Montag, 31. März 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXVII)

Die gibt es wirklich bei der Wilhelmshavener Polizei? Ich soll Polizisten beleidigt haben

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Der Kleine und das Smarties-Phone

31. März 2014. Da sitzt der Kleine in seinem Zimmerchen, die Lego-Steine sind alle kaputt, aus dem Haus kommt er nicht, die Schlaglöcher in Wilhelmshaven sind viel zu tief, Mami ist nicht da und Papi schon lange verschwunden, wie nur sollte der Kleine seine Zeit verbringen, wenn Mami nicht ihr Smarties-Phone vergessen hätte? Die Tasten sind so schön blau, gelb und rot, Farben unterscheiden kann der Kleine, sinnvolle von sinnloser Freizeitgestaltung unterscheiden kann er nicht. Dazu wohnt er schon zu lange in Wilhelmshaven.

Und wer ist prominent in dieser Stadt?


Alle mal herhören!

20. März 2014. Immer wieder meldet sich hier ein anonymer Kommentator, der behauptet, dass sich die Polizeibeamten Stoltmann und Baier bei der Wohnungsdurchsuchung gar nicht die falschen Namen Wiegand und Schweiger gegeben haben. Das irre Gefasel dieses Tatsachenverdrehers wird immer lästiger. Ob er aus eigenem Antrieb Lügen verbreiten will oder im Auftrag handelt, ist unerheblich. Erheblich ist seine Penetranz, die sich mit eigenen oder fremden Wahrnehmungsstörungen paart.

Nach der Wohnungsdurchsuchung habe ich mir die von den beiden Polizeibeamten genannten Namen sofort notiert, ich habe sie in mehreren Gesprächen und Schreiben erwähnt, bis mir die Staatsanwaltschaft von Oldenburg die richtigen Namen genannt hat. Diese falschen Namen wurden bis dahin von mir auch immer wieder veröffentlicht - beispielsweise bei Facebook auch in privaten Unterhaltungen.

Anfangs wusste ich auch nicht, dass diese beiden Polizeibeamten nicht Wiegand und Schweiger hießen. Wer kommt schon auf die Idee, dass sich Polizisten in Wilhelmshaven bei Wohnungsdurchsuchungen, die vom Jugendamt veranlasst werden, falsche Namen geben? Nun weiß ich, dass Polizei und Jugendamt von Wilhelmshaven solche Methoden anwenden. Dass sich der Jugendamtsleiter Carsten Feist dafür verantworten muss, ist mir unbekannt geblieben.

Die ganze Geschichte habe ich in einer Broschüre mit dem Titel "Lügen haben Jugendamts-Beine" erzählt. Diese Broschüre erschien im Dezember bei Lulu. Würde es sich bei dieser Veröffentlichung um eine Ansammlung von Lügen handeln, wäre sicherlich jemand juristisch dagegen vorgegangen. Hätte aber jemand geklagt, hätte er das unter seinem richtigen Namen machen müssen. Möglicherweise ist die Klage daran gescheitert...

Vor einigen Wochen habe ich Wilhelmshaven wieder verlassen. Darüber freue ich mich täglich...

Offene mail an die Stadt Wilhelmshaven

Die Lügen-Behörde des Carsten Feist

2. Dezember 2013. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs gegen die beiden Wilhelmshavener Polizeibeamten Andreas Gerhard Stoltmann und Christopher Oliver Benjamin Baier sowie gegen die Jugendamtsmitarbeiterin Tanja P. eingestellt.

Die Geschichte in aller Kürze: Zwei Polizeibeamte mit Taschenlampen dringen am 17. Juni 2013 gegen 21.40 Uhr in meine Wohnung ein, was mir vorgeworfen wird, verraten sie erst auf Nachfrage, die Polizeibeamten geben sich ebenfalls auf Nachfrage die Namen Wiegand und Schweiger, draußen steht während der illegalen Aktion eine Frau. Angeblich halte ich ein Patenkind von mir versteckt. Nach der Wohnungsdurchsuchung rufe ich die Polizeiwache an. Die lügt mir vor, dass die beiden Beamten tatsächlich Wiegand und Schweiger heißen. Am nächsten Morgen rufe ich das Jugendamt der Stadt Wilhelmshaven an und bitte um Aufklärung. Vorgelogen wird mir, dass die Frau, die vor meiner Wohnung gestanden hat, gar nicht vom Jugendamt war. Anschließend schieben sich Polizei und Jugendamt gegenseitig die Schuld für die illegale Aktion zu. Ich stelle Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.

Zurück zum Einstellungsbeschluss der Staatsanwaltschaft von Oldenburg: Die Frau, die draußen gestanden hat, ist demnach Mitarbeiterin des Wilhelmshavener Jugendamtes, die Polizeibeamten heißen Stoltmann und Baier. Der Chef der Lügen-Behörde = Wilhelmshavener Jugendamt gibt bei Presseterminen und Interviews seinen Namen mit Carsten Feist an. Meines Wissens ist zumindest diese Angabe richtig.

Die Staatsanwaltschaft teilt mir mit: "Für das Jugendamt und die Polizei  bestand der Verdacht, dass sich das Kind bei Ihnen aufhalten würde. Die Polizeibeamten und Frau P. vom Jugendamt sind aufgrund dessen zu Ihrer Wohnung gefahren. Die Beschuldigte P. hat nach eigenen Angaben Ihre Wohnung nicht betreten. Die beschuldigten Polizeibeamten Stoltmann und Baier haben aufgrund des bestehenden Verdachts und aufgrund der Befürwortung durch das Jugendamt in Ihrer Wohnung nachgeschaut, wozu sie dienstlich befugt waren." Abschließend verweist mich die Oldenburger Staatsanwaltschaft auf den Zivilweg. (Az. NZS 163 Js 61807/13)

Damit steht fest: Das Wilhelmshavener Jugendamt, das behauptet hat, mit der illegalen Wohnungsdurchsuchung gar nichts zu tun zu haben, hat sie veranlasst! Letzten Endes dafür verantwortlich ist der Jugendamtsleiter Carsten Feist. Will der Oberbürgermeister von Wilhelmshaven den weiter beschäftigen? Die Polizei von Wilhelmshaven sollte am Haupteingang und an allen weiteren Eingängen den Hinweis anbringen: "Verlassen Sie sich nicht darauf, dass unsere Kolleginnen und Kollegen stets ihre richtigen Namen nennen."

Polizei mit Taschenlampen (XXVIII): Nun auch noch ein Strafantrag

Zum Beginn der Serie

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

jetzt, wo du die richtigen namen nennst, sind die vielleicht sogar so dreist und berufen sich auf ihr persönlichkeitsrecht. in whv ist schließlich alles möglich. und seit wagner ob ist, wird es schlimmer als es bei menzel jemals war.

Anonym hat gesagt…

peter, wo bist du da gelandet? ist putin euer ob?

Anonym hat gesagt…

bei uns wären diese polizisten längst weg vom fenster. und dieser ja-leiter dürfte die straße fegen. das ist ja nicht mehr auszuhalten, was bei euch so alles möglich ist. kopf hoch, peter...

Anonym hat gesagt…

du hast einen leser aus italien. vielleicht will die mafia noch was lernen?

Anonym hat gesagt…

die jugendamtsmitarbeiterin printzen organisiert bei dir eine wohnungsdurchsuchung, steht derweil draußen und schweigt, während polizeibeamte falsche namen nennen. wenn ich das so weit richtig verstanden habe, dann verklag die printzen samt chef!

Anonym hat gesagt…

geht es noch, jugendamt? die müssen endlich scharf kontrolliert werden.

Anonym hat gesagt…

was sind das denn für machenschaften? klingt ja nach einer fiesen stadt.

Anonym hat gesagt…

du hast den ob über den fall informiert. reagiert der?

Anonym hat gesagt…

da kann man nur noch entsetzt sein. whv = wahlamt weist wahrheit zurück, polizei verwendet falsche namen, jugendamt höhnt und lügt.

Anonym hat gesagt…

willkür ist alltag in jugendämtern...

Anonym hat gesagt…

das beste am norden sind polizisten mit falschen namen?

Jürgen Rodenstein hat gesagt…

Wenn jemand Kritik am Jugendamt oder an der Polizei üben möchte, möge er sich doch mit dem vollen Namen zu erkennen geben. Anonym zu lästern ist ein Zeugnis von Feigheit. Ich wohne zwar nicht in Wilhelmshaven, habe aber mit dem Jugendamt nur positive Erfahrungen gemacht.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

und eine wohnungsdurchsuchung, bei der das jugendamt polizeibeamte mit falschen namen einsetzt, ist ein zeichen von mut?

Anonym hat gesagt…

Der Verfasser der Kommentare ist doch der Blogger selber. Er versucht das hier in eine gewissen Richtung zu lenken und dieser Kommentar wird unter Garantie nicht veröffentlicht.

Dass die Aktion rechtlich nicht zu beanstanden ist, wurde durch StA überprüft. Was will der Autor denn noch?

Scheint schwierig zu sein, die Wahrheit akzeptieren zu können. Stattdessen verbreitet der Autor weiter Unwahrheiten. Diesbezüglich sollte dieser sich besser zusammenreißen, da der Autor sich hier auf rechtlichem Glatteis bewegt. Stichwort: Verleumdung, Datenschuzrechtliche Verstöße, etc.

Kann gewaltig nach hinten losgehen....

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

Dass der Kommentator den Einsatz von Polizisten mit falschen Namen verteidigt, ist eigentlich typisch W. Dass vom Jugendamt auch noch bestritten wurde, an der Aktion auch nur beteiligt gewesen zu sein, ist wahrscheinlich für ihn ebenfalls o. k. Die Staatsanwaltschaft prüft lediglich mögliche Straftatbestände. Wie zuvor die Zentralen Dienste der Stadt Wilhelmshaven hat mich auch die Staatsanwaltschaft auf die Möglichkeit einer Zivilklage verwiesen.

Aber nun staunt der Kommentator erst einmal über die Veröffentlichung seiner Äußerungen. Immer wieder arbeitet er mit Unterstellungen. Was ich nicht normal finde...

Anonym hat gesagt…

peter, das wäre der hit. das jugendamt benennt als zeugen die polizeibeamten wiegand und schweiger.

Anonym hat gesagt…

peter, das wäre der hit. das jugendamt benennt als zeugen die polizeibeamten wiegand und schweiger.

Anonym hat gesagt…

wer oder was ist typisch w.? wilhelmshaven oder jemand vom jugendamt?

Anonym hat gesagt…

w. steht für eine person. nicht für eine stadt. wenn aber w. typisch für die stadt wäre, dann wäre es entsetzlich. eine kennerin von w.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

jupp, wir wissen, wer das ist. weitere kommentare einer gewissen gruppe werden von mir nun nicht mehr veröffentlicht. die darf sich gern bei facebook gegenseitig bedrohen.

Anonym hat gesagt…

:-)))))

Anonym hat gesagt…

:-)))))

Anonym hat gesagt…

ich habe dein stadtgeflüster auf www.wilhelmshaven-link.de gelesen. das ist wirkich ein unglaubliches wilhelmshaven...:-(

Melanie Br. hat gesagt…

Frechheit so über Herrn Feist und das Jugendamt herzuziehen. Immer sind nur die anderen schuld und nicht sie Herr Tjaden. Sie sollten sich schämen.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

ich weiß nicht, wofür ich mich schämen sollte. schon im märz 2011 habe ich mich mit dem wilhelmshavener jugendamt darüber unterhalten, was geschehen würde, wenn diese behörde zuständig wäre. 2013 teilte mir feist bei facebook mehrfach mit, was er zu tun gedenkt. und was geschah am 20. februar 2013? bei einem gespräch mit zwei jugendamtsmitarbeitern haben die mir von feist ausgerichtet, dass er das mitgeteilte nie mitgeteilt habe. deshalb sicherte ich das erst einmal bei facebook, denn es geschah, was zu erwarten war, feist sperrte mich bei facebook. er hatte u. a. behauptet, dass er tag und nacht für seine mitarbeiter erreichbar sei. wäre das so gewesen, hätte er die wohnungsdurchsuchung bei mir verhindert. als die polizei bei mir mit gewalt eindrang und falsche namen nannte, stand die jugendamtsmitarbeiterin schweigend draußen. klug wäre es gewesen, wenn sie vor dem einsatz mit mir gesprochen hätte. dann hätte die wohnungsdurchsuchung nie stattgefunden. am nächsten morgen wurde ich am telefon vom jugendamt ausgelacht. tagelang rief ich dort vergeblich an, bat vergeblich um rückrufe. also rief ich die zentralen dienste der stadt an. die mitarbeiterin sagte, dass sie darauf wie ich mit einer dienstaufsichtsbeschwerde reagieren würde. was man mit mir mache, könne doch wohl nicht wahr sein. anschließend schoben polizei und jugendamt die verantwortung für die aktion auf den jeweils anderen. das innenministerium forderte bis heute vergeblich eine unabhängige untersuchung dieser aktion mit polizeibeamten, die sich falsche namen geben. noch fragen? soll ich mich fremdschämen?

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

was ich noch vergaß: der vater meines patenkindes teilte mir am 16. juni 2013 am telefon mit, dass sein junge am 19. juni 2013 wieder in münster sein müsse. ich hätte ihn rechtzeitig wieder zurückgebracht. wozu also diese wohnungsdurchsuchung am 17. juni 2013? auch das hätte die jugendamtsmitarbeiterin mit mir vor der aktion klären können. nach der wohnungsdurchsuchung kündigte der polizeibeamte, der sich wiegand nannte, sogar noch ein ermittlungsverfahren gegen mich an. das gibt es nicht. weil sich der polizeibeamte dann selbst belastet hätte? weil dann das jugendamt nicht hätte behaupten können, mit der aktion überhaupt nichts zu tun zu haben? die haben doch gelogen, dass die schwarte kracht statt sich bei mir sofort für eine panne zu entschuldigen...was bei meinem anruf am nächsten morgen sofort möglich gewesen wäre. doch alle ließen sich verleugnen...

Anonym hat gesagt…

peter, wir sind einfach nur noch schockiert über das rechtsverständnis gewisser leute - und wünschen dir ab sofort eine besinnliche vorweihnachtszeit. du hast mehr für kinder und familien getan als all diese - begriff ersparen wir uns.

klaus, manuela, leon, sille, jonas, dirk, jürgen, franziska, franzi

diesen kommentar veröffentlichen wir anonym. du kennst uns ja :-) und die kommentatoren mit diesem rechtsbewusstsein kennst du hoffentlich nicht...

Anonym hat gesagt…

hat dir die stadt die ladungsfähige adresse der jugendamtsmitarbeiterin mitgeteilt? klaus

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

ja, klaus, hat sie. ich hoffe, sie ist zutreffend.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

ja, klaus, haben sie.

Anonym hat gesagt…

Holla, Strafanzeige von der Stadt W'haven wegen Verleumdung kassiert?

Anonym hat gesagt…

haben die polizisten strafantrag gegen sie gestellt? das wird dann bitter.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

niemand hat gegen mich strafantrag gestellt. ich schildere hier nur die tatsächlichen vorkommnisse. bitter würde es auch nur für das jugendamt von whv werden. ein bekenntnis zur wahrheit erspart sich die behörde aber lieber...

Anonym hat gesagt…

die leute, die ich hier von strafanträgen gegen peter faseln, sollten lieber immer wieder das blog islamprozess.blogspot.com lesen. wir sind froh, dass peter nun wieder bei uns in der nähe wohnt :-) siehe www.altkreiskurier.de dort wird peter solche schmierereien gewisser wilhelmshavener nicht veröffentlichen...die passen nämlich nicht in unsere schöne gegend...

Anonym hat gesagt…

Der Strafantrag dürfte dann nicht das Einzige sein, was kommt...

Anonym hat gesagt…

das könnte zutreffen. die polizeibeamten stoltmann und baier nennen sich dann nicht mehr wiegand und schweiger, sondern denken sich neue namen aus. außerdem werden sie in das zeugenschutzprogramm aufgenommen und tauchen nach der verhandlung unter. das gleiche dürfte dann auch für das wilhelmshavener jugendamt gelten. dafür bekommen alle flugscheine von ob wagner, die ab jetportcity gelten, dem bekanntermaßen größten gebrauchtflugzeugehafen europas...vielleicht werden die genannten aber auch am neuen steinkohlekraftwerk eingesetzt, damit das endlich anspringt.

würde doch alles perfekt zum tollhaus wilhelmshaven passen...:-)nur was würden wiegand und schweiger machen, wenn der richter die frage stellt, warum ein vom innenministerium angeordnetes prüfverfahren der vorgänge gar nicht stattgefunden hat, weil sich niemand an die ministerielle anweisung hielt????

dem schwafel-kommentator sei darum geraten, schön die füße still zu halten, wenn er keinen größeren ärger für polizeibeamte mit falschen namen provozieren will. vielleicht hat das jugendamt zur beruhigung printzen-rollen...

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

ich lasse mich von bestimmten herrschaften aus whv nicht länger der lüge bezichtigen. ich sehe gar nicht mehr ein, warum ich solche unterstellungen auch noch veröffentlichen soll. die polizeibeamten haben falsche namen genannt - und das auch erst auf mehrfache nachfrage. basta.

Heinz-Peter Tjaden hat gesagt…

obwohl oberbürgermeister wagner per aussageverbot für die jugendamtsmitarbeiterin die justiz behindert hat, wurde das strafverfahren wegen angeblicher verleumdung der beiden polizeibeamten vom oldenburger landgericht am 29. januar 2015 auf kosten des staates eingestellt. mehr auf www.zweisechsdreiachtvier.de