beisein einer Jugendamtsmitarbeiterin in meine Wohnung eingedrungen sind. Später erfuhr ich, dass sie mein Patenkind aus Münster bei mir vermuteten.

"Sie bekommen einen Rückruf des Büroleiters", verspricht mir die Mitarbeiterin. Dieses Versprechen wird erneut gebrochen. Der Büroleiter meldet sich nicht.

Auch das Wilhelmshavener Jugendamt scheint auf Tauchstation gegangen zu sein. Nacheinander rufe ich zwei Mitarbeiterinnen und einen Mitarbeiter an. Eine Mitarbeiterin mehrmals ab 11.45 Uhr. Ich erreiche niemanden.

Immer noch warte ich auf ein korrektes Protokoll über ein Gespräch, das am 15. April 2013 im Familienzentrum Nord stattgefunden hat. Anwesend waren ein Sozialpädagoge, die Mutter, ein Jugendamtsmitarbeiter und ich. Der Jugendamtsmitarbeiter gab uns Versprechen, die bis heute nicht eingehalten worden sind.

Versprochen hat sich in diesem Fall wohl auch der Jugendamtsleiter Carsten Feist, der am 2. September 2012 mein Facebook-Freund geworden ist und mit mir persönliche Mitteilungen austauschte. Er hat mir inzwischen die Facebook-Freundschaft wieder gekündigt. Da ich jedoch einige seiner persönlichen Mitteilungen an die Mutter weitergeleitet habe, sind sie nicht weg. Alles, was er im September 2012 geschrieben hat, wird nach Auskunft des Jugendamtes inzwischen von ihm bestritten.

Polizei mit Taschenlampen (XIX): Irrläufer irrlichtern...


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