Dienstag, 30. Dezember 2014

Der Vertuscher

Hier klicken 














Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht am 29. Januar 2015, 11 Uhr, Az. 18 Ns 418/14 Als Zeugen geladen sind die beiden Polizeibeamten und der Kindesvater. Die Jugendamtsmitarbeiterin nicht. Ich werde sie als Zeugin benennen. Um ihre Vernehmung zu verhindern, müsste sich Wagner weitere (Fast?-)Verleumdungen einfallen lassen...Ich habe Wagner schriftlich aufgefordert, die für die erste Instanz ausgesprochene Aussageverweigerung für die Jugendamtsmitarbeiterin zurückzunehmen. Dafür habe ich ihm eine Frist bis zum 30. Dezember 2014 gesetzt.

30. Dezember 2014. Wagner hat diese Frist ohne jede Reaktion verstreichen lassen. Weitere Infos

Die ganze Geschichte Hier klicken  

Für Nachwuchsjuristen

Hier klicken 

Urteile


Einfach auf das Zeitungsbild klicken. 




Samstag, 20. Dezember 2014

Polizei-Anwalt mit guter Idee (III)

Das Sankt-Mauritz-Kinderheim in Münster und ein Jugendamts-Skandal in Wilhelmshaven

Cassi Cassandra hat heute einen Kommentar geschrieben, den ich soeben in meinem blog "Kommissar Internet" veröffentlicht habe. Hier klicken Sie beschwert sich über das Sankt-Mauritz-Kinderheim in Münster. Was ich hier über einen Wilhelmshavener Jugendamts-Skandal berichte, weiß sie nicht. Dass es einen Bezug gibt, kann sie auch gar nicht ahnen.

Zufall ist der Schnittpunkt von zwei Notwendigkeiten, hat Friedrich Engels herausgefunden. Beschwerden über dieses Heim sind durchaus notwendig. Mein Patenkind, das ich laut Wilhelmshavener Jugendamt am 17. Juni 2013 entführt haben soll (ich beziehe mich hier auf die Angaben der Polizei und hoffe, dass sie zutreffend sind, bestritten wurden sie jedenfalls nicht), hat eine Schwester, die inzwischen fünf Jahre alt ist. Sie wurde der Mutter am 24. September 2009 weggenommen. Die Begegnungen zwischen Mutter und Tochter fanden im - Sankt-Mauritz-Kinderheim in Münster statt!

Die Mutter meines Patenkindes meldete sich vor gut vier Jahren bei mir. Ich las erst einmal alle Schriftstücke. Danach rief ich auch das Sankt-Mauritz-Kinderheim an. Das Gespräch verlief durchaus positiv. Bis das Jugendamt von Münster davon Wind bekam. Weitere Gespräche gab es auf Anordnung des Jugendamtes nicht.

Es geschah Ähnliches wie in Wilhelmshaven. Ich wurde als Störenfried dargestellt. Ganz so weit wie in Wilhelmshaven ging man allerdings nicht. Als Stalker wurde ich im Namen des Oberbürgermeisters nicht verleumdet. Meine immer wieder gestellte Frage, was zwei Kinder den Behörden taten, die sich inzwischen über fünf Jahre nicht mehr gesehen haben, war wohl ein wenig unangenehm. Ich störte offenbar gewisse Kreise, die zwar immer behaupten, dass sie sich um das Kindeswohl kümmern, in Wirklichkeit aber Eltern ans Gängelband nehmen und Vermittlungsversuche nicht mögen.

Als ich gestern nach der Verhandlung vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht in mein Auto stieg, hörte ich aus meinem Radio die Stimme des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters, der die hinlänglich bekannten vorgestanzten Sätze über den hohen Stellenwert ehrenamtlicher Arbeit von sich gab. Ich dachte: "Rede doch über die Dinge, bei denen du wenigstens noch einigermaßen glaubwürdig erscheinst."  Allerdings fiel mir nichts ein, wo das noch zutreffend wäre.

Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister eingestellt

18. Dezember 2014. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg kann meine "Verärgerung" verstehen, die Grenze zur Verleumdung habe Oberbürgermeister Andreas Wagner aber noch nicht überschritten. Deshalb sei das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt worden. Die Staatsanwaltschaft schreibt: "Sie haben sich mit Ihrer Anzeige gegen die Formulierung...´der Mitarbeiterin ist durch die Verweigerung der Aussagegenehmigung daneben auch bezogen auf ihre Person der höchst mögliche Schutz vor einem weiteren Nachstellen durch den Beschuldigten zu gewähren´ gewandt." Aus dem Kontext des im Namen von Wagner verfassten Schreibens ergebe sich, dass damit "mein bisheriges Verhalten" gemeint sei.

Wagner hat bis heute die Herausgabe des Schreibens verweigert. Es ist am 2. September 2014 im Gerichtssaal verlesen worden. Die Tatsache, dass die Jugendamtsmitarbeiterin nicht aussagen durfte, hat die Richterin in ihrer Urteilsbegründung als "Beweisverkürzung" eingestuft. Mit meinem "bisherigen Verhalten" soll ich Wagner zufolge die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm gelegt haben. Wenn das mit der Wahrheit möglich ist, sollte der Oberbürgermeister gelegentlich erklären, welche Maßstäbe er bei seiner Arbeit anlegt.

Wann die Berufungsverhandlung in diesem Strafverfahren stattfindet, ist mir noch nicht mitgeteilt worden. Ob die Jugendamtsmitarbeiterin dann wieder nicht aussagen darf und Wagner so zwei lügende Polizeibeamte erneut deckt, bleibt abzuwarten. Daneben gibt es noch ein Zivilverfahren, das einer der beiden Polizeibeamten angestrengt hat. In diesem Verfahren sieht es nach einer Niederlage des Polizisten aus. Das Jugendamt wird von diesen Polizeibeamten immer schwerer belastet.

Meine Verärgerung hält sich übrigens in Grenzen. Ich wohne wieder in der Region Hannover. Dort ist Wagner nirgendwo Bürgermeister oder Oberbürgermeister. Und das ist gut so...

Termin für Berufungsverhandlung

20. Dezember 2014. Die Berufungsverhandlung findet am 29. Januar, 11 Uhr, vor dem Oldenburger Landgericht statt. Als Zeugen geladen sind die beiden Polizeibeamten und der Kindesvater, die Jugendamtsmitarbeiterin und der Fahrer des Kindesvaters, der ebenfalls vor meiner Wohnungstür gestanden haben soll, sind nicht geladen worden. Ich werde sie als Zeugen benennen. Dann schaun mer mal, was für Verleumdungen sich Wagner einfallen lässt - oder nicht.

Ich werde weiter die Wahrheit über diesen vom Jugendamt veranlassten Polizeieinsatz sagen. Der Oberbürgermeister sollte über die Feiertage sein Verhältnis zur Wahrheit überdenken. Immer mehr Wilhelmshavenerinnen und Wilhelmshavener denken schon über seinen Rücktritt nach...

 Polizei-Anwalt mit guter Idee (I): Hier klicken

Samstag, 13. Dezember 2014

Polizei-Anwalt mit guter Idee (II)

Erstaunliche Verhandlung vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht

Vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht hat heute Morgen eine erstaunliche Verhandlung stattgefunden. Der Polizeibeamte, der sich bei der Durchsuchung meiner damaligen Wohnung am 17. Juni 2013 Wiegand genannt hat, verklagte mich u. a. auf Unterlassung der Behauptung, sein Kollege und er hätten sich vor dem gewaltsamen Eindringen nicht ausgewiesen. Auf Nachfrage meines Anwaltes sagten Wiegand als Kläger und sein Kollege als Zeuge aus: "Wir haben uns nicht ausgewiesen."

In Mitnehmer-Laune ist damals offenbar die Jugendamtsmitarbeiterin gewesen, die von den Polizeibeamten immer schwerer belastet wird. Vor meiner Wohnung standen seinerzeit nach Aussage des Kollegen von Wiegand die beiden Polizeibeamten, der Vater meines Patenkindes, die Jugendamtsmitarbeiterin - und: Der Fahrer des Kindesvaters. Meine Frage, welche Legitimation dieser Fahrer für seine Anwesenheit hatte, beantwortete Wiegands Kollege nicht. Er schwieg.

Da hatte auch mein Anwalt noch eine Frage. Er wollte wissen, ob sich jemand vor der Durchsuchung meiner Wohnung davon überzeugt hat, dass ich zu Recht aufgesucht werde. Hat niemand. Noch erstaunter war der Richter, als ich erzählte, dass die Jugendamtsmitarbeiterin gegenüber der Oldenburger Staatsanwaltschaft behauptet hatte, sie habe nichts mitbekommen, weil sie nicht in meiner Wohnung gewesen sei.

Als Zeugin geladen wurde sie nicht. In einem anderen Verfahren hatte die Jugendamtsmitarbeiterin im Namen des Oberbürgermeisters bereits ein Aussageverbot bekommen. Begründungen: Tjaden ist ein Stalker. Tjaden legt die Arbeit des Wilhelmshavener Jugendamtes lahm. Wegen dieser Verleumdungen habe ich Strafantrag gegen den Oberbürgermeister gestellt.

Das Urteil wird in vier Wochen verkündet.

Fazit: Gelernt haben sollten diese beiden Polizeibeamten, dass nicht jede Jugendamts-Aktion legal ist. Die Polizei sollte stets auf Einhaltung der Gesetze pochen, bevor sie sich vor den Karren dieser Behörde spannen lässt. Gelernt haben sollten diese Polizeibeamten auch, dass Lügen vor Gericht kein langes Haltbarkeitsdatum haben. Im Zweifelsfall verpisst sich das Jugendamt einfach - und steht vor Gericht einfach nicht zur Verfügung. Denn Jugendämter sind ein Staat im Staate, der sich seine eigenen Gesetze macht. Dieser Staat pfeift gelegentlich sogar auf Urteile. Anerkannt werden die, die in den Kram passen, ignoriert werden die, die nicht in den Kram passen. Dass sich ein Oberbürgermeister einschaltet und für Ordnung sorgt, ist so wahrscheinlich wie eine zweite Amtszeit des Wilhelmshavener Oberbürgermeisters Andreas Wagner...

"Volle Kanne" verloren?

12. Dezember 2014. Auf den Facebook-Seiten des "Neuen Wilhelmshaven" (NW, ehemals "Wilhelmshavener Zeitung") behauptet jemand, der sich Arno Nym nennt, ich hätte den Zivilprozess "volle Kanne" verloren. Hier klicken Das erinnert mich an ein anderes Verfahren, bei dem der UWG-Ratsherr Frank-Uwe Walpurgis auf seinen Facebook-Seiten die Behauptung verbreitet hat, ich sei verurteilt worden, mir drohe noch mehr Ungemach. Die juristische Angelegenheit endete mit einem Freispruch auf Antrag der Staatsanwaltschaft! Inzwischen war Walpurgis bereits wegen falscher uneidlicher Aussagen bestraft worden. Teilte die Staatsanwaltschaft schriftlich einem Wilhelmshavener mit, der diesen Ratsherrn zur Rechenschaft ziehen wollte. Hier klicken 

Schon vor dem Zivilprozess hat uns das Gericht mitgeteilt, dass es die Klage des Polizeibeamten für unbegründet hält...

13. Dezember 2014. Facebook meldet mir weitere Beiträge von Arno Nym auf den NW-Seiten. Schaun mer mal, wie lange der sich selbst schreibt, ohne von mir gelesen zu werden :-) Die NW-Redaktion habe ich über diese Beiträge informiert. Die reagiert nicht. Möglicherweise erkennt man in der NW-Redaktion keinen Qualitätsunterschied zwischen den Ergüssen von Arno Nym und den eigenen journalistischen Leistungen...Wenn dem so ist...

Polizei-Anwalt mit guter Idee (III): Sankt-Mauritz-Kinderheim in Münster und der Wilhelmshavener Jugendamts-Skandal




Montag, 8. Dezember 2014

Polizei mit Taschenlampen

Die Ermittlungen haben begonnen. Die Polizei von
Großburgwedel hat mir am 19. September 2014 Fragen
gestellt. Mehr hier lesen


Strafantrag gegen den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven wegen Verleumdung+++Hier lesen+++"Was haben Sie dieser Frau nur getan?"+++Hier lesen+++Anhörungsbogen ausgefüllt+++Hier klicken+++Fax an das Wilhelmshavener Amtsgericht - Wo bleibt das Urteil? Hier klicken+++Ladung vom Wilhelmshavener Amtsgericht Hier klicken+++Auch am 27. Oktober 2014 habe ich das schriftliche Urteil immer noch nicht+++Das schriftliche Urteil ist am 1. November 2014 in meinem Briefkasten Hier klicken+++Die bereits eingelegte Berufung begründe ich ausführlich+++ Zivilprozess am 10. Dezember, 9 Uhr, vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht Hier klicken+++Erstaunliche Verhandlung vor dem Amtsgericht Hier klicken +++Ermittlungsverfahren gegen Oberbürgermeister eingestellt Hier klicken+++Berufungsverhandlung am 29. Januar 2015, 11 Uhr, vor dem Oldenburger Landgericht+++Der Oberbürgermeister, der der Wahrheit im Weg steht Hier klicken+++
Einfach auf das Zeitungsbild klicken
















Die ganze Geschichte
Lügen haben Jugendamts-Beine
Jetzt auch bei Amazon

Anruf im Rathaus

5. September 2014. In einem Schreiben der Stadt Wilhelmshaven an das Wilhelmshavener Amtsgericht, das im Namen des Oberbürgermeisters verfasst worden ist und das am 2. September 2014 von einer Amtsrichterin aus Wilhelmshaven verlesen wurde, bin ich als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet worden. Heute habe ich mich telefonisch erkundigt, wann ich diesen Brief bekomme, weil ich die Herausgabe bis zum 5. September 2014 gefordert hatte. Auf Nachfrage erklärte ich dem Büro des Oberbürgermeisters noch einmal, dass ich dieses Schreiben für einen Strafantrag wegen Verleumdung benötige. Die Mitarbeiterin will nun mit dem Oberbürgermeister sprechen, um das weitere Vorgehen zu klären. Ein Datum für ihre Antwort könne sie mir nicht nennen. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass auch die Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen den Oberbürgermeister die Herausgabe fordern könne. Zweite Möglichkeit: Mein Anwalt besorgt sich den Brief beim Amtsgericht von Wilhelmshaven, denn dieses Schreiben ist nicht nur Bestandteil einer Verwaltungs-, sondern auch einer Gerichtsakte. Die Mitarbeiterin, die ich anrief, kennt mich seit über 10 Jahren und tat so, als wenn sie mich nicht kennt. Sie tat auch so, als wüsste sie von nichts. Obwohl sie - aber lesen Sie einfach meine Beiträge.

Mehr über diesen Brief Hier klicken

Wie lange wird der Oberbürgermeister die Justiz behindern?

6. September 2014. Ist eine der Fragen, die man sich stellen muss. Ich werde den Namen der Jugendamts-Mitarbeiterin aus allen Beiträgen streichen, um sie in dieser Situation zu schützen. Würde sie jetzt zu ihrem Arbeitgeber gehen und gegen die Begründungen der Aussageverweigerung protestieren...Nach der Verhandlung vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven steht für mich auch fest, dass die beiden Polizeibeamten Wiegand und Schweiger im Revier einen Komplizen gehabt haben müssen.

Der Polizeibeamte Wiegand hat gegen mich auch Zivilklage erhoben. Dieses Verfahren kann nicht im Namen des Oberbürgermeisters mit Verleumdungen meiner Person manipuliert werden. Ins Stocken geraten ist es zudem. Mein Anwalt hat am 17. Juni 2014 dem Wilhelmshavener Amtsgericht angezeigt, dass ich von ihm vertreten werde. Bereits am 4. Juni 2014 beschloss dieses Gericht, dass es nicht zuständig ist. Sollte die Klage nicht zurückgewiesen werden, würden wir uns der Auffassung des Gerichts anschließen, denn auch wir sind der Auffassung, dass nicht Wilhelmshaven, sondern das Gericht in Burgwedel zuständig ist.

Der Polizeibeamte Wiegand hat am Dienstag im Gerichtssaal behauptet, dass es ein Polizeiprotokoll über die Durchsuchung meiner Wohnung gebe, das vom 26. Juni 2013 stamme. Das wollte er der Richterin überreichen. Die leider darauf verzichtete. Der Zivilklage von Wiegand ist ein Polizeiprotokoll über die Wohnungsdurchsuchung beigefügt worden. Das stammt allerdings vom 11. Januar 2014! Darüber habe ich am 11. Juni 2014 berichtet. Hier klicken

Für die Polizeibeamten wird es immer peinlicher

8. September 2014 (tj). Ist das peinlich! Ein Ohrenzeuge berichtet. Vor ihrer Vernehmung als Zeugen haben die Polizeibeamten Wiegand und Schweiger vor dem Gerichtssaal einem Wachtmeister die Version ihrer Geschichte von der Wohnungsdurchsuchung erzählt. Der ebenfalls als Zeuge geladene Vater meines Patenkindes Joshua saß dabei. Einige Bruchstücke sickerten wohl an den bekifften Gehirnzellen vorbei in das Unterbewusstsein von Manuel K.

Als Manuel K. im Gerichtssaal saß, erinnerte er sich erst einmal an nichts oder verwechselte alles. Als ich schon glaubte, seine Vernehmung sei beendet, fragte die Richterin, ob die beiden Polizeibeamten vor der Durchsuchung meiner Wohnung etwas gesagt hätten. Da funkten die bekifften Gehirnzellen zum Richtertisch: Die Polizeibeamten klingelten und klopften, Tjaden öffnete die Tür, ein Polizeibeamter stellte einen Fuß in die Tür...

Fuß in die Tür stellen kennt man eigentlich nur von rücksichtslosen Vertretern oder Vermietern. Selten aber von Polizeibeamten. Aber das kennt man von Polizeibeamten eigentlich auch nicht: Als ich in das Gerichtsgebäude kam, saß der Polizeibeamte Wiegand neben Manuel K. und schärfte ihm ein: "Das hier wird für den Tjaden zum Bumerang." Wen er trifft, den trifft er...

Zweites Ermittlungsverfahren

Wilhelmshaven - 23. September 2014. Die Staatsanwaltschaft von Oldenburg und das Amtsgericht von Wilhelmshaven wollen ein zweites Ermittlungsverfahren vom Tisch haben. Eine Wilhelmshavenerin behauptet: "Auch bei mir haben sich diese beiden Polizisten Wiegand und Schweiger genannt." Sie lehnt alle Angebote ab, die zur Einstellung dieses Verfahrens führen könnten.

Wie lange reicht die Tusche des Oberbürgermeisters noch? Hier klicken 

Mittwoch, 26. November 2014

Polizei-Anwalt mit guter Idee

Schweigende Jugendamtsmitarbeiterin soll reden

13. November 2014. "Wie bereits in der Klageschrift vorgetragen, erhielt der Kläger (gemeint ist ein Wilhelmshavener Polizeibeamter, der sich bei der Durchsuchung meiner Wohnung am 17. Juni 2013 Wiegand genannt hat) mit seinem Kollegen den Auftrag, die Wohnung des Beklagten (gemeint bin ich, der sich entgegen polizeilicher Gepflogenheiten vor, während und nach der Durchsuchung Tjaden nennt und auch so heißt) aufzusuchen. Die Polizei Wilhelmshaven hatte über das Jugendamt Wilhelmshaven die Information erhalten, dass dort ein Kind gegen seinen Willen festgehalten wird."

Schreibt der Anwalt von Wiegand an das Amtsgericht von Wilhelmshaven, das bislang die Zivilklage des Polizeibeamten für unbegründet hält. Trotzdem hat dieser Jurist eine Idee, die gut klingt. Er benennt die Jugendamtsmitarbeiterin, die während der Durchsuchung meiner Wohnung schweigend draußen gestanden hat, als Zeugin. Zu laden sei sie über das Jugendamt von Wilhelmshaven. Das ist zutreffend. Doch des Oberbürgermeisters Wege sind gar verschlungen, wenn er als Dienstherr die Skandale des Jugendamtes vertuschen muss. Aber wie lange reicht seine Tusche noch?

Interessant ist erst einmal, dass der Anwalt von Wiegand einen Auftrag des Jugendamtes von Wilhelmshaven behauptet. An diesem Auftrag kann zwar kein Zweifel bestehen, aber bisher winden sich alle an dieser Tatsache vorbei. Aber endlich ist der "Schwarze Peter" für die Initialzündung beim Jugendamt. Was also tun, wenn man Oberbürgermeister von Wilhelmshaven ist? Die Jugendamtsmitarbeiterin aussagen lassen?

In einem parallelen Strafverfahren gegen mich ist dieser Jugendamtsmitarbeiterin im Namen des Oberbürgermeisters ein Aussageverbot erteilt worden. Die schriftliche Begründung wurde von der Richterin am 2. September 2014 verlesen. Mein Anwalt und ich forderten bis heute vergeblich eine Herausgabe dieses Schreibens, in dem ich als Stalker verleumdet werde. Ich habe deswegen gegen den Oberbürgermeister bereits Strafantrag wegen Verleumdung gestellt. Die Behauptung, ich hätte ein Kind gegen seinen Willen festgehalten, wäre eine weitere Verleumdung. In meiner Wohnung war gar kein Kind, als die Polizeibeamten gewaltsam in meine Wohnung eindrangen.

Oberbürgermeisterlich betrachtet wäre also ein erneutes Aussageverbot für die Jugendamtsmitarbeiterin logisch. Wie aber begründen? Im parallelen Strafverfahren habe ich diese Jugendamtsmitarbeiterin als Zeugin benannt. Ich wurde als Stalker verleumdet. Jetzt wird sie von Wiegand benannt. Wird der nun auch als Stalker verleumdet (dass er ein Lügner ist, müsste ja nicht mehr betont werden)? Mein Anwalt und ich jedenfalls werden diese Idee des gegnerischen Anwaltes wohlwollend wiederholen. Dann kann man ja wieder mich als Stalker verleumden. Oberbürgermeisterlich betrachtet...

Weitere Informationen in meiner Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine", erschienen bei www.lulu.com, erhältlich auch bei Amazon. Hier klicken

P. S. Ich bin mit der Mutter meines Patenkindes am 20. Februar 2013 zu einem Gespräch im Wilhelmshavener Jugendamt gewesen. Sie war von Münster nach Wilhelmshaven umgezogen, weil mir der Leiter des Jugendamtes Hilfe für diese Mutter versprochen hatte. Ihr Sohn wurde ihr im März 2010 weggenommen und kam zu seinem Vater, ihre Tochter wurde ihr bereits im September 2009 entzogen und kam zu einer Ersatzpflegemutter, weil der Bruder angeblich eine Gefahr für seine kleine Schwester darstellte. Die Trennung der Geschwister sollte nur kurze Zeit dauern. Bevor die Mutter nach Wilhelmshaven umzog, informierte ich auch den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven über diesen Fall.

Bei unserem Gespräch am 20. Februar 2013 behaupteten die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter des Jugendamtes, dass die wirtschaftliche Zuständigkeit für das Mädchen am 1. April 2013 auf Wilhelmshaven übergehen würde. Wir wussten nur, dass die Kleine inzwischen bei einer Dauerpflegefamilie lebte, wo wussten wir nicht, wie die Dauerpflegeeltern heißen, wussten wir ebenfalls nicht. Das ist bis heute so geblieben.

Wirtschaftliche Zuständigkeit bedeutet: Für die Kosten der Unterbringung des Mädchens bei einer Dauerpflegefamilie hat die Stadt Wilhelmshaven aufzukommen. Die Summe dürfte inzwischen den sechsstelligen Bereich erreicht haben. Man zahlt also lieber als die Trennung der Geschwister zu beenden...Meine Frage, was diese beiden Kinder dem Jugendamt getan haben, wurde nie beantwortet.

Schlappe - die nächste

26. November 2014. Warum sagt der Polizeibeamte, der sich Wiegand genannt hat, nicht endlich die Wahrheit? Per Schriftstück hat sein Anwalt am 13. November 2014 gegenüber dem Wilhelmshavener Amtsgericht behauptet, meine Darstellungen seien "inhaltslos". Darauf entgegnete der Richter am 17. November 2014 in einem weiteren Beschluss, das seien sie keinesfalls.

Was machen eigentlich inzwischen Jugendamt und Oberbürgermeister? Haben die schon eine zweite Aussageverweigerung für die Jugendamtsmitarbeiterin verfasst - oder darf sie vor Gericht erscheinen?

Polizei-Anwalt mit guter Idee (II): Erst hat man Pech, dann kommt auch noch Wagner dazu



Sonntag, 2. November 2014

Für zwei Broschüren

Dringend Kläger gesucht

Zwei Broschüren, die ich in jüngster Zeit bei www.lulu.com veröffentlicht habe, fühlen sich benachteiligt. Deshalb suche ich für "Zwei Schweinchen und ein Anzeiger" und für "Ein Mann names Paul Rohde" dringend Kläger. Eile ist geboten, da sonst die Gefahr bestünde, dass Gerichte die Klagen schon deshalb ablehnen, weil diese Broschüren zu lange unwidersprochen von mir angeboten worden sind.

Bei der Formulierung der Klageschrift bin ich gern behilflich, denn auch ich bin der Meinung, dass diese Broschüren nicht länger mit juristischer Missachtung gestraft werden dürfen. Die Klagen gegen meine Veröffentlichungen "Deutsche Presse nicht platt machen", "Lügen haben Jugendamts-Beine" und "Jagdszenen aus Wilhelmshaven" sind zwar nicht erfolgversprechend, sie sind aber gerade deshalb als Denkanstöße für die Vermeidung grober Fehler bestens geeignet.

Keinesfalls angegriffen werden sollten diese Broschüren, weil ich angeblich Ehrverletzendes, Verleumderisches oder Unwahres verbreite. Mit diesem Versuch sind bisher alle gescheitert. Der Hebel muss also woanders angesetzt werden. Die Verbreitung der Wahrheit sollte grundsätzlich verboten werden. Das ist durchaus möglich. Beweist ein Beispiel aus Hamburg. Dort gibt es ein Landgericht, das die Veröffentlichung der Wahrheit verbietet, wenn die Wahrheit jemandem schadet. Daran sollten wir uns bei der Formulierung der Klage halten. Was wahr ist, schadet.

Potentielle Kläger müssen diese Broschüren keinesfalls lesen. Aus dem Zusammenhang gerissene Zitate reichen. Kaum ein Richter kümmert sich um das Ganze und die Zusammenhänge, außer der Kläger hat Pech. Was natürlich auch geschehen kann. Dieses Pech kann man aber vermeiden, wenn man sich ausschließlich an Gerichte wendet, die nicht lange prüfen, was sie verurteilen.

Dafür sei mir dieses Beispiel erlaubt: In meiner Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine" schreibe ich, dass zwei Polizeibeamte aus Wilhelmshaven am 17. Juni 2013 in meine Wohnung eingedrungen sind, weil sie in meiner Wohnung ein Kind vermuteten. Auch dafür bin ich zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die schriftliche Begründung des Wilhelmshavener Amtsgerichtes lautet: "Der Angeklagte verweigerte den Polizisten den Eintritt, worauf PK S. die Tür, die der Angeklagte nur einen kleinen Spalt weit geöffnet hatte, aufdrückte und beide Polizisten die Wohnung des Angeklagten betraten, dort Nachschau hielten, aber J. (gemeint ist das Kind) nicht fanden."

Wenn Sie nun feststellen sollten, dass ich fast das Gleiche geschrieben hatte und die Lügen der Polizeibeamten außen vor lässt, dann haben Sie das vergessen (ich zitiere ebenfalls aus dem schriftlichen Urteil): "Polizeibeamte (sind nicht) grundsätzlich glaubwürdiger als andere Personen, (die Richterin hat ihnen Glauben geschenkt, weil sie) bei ihrem Einsatz weder Anlass zu einem Scherz hatten noch einen Grund, etwas zu verschweigen - sie gingen von der Rechtmäßigkeit der Durchsuchung aus."

Bei der Formulierung der Klage gegen meine benachteiligten Broschüren müssen wir also unbedingt von der Rechtmäßigkeit unserer Klage überzeugt sein, Gewalt dürfen wir durchaus für einen Scherz halten. Was auch für Einbrecher erfreulich sein dürfte. Die werden demnächst vom Wilhelmshavener Amtsgericht frei gesprochen, weil sie lediglich irrtümlicherweise der Auffassung gewesen sind, dass alles in allen Wohnungen allen gehört...

Klagewillige bewerben sich bitte aussagekräftig bei Heinz-Peter Tjaden, Up´n Kampe 6, 30938 Burgwedel. Danke!

Aufruf ausdrucken Hier klicken



Donnerstag, 30. Oktober 2014

Wilhelmshavener Amtsgericht (II)

Das Ganze dann auch noch auf Deutsch?

24. Oktober 2014. Soll ich dir das noch einmal auf Deutsch erklären? Ist eine beliebte Frage, wenn sich jemand taub stellt. Dies ist zweifellos ein deutscher Satz: "Sofern innerhalb von zwei Wochen von Ihnen keine Stellungnahme bei Gericht eingeht, erstatte ich die Fahrtkosten in Höhe des oben genannten Betrages."

Dieser Satz steht in einer Mitteilung des Wilhelmshavener Amtsgerichtes vom 13. Oktober 2014. Bedeutet: Keine Stellung nehmen, Geld kommt. Aber nicht beim Wilhelmshavener Amtsgericht. Auf die Erstattung der Fahrtkosten warte ich übrigens seit dem 10. Juni 2014. Darauf habe ich das Gericht immer wieder hingewiesen.

Da mich die Warterei auf mein Geld nervt, wähle ich am 15. Oktober 2014 die Telefonnummer des Rechtspflegers, die auf dem Brief vom 13. Oktober 2014 steht. Ich sage ihm, dass ich keine Stellung nehmen werde. Wenn er wolle, würde ich ihm das auch schriftlich bestätigen. Will er. Mache ich noch am gleichen Tag. Das Geld kommt nicht.

Heute rufe ich den Rechtspfleger ein zweites Mal an. Er verbittet sich meine ständigen Anrufe. Ich sei nicht der Einzige, um den er sich kümmern müsse. Auch schreiben solle ich ihm nicht mehr. Ich mache ihm klar, dass er so mit mir nicht umspringen kann.

Darauf teilt er mir mit, dass er einen Beschluss zur Auslagenerstattung gefasst habe, der sei auf dem Postweg zu mir. Der Beschluss müsse erst rechtskräftig werden, bevor ich mein Geld bekäme. Heißt: Weiteres wochenlanges Warten. Wo aber steht in der Mitteilung vom 13. Oktober 2014 etwas über einen Beschluss, der noch gefasst werden muss? Soll ich das dem Wilhelmshavener Amtsgericht noch einmal auf Deutsch erklären?

Als ich dem Rechtspfleger dann auch noch mitteile, dass ich seit fast acht Wochen auf das schriftliche Urteil in einer anderen Sache warte, wird er plötzlich nett. Er lässt sich das Aktenzeichen geben, am Montag soll ich ihn noch einmal anrufen. Wenn er mir dann sagt, dass es keiner weiteren Stellungnahme von mir bedürfe, schlösse sich der Kreis der merkwürdigen Vorkommnisse.  Die würde ich ihm dann auf Deutsch erklären...

Das Zahlungswunder

27. Oktober 2014. Freitag protestiere ich ein zweites Mal beim Amtsgerichtsdirektor, Samstag bekomme ich den Beschluss zur Auslagenerstattung, der in 14 Tagen rechtskräftig wird, heute telefoniere ich noch einmal mit dem Rechtspfleger, der mir berichtet, dass meine Akte im Vorzimmer des Amtsgerichtsdirektors sei, zwei Stunden später ist das Geld auf meinem Konto. Und das Urteil in der anderen Sache? Das muss wohl noch geschrieben werden...

Amtsgerichtsdirektor entschuldigt sich

30. Oktober 2014. Heute hat sich der Direktor des Wilhelmshavener Amtsgerichtes persönlich bei mir entschuldigt. Der von mir gestellte Kostenantrag sei "tatsächlich längere Zeit unbearbeitet geblieben". Der Grund seien "Personalengpässe und langfristige Krankheitsausfälle".

Wilhelmshavener Amtsgericht I: Hier klicken

Dringend Kläger gesucht Hier klicken

Wie lange reicht die Tusche des Oberbürgermeisters noch? Hier klicken

Nicht treu aber real

http://2sechs3acht4.blogspot.de/2014/05/treurealfortera-v.html
Einfach auf das Zeitungsbild klicken


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Wilhelmshavener Amtsgericht

Grünes Licht für Lügner und Betrüger

10. September 2014. Vom Wilhelmshavener Amtsgericht bin ich am 2. September 2014 zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden, weil zwei Polizeibeamte mit ihren Lügen erfolgreich waren. Hier klicken Während der Verhandlung verlas die Richterin ein im Namen des Oberbürgermeisters verfasstes Schreiben, in dem ich als Stalker einer Jugendamtsmitarbeiterin verleumdet werde. Gegen dieses Urteil gehe ich in Berufung, gegen den Oberbürgermeister habe ich Strafantrag gestellt.

Vom Wilhelmshavener Amtsgericht bin ich am 6. März 2014 u. a. dazu verurteilt worden, die Miete für Oktober, November und Dezember 2013 ein zweites Mal an Anjas Erste Property zu zahlen, weil die Richterin die ihr von mir vorgelegten Kontoauszüge nicht als Beweismittel anerkannt hat. Sie störte sich bei ihrem Urteil auch nicht daran, dass diese Heuschrecke, der in Wilhelmshaven viele Häuser gehören oder gehört haben, keine gültige deutsche Firmenadresse angeben kann, weil es die nach meinen Recherchen und nach Recherchen von Fernsehredakteuren gar nicht gibt. Gegen dieses Urteil bin ich in Berufung gegangen.

Das Wilhelmshavener Amtsgericht hat mich 3. März 2013 zu einer Geldstrafe in Höhe von 1 500 Euro verurteilt, weil ich die beiden UWG-Ratsherren Frank Uwe Walpurgis und Horst Dieter Walzner beleidigt haben soll. Dagegen ging ich in Berufung. Das Landgericht in Oldenburg kam zu dem Ergebnis, dass der erste Anklagepunkt weder Walpurgis noch Walzner betraf und dass der zweite Anklagepunkt mit meinen Veröffentlichungen über eine Mitgliederversammlung der Freien Wähler am 11. Dezember 2011 gar nicht "korrespondierte". Ich wurde am 3. Juni 2014 frei gesprochen. Dieser Freispruch hat schlicht und einfach bedeutet: Der Wilhelmshavener Amtsrichter hätte die Klage gar nicht zulassen dürfen. Hier klicken

Wer frei gesprochen wird, bekommt von der Staatskasse alle Auslagen ersetzt. Den Antrag auf Erstattung der Kosten habe ich am 10. Juni 2014 gestellt. Seitdem renne ich hinter meinem Geld her. Jetzt ist mir klar, warum ich das bisher vergeblich tue. Vor der Verhandlung am 2. September 2014 bin ich zu dem Haus gefahren, in dem ich gewohnt habe, um endlich meinen Wohnungsschlüssel los zu werden. Den hatte ich vor Monaten an die angebliche deutsche Adresse von Anjas Erster Property geschickt und zurück bekommen, weil mein Schreiben nicht zustellbar war. Denn - siehe oben: Anjas Erste Property nennt selbst bei Handelsregistereintragungen eine nicht existierende Firmenadresse in Frankfurt. Da mir in der Krummen Straße niemand sagen konnte, wer die neue Eigentümerin des Hauses ist, gab ich den Schlüssel einem der wenigen Mieter, die es dort noch gibt. Dieser Mieter wies mich darauf hin, dass ich immer noch Post bekomme.

Die Post, die ich aus meinem Briefkasten ziehen konnte, stammte vom Amtsgericht Wilhelmshaven. Per Citipost - die nicht nachgesendet wird - hatte ich zwei Briefe bekommen, in denen es um die Auslagen-Erstattung ging. Der Letzte stammte von 27. August 2014. Dem Wilhelmshavener Amtsgericht ist meine neue Adresse in Burgwedel seit meinem Umzug bekannt. Alle anderen Briefe wurden auch nach Burgwedel geschickt. Von den beiden anderen Briefen hätte ich nie erfahren, wenn ich nicht zur Krummen Straße gefahren wäre. Auf mein Geld hätte ich also bis zum Sankt Nimmerleinstag warten müssen.

Der zuständige Justizangestellte aus Wilhelmshaven hat mir nun am Telefon mitgeteilt, dass er sich meine Akte besorgen werde. Die bekomme er frühestens am Montag. Dann werde er prüfen, ob mein Antrag korrekt ist. Er könne aus der Staatskasse schließlich nicht mehr Geld nehmen als mir zustehe. Was ich verstehe. Noch sparsamer mit dem Geld aus der Staatskasse könnte das Wilhelmshavener Amtsgericht allerdings umgehen, wenn man Lügnern und Betrügern gleich sagen würde: "Hier seid ihr falsch..." Denn dann müsste ich nicht nach jedem Urteil in Berufung gehen!

Sie denken nun: Mehr geht nicht? Da kennen Sie Wilhelmshaven aber schlecht. Ich habe das Wilhelmshavener Amtsgericht am 18. August 2014 wegen der Auslagen-Erstattung angerufen. Eine Justizmitarbeiterin sagte mir, sie habe soeben die Akte vom Landgericht in Oldenburg bekommen. Mein Antrag auf Auslagen-Erstattung werde sofort bearbeitet. Jetzt wisse man ja von meinem Freispruch.

Von diesem Freispruch weiß das Wilhelmshavener Amtsgericht aber nicht erst seit dem 18. August 2014. Das beweist das zweite Schreiben, das ich am 2. September 2014 aus meinem Briefkasten in der Krummen Straße 1 gezogen habe. Per Citipost bin ich von diesem Gericht am 16. Juli 2014 darauf hingewiesen worden, dass mein Antrag auf Auslagen-Erstattung bearbeitet werde. Verpflegungskosten könne man mir allerdings nicht ersetzen...

P. S. Klasse ist der Oldenburger Richter, der mich frei gesprochen hat. Ich habe ihn auf die Citipost-Irrtümer hingewiesen. Er wird sich sofort darum kümmern, schreibt er mir in einer mail.

Finanzielle Hilfe für das Amtsgericht von Wilhelmshaven Hier klicken

Wilhelmshaven: Wie Scheiße an meinen Schuhen Hier klicken

Zum Amtsgericht von Wilhelmshaven fällt mir noch diese Geschichte ein: Als meine Geschwister meine Mutter entmündigen lassen wollten, habe ich mich auf die Hinterbeine gestellt. So was macht man nicht, war meine Meinung. Als meine Mutter im Heim war, pflegte ich ihren Garten. Meine Geschwister gaben mir keinen Schlüssel für das Haus. Dagegen wehrte ich mich erfolglos vor dem Amtsgericht Wilhelmshaven. Der Richter warf mir zu große Emotionalität vor. Vor dem Amtsgericht von Wilhelmshaven darf man es also nicht mehr eine Schande nennen, wenn Kinder ihre Mütter entmündigen lassen wollen...

Blüms Abrechnung mit der Justiz

18. September 2014. Ich habe mich umgesehen, mit vielen gesprochen und viel gelesen. Eines kam zum anderen. Dabei habe ich festgestellt, dass meine Vorstellung von Recht und Gerichten ein Kinderglaube war.

Der Tagesspiegel 

Mail an Norbert Blüm
Hier klicken

21. Oktober 2014
Fax an das Wilhelmshavener Amtsgericht

Die Auslagen für das von mir gewonnene Verfahren wegen angeblicher Verleumdung der UWG-Ratsherren Walpurgis und Walzner sind immer noch nicht auf mein Konto überwiesen worden. Morgen wird also wahrscheinlich wieder eine Lastschrift platzen. (Siehe http://islamprozess.blogspot.com Endgültig frei gesprochen worden bin ich am 3. Juni 2014!)

Auch das schriftliche Urteil aus einem Verfahren wegen angeblicher Verleumdung zweier Polizeibeamter, die sich bei einer Wohnungsdurchsuchung falsche Namen gegeben haben, die in meine Wohnung eindrangen, ohne sich vorzustellen und die den Grund für die Durchsuchung erst nannten, als sie bereits in meiner Stube waren, liegt mir noch nicht vor.

Die Verhandlung fand am 2. September 2014 vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht statt. Bei dieser Verhandlung wurde von der Richterin ein Brief verlesen, in dem ich im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven als Stalker verleumdet werde. Die Richterin verweigerte eine sofortige Herausgabe dieses Briefes. Ich habe inzwischen gegen den Oberbürgermeister Strafantrag wegen Verleumdung gestellt und bat deshalb das Gericht schriftlich um Zusendung dieses Briefes. Auch das geschah bis heute nicht.
Ich wiederhole hiermit diesen Antrag und fordere Sie auf, mir das Urteil sofort zukommen zu lassen. Die beiden Polizeibeamten haben das Gericht belogen, sie behaupteten, sie hätten sich korrekt verhalten. Diese beiden Polizeibeamten logen mit einer Seelenruhe, die ich erschreckend fand. Genauso übel fand ich die Verleumdung im Namen des Oberbürgermeisters.

Ladung vom Wilhelmshavener Amtsgericht

22. Oktober 2014. Der Polizeibeamte, der sich bei der Durchsuchung meiner Wohnung Wiegand genannt hat, hat gegen mich auch ein Zivilverfahren angestrengt. In diesem Verfahren werde ich von einem Anwalt vertreten. Da der Richter am Amtsgericht Wilhelmshaven selbst Zweifel an der Zuständigkeit seines Gerichtes geäußert hat, stimmte mein Anwalt einer Überweisung an das Amtsgericht in Burgwedel zu. Außerdem sei die Klage abzuweisen. Danach hörten wir nichts mehr vom Wilhelmshavener Amtsgericht. Bis heute. Ich bekam eine Ladung zu einer Güteverhandlung mit eventuell anschließender Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven. Termin: 10. Dezember 2014, 9 Uhr. An dem Tag wird Wiegand das Gericht wohl kaum ein zweites Mal belügen, denn auch mein Anwalt hat Post von dem Richter bekommen...

Klage unbegründet

23. Oktober 2014. Der Richter hält die Klage für unbegründet, den Streitwert hat er von 5000 auf 1000 Euro gesenkt.

Weitere Informationen Hier klicken 

Das Wilhelmshavener Amtsgericht (II): Das Ganze noch einmal auf Deutsch?

Wie lange reicht die Tusche des Oberbürgermeisters noch? Hier klicken

Montag, 13. Oktober 2014

W. aus W.

Schlendert durch das World Wide Web

Der Mann versucht wirklich alles. Wenn er mit Strafanträgen nicht weiter kommt, wenn niemand mehr an seine Verleumdungen glaubt, wenn Anwälte die Flucht ergreifen, sobald er um die Ecke biegt, dann setzt sich W. aus W. vor seinen Computer und lässt sich von einem Experten erklären, was er tun muss, wenn er durch das World Wide Web schlendern will. Dieses www mag er, drei W´s hätte auch er gern in seinem Namen. Aber auch dazu hat es nicht gereicht. Der Mann ist und bleibt ein Troll.

Derzeit trollt er sich zu einer Umfrage, die ich für den Altkreis Burgdorf gestartet habe. Mit unsinnigen Klicks versucht er, das Ergebnis zu verfälschen. Da W. aus W. aber nicht denken kann, bedenkt er auch nicht: Ich merke das. Bereits getrollt hat er sich zu weiteren Veröffentlichungen, die er brutalst möglich bewertet hat. Wahrscheinlich will er sich so schützend vor Oberbürgermeister Andreas Wagner und einen Unternehmer stellen. Feststellen muss dieser Troll aber: Kaum hat er eine schlechte Note vergeben, steigt die Zahl der Leserinnen und Leser. Alle scheinen zu wissen: W. aus W. kann gar nicht lesen...

Noch eine W-Geschichte Hier klicken

Wann gehört Angela Merkel zu meinen Leserinnen? Hier klicken





Donnerstag, 4. September 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXV)

Die unheimliche Macht der Jugendämter

Vor Gericht ziemlich wirr ausgesagt hat der Vater meines Patenkindes Joshua aus Münster. Nach seinen eigenen Angaben rauchte er vor der Verhandlung einen Joint. In seiner Kern-Aussage bestätigte er die Angaben der Polizeibeamten auch nicht, erst auf Nachfragen der Richterin mit entsprechenden Hinweisen änderte sich das. Schon spulte er Teile der Geschichte ab, die er erzählen sollte. Manchmal vertat er sich aber trotzdem. So wollte er durch die geschlossene Tür meiner Wohnung gesehen haben, dass ich während der Wohnungsdurchsuchung in einem Sessel gesessen habe, den es in meiner Wohnung gar nicht gab. Immer weiter driftete seine Aussage ins Lächerliche ab. Denn er behauptete zudem, er habe einen Haushalt ohne Fernseher. Was ebenfalls nachweislich gelogen ist. Als ich Joshua bei seinem Vater anrief, weil der Kleine Geburtstag hatte, sagte sein Vater: "Joshua schaut sich im Fernsehen gerade seine Lieblingsserie an."

Mit großem Gleichmut haben die Polizeibeamten Wiegand und Schweiger das Gericht belogen. Die Geschichte, die sie erzählten, war frei erfunden. Aber was hätte ihnen denn passieren sollen? Dass die Jugendamts-Mitarbeiterin, die bei der Durchsuchung meiner Wohnung dabei war, nicht aussagen würde, wussten sie doch bereits. Die hatte das Jugendamt schon aus der juristischen Schusslinie geholt, dafür bediente man sich im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven in einer schriftlich begründeten Aussageverweigerung wüster Beschimpfungen meiner Person.


Jugendämter verleumden täglich völlig unbescholtene Bürgerinnen und Bürger. Kürzlich ist über eine Mutter berichtet worden, der vorübergehend das Kind weggenommen wurde, weil sie sonst den Jungen angeblich ermorden würde. Gegenwehr ist unmöglich. Hätte diese Mutter deswegen das Jugendamt angezeigt, wäre ihr Kind wahrscheinlich immer noch weg. Außerdem kann man diese Behörde gar nicht anzeigen. Auch Einschüchterung gehört zum Jugendamts-Alltag. Dafür sind im Internet genügend Video-Beweise vorhanden. Vor einiger Zeit las ich den Brief eines Pfarrers, der völlig verzweifelt ein Jugendamt geradezu anflehte, doch endlich Gerechtigkeit walten zu lassen. Genützt hat das nichts. Es gibt Bilder von weinenden Kindern, die morgens um 7 Uhr aus ihren Betten geholt werden, nach Mami und Papi schreien und weggeschleppt werden. Sind die Kinder wieder zuhause, will es keiner gewesen sein.   


Nun verleumdet das Wilhelmshavener Jugendamt eben mich. Als ich mich vor sechs Jahren mit dem ersten Fall beschäftigt habe, glaubte ich den Eltern noch kein einziges Wort, als sie mir von Kriminalisierung  berichteten. Sie wendeten sich an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes, der erst einmal antwortete, eine Prüfung dieses Einzelfalls sei nicht möglich, weil der Ausschuss in Beschwerden über deutsche Jugendämter geradezu ersticke. Schließlich reisten einige Ausschussmitglieder nach Berlin und klagten vor einem Gespräch mit dem Bundesfamilienministeriums diese Behörden scharf an. Haben Sie das irgendwo gelesen? Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ist meistens die Einzige, die über so was berichtet. 


Der Fall, um den es hier geht, beginnt in Münster und mit einer Fälschung. Erst nach dem Entzug der Tochter ist die dafür notwendige Gefährdungsmeldung verfasst worden. Ein halbes Jahr später war auch noch der Junge weg. Als ich bei einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster auf diese Tatsache hinwies, stutzte die Richterin kurz, der Jugendamtsmitarbeiter lenkte ab, dann wechselte sie das Thema. Später war ich dabei, als der Vater erzählte, dass er im Beisein seines Jungen kifft. Die Mutter und ich rangen ihm das Versprechen ab, derlei in Gegenwart eines Vierjährigen sein zu lassen. Wenn der Vater die Mutter besuchte, drohte ihm das Jugendamt von Münster mit Kindesentzug. Inzwischen ist dieser Mann dermaßen eingeschüchtert, dass er alles macht, was ihm Behörden sagen. Er hat ja seine Drogen für die Flucht.


Im November 2013 berichtete er von einer Anweisung der Wilhelmshavener Polizei. Man habe ihm gesagt: "Jetzt schnappen wir uns den Tjaden." Genauso irrsinnig ist, dass ich dieser Mutter zu einem Umzug nach Wilhelmshaven geraten habe, weil mir der Jugendamtsleiter Carsten Feist bei einer privaten Facebook-Unterhaltung Unterstützung der Mutter zugesagt hatte. Beim ersten Gespräch mit dem Wilhelmshavener Jugendamt fiel ich aus allen Wolken, als mir Feist über die beiden Jugendamtsmitarbeiter ausrichten ließ, diese Hilfe habe er nie angeboten. Ich verbat mir diese Lüge. Das ist wahrscheinlich mein erster Fehler gewesen. Denn die Chefs von Jugendämtern lügen eigenen Angaben zufolge nie. Anschließend brach das Jugendamt von Wilhelmshaven weitere Versprechen, als hätte ich meinem Patenkind Joshua etwas getan.


Beim dritten Besuch in Wilhelmshaven hat mich der Kleine beiseite genommen. Er fragte mich, ob ich etwas gegen seinen Vater hätte. Ich verneinte diese Frage. Dann wollte er wissen, ob er bald seine Schwester wiedersehen dürfe. Das versprach ich ihm, weil ich damals noch davon überzeugt war, dass in Wilhelmshaven das Jugendamt anders arbeitet als in Städten, die inzwischen geradezu berüchtigt sind. Für so was interessiert sich Feist offenbar nicht. Kürzlich hat der mit einer haarsträubenden Geschichte Medien in die Irre geführt, die es nicht für nötig befanden, seine Aussagen auf den Prüfstand zu stellen.


Was also hätte den Polizeibeamten Wiegand und Schweiger vorgestern vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven geschehen sollen? Mit dem peinlichen Auftritt des bekifften Vaters konnten sie nun wirklich nicht rechnen. Aber aufmerksame Zuhörer werden dies mitbekommen haben: Nach Aussagen der beiden Polizeibeamten ist am 17. Juni 2013 alles sehr schnell gegangen. Der Vater erschien auf dem Revier, die Jugendamtsmitarbeiterin eilte herbei, man fuhr gemeinsam los, war erst bei mir, dann bei der Mutter, schließlich wieder bei mir. 


Der Vater jedoch schilderte die Ereignisse des 17. Juni 2013 ganz anders.  Erst behauptete er, er sei vormittags mit dem Zug nach Wilhelmshaven gefahren. Das glaubte die Richterin nicht. Also korrigierte er seine Aussage, nun hatte ihn ein Kumpel mit dem Auto nach Wilhelmshaven gebracht. Dann sei sehr viel Zeit vergangen. Seinen Jungen hätten sein Kumpel und er weder bei der Mutter noch bei mir angetroffen. Was gelogen sein muss. Die Mutter und Joshua waren mittags bei mir, dann waren sie zuhause, wo ich sie gegen 15.30 Uhr abgeholt habe, weil wir mit Joshua ins Seewasseraquarium wollten. Dann habe es lange gedauert, bis die Jugendamtsmitarbeiterin auf dem Revier erschienen sei. 


Im Gedächtnis dieses Vaters hat es also nur noch Bruchstücke der abgesprochenen Geschichte gegeben. Sobald ihm klar geworden ist, welche Folgen seine falsche uneidliche Aussage haben kann, wird er seine Lehren daraus ziehen müssen. Denn auch in der Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht und bei einem Zivilverfahren vor dem Burgwedeler Amtsgericht wird er aussagen müssen. 


Nachtrag: Diesen Kindesentzugs-Fall ins Rollen gebracht hat eine Jugendamtsmitarbeiterin aus Münster, die seitdem verschwunden ist. Sie erschien auch zu keinem Gerichtsverfahren. Direkt an sie gerichtete Post beantwortete sie nicht. Ich habe sie als UJAMA im Internet verewigt. Hier klicken

Bei Wordpress hat gestern ein Kommentator Gegendarstellungen angekündigt. Er bezeichnet mich als Lügner, verrät aber seinen Namen nicht. Bei Facebook konnte er stundenlang seine Finger nicht still halten. Seine Äußerungen kommentiere ich hier nicht. Einige beginnen mit fuck you...

Nachtrag II: Über weitere Auffälligkeiten werde ich hier nicht berichten. Ich kann nur jedem empfehlen: Wenn Ihr ein Lügengebäude auseinander nehmen wollt, dann macht bei herrlichem Sommerwetter eine Radtour. Da kommen die gedanklichen Kombinationen wie von selbst. Ich werde mich bei meinem Anwalt erkundigen, ob ich alles schon in meiner schriftlichen Berufungsbegründung verraten muss oder ob ich damit bis zur mündlichen Verhandlung warten darf. 

Offener Brief an den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven






     

Freitag, 29. August 2014

Dienstag, 15. Juli 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXIII)

Der angebliche Rechtsstreit mit einem Polizisten namens Baier

21. Juni 2014. Nicht nur für die Bundeskanzlerin, auch für diesen Wilhelmshavener Anwalt ist das Internet offenbar Neuland. So wird das aber nichts mit der behaupteten Zuständigkeit des Amtsgerichtes von Wilhelmshaven für ein Zivilverfahren, bei dem ich immer noch nicht weiß, wer mich da eigentlich verklagt hat. Der Anwalt behauptet nämlich, unter dem Aktenzeichen 6 C 549/14 gebe es einen Rechtsstreit "Baier gegen Tjaden". Tjaden, das bin ich. Die Verwendung eines falschen Namens ist mir fremd.

Was man von den beiden Polizeibeamten, die am 17. Juni 2013 im Auftrag des Wilhelmshavener Jugendamtes in meine damalige Wohnung eingedrungen sind, ohne sich vor dieser illegalen Aktion auszuweisen und ohne vor dieser illegalen Aktion den Grund für die Durchsuchung zu nennen, nicht behaupten kann. Erst auf mehrfache Nachfrage und auch erst kurz vor dem Verlassen meiner Wohnung nannten sie sich Wiegand und Schweiger. Baier hat sich keiner der beiden genannt. Da können Wiegand und/oder Schweiger zivil- und strafrechtlich behaupten, was sie wollen. Sie lügen!

Für die von Baiers Anwalt behauptete zivilrechtliche Zuständigkeit des Amtsgerichtes von Wilhelmshaven macht dieser Jurist nun einen Schlenker zum Strafverfahren. Er schreibt: "Aus der Strafanzeige der Polizei (ergibt sich) ein Tatzeitpunkt 2. 12. 2013 und ein Tatort Krumme Straße 1 in Wilhelmshaven." Verklagt werde ich von Wiegand und/oder Schweiger aber nicht wegen einer einzigen Veröffentlichung, sondern wegen mehrerer Texte, von denen ich viele gar nicht in Wilhelmshaven geschrieben und ins Netz gestellt habe.

Wie das Amtsgericht von Wilhelmshaven gehe auch ich weiter von der Zuständigkeit des Amtsgerichtes an meinem neuen Wohnort aus. Außerdem werde ich inzwischen anwaltlich vertreten. Und die von Wiegand und/oder Schweiger benannten Zeugen wackeln auch schon mächtig. Einer will gar nicht aussagen, weil er nichts weiß, ein anderer will ebenfalls nicht aussagen, weil er nicht bestätigen kann, was Wiegand und/oder Schweiger behaupten. Falsche uneidliche Aussagen sind schließlich strafbar. Das wissen diese beiden Zeugen. Wollen sich nun Wiegand und/oder Schweiger darauf verlassen, dass die Jugendamtsmitarbeiterin vor Gericht lügt? Sie hat doch schon in einem anderen Verfahren darauf hingewiesen, dass sie nichts mitbekommen habe...

Zur Situation am 17. Juni 2013: Einer der beiden hier erwähnten Zeugen hat vor dem Haus im Auto gesessen, der zweite Zeuge stand im Treppenhaus. Das wird von dem Gang, der zu meiner damaligen Wohnung führt, von einer Glastür und Glasbausteinen getrennt. Der kann nichts gehört haben...Lügen haben eben Jugendamts-Beine. Und Wiegand und/oder Schweiger hinken mit?

Klage abweisen

15. Juli 2014. Mein Anwalt hat die Zuständigkeit des Amtsgerichtes von Wilhelmshaven gerügt. Außerdem sei die Klage abzuweisen, da ich weder in meiner Broschüre "Lügen haben Jugendamts-Beine" (erschienen bei www.lulu.com) noch im Internet die Unwahrheit über den Polizeieinsatz verbreitet hätte.

Termin: 2. September 2014, 13.30 Uhr, Saal 47, Amtsgericht Wilhelmshaven, Hauptverhandlung über meinen Einspruch gegen einen Strafbefehl Hier klicken

Die ganze Geschichte. Hier klicken

Polizei mit Taschenlampen (XXIV): Offener Brief an den OB von Wilhelmshaven

Mittwoch, 11. Juni 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXII)

Wie bei Clueso: "Ich bin dabei, du bist dabei..."

Das Wilhelmshavener Amtsgericht zweifelt an seiner Zuständigkeit, der Richter ist ein wenig ratlos, wenn es um die Frage geht, wann und wo ich die der Klageschrift beigefügten Artikel geschrieben haben soll. Von hoher Qualität ist diese Zivilklage jedenfalls nicht. Interessant sind aber die Anlagen. Dazu später.

Der Polizeibeamte, der sich inzwischen Baier nennt, will mir nicht nur straf-, sondern auch zivilrechtlich mehrere Behauptungen untersagen lassen. Nach seinen Angaben hat er sich weder Wiegand noch Schweiger genannt, er sei auch nicht in meine Wohnung eingedrungen, ohne sich auszuweisen und ohne den Grund für die Wohnungsdurchsuchung zu nennen. Doch es ist so eine Sache mit solchen Lügen. Man kann schnell entlarvt werden. So schreibt der Anwalt von dem heutigen Baier in seiner Begründung: "Der Kläger ist Polizeibeamter in Wilhelmshaven. Im März 2013 erhielt der Kläger mit einem Kollegen den Auftrag, die Wohnung des Beklagten aufzusuchen. Die Polizei hatte über das Jugendamt Informationen erhalten, dass dort ein Kind gegen seinen Willen festgehalten wird."

Erstens: Die Wohnungsdurchsuchung hat am 17. Juni 2013 stattgefunden. Zweitens: Was soll ich unter "Informationen" vom Jugendamt verstehen? Womit ist der Verdacht begründet worden? Oder wurde er gar nicht begründet? Das ist aber nicht der einzige starke Tobak, denn der Anwalt unterbreitet dem Gericht Behauptungen der Polizei, die das Jugendamt und die Polizeibeamten belasten.

Zu den Anlagen gehört ein Bericht der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland, der am 11. Januar 2014 von einem Polizeibeamten verfasst worden sein soll, der sich Con... nennt. Fast sieben Monate nach dem Einsatz wird ein solcher Bericht geschrieben? In diesem Bericht steht: "Seit dem 2. Dezember 2013 sind dem Beschuldigten die Personaldaten der eingesetzten Beamten sowie der Jugendamtsmitarbeiterin bekannt." Da hat der Anwalt aber nicht aufgepasst, als er diesen Bericht seiner Klageschrift beigefügte. Wenn sich die Polizeibeamten nämlich - wie von ihnen behauptet - am 17. Juni 2013 ausgewiesen hätten, wären mir ihre Personaldaten nicht erst seit dem 2. Dezember 2013 bekannt. Bekannt gemacht worden sind mir die Namen an diesem Tag von der Oldenburger Staatsanwaltschaft, die ein Ermittlungsverfahren gegen die Beteiligten einstellte. Das Folgende bitte merken! Die Jugendamtsmitarbeiterin soll demnach ausgesagt haben, sie könne zu der Wohnungsdurchsuchung nichts sagen, weil sie draußen gewartet habe. Bitte merken!

In dem Bericht der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland wird nämlich die Jugendamtsmitarbeiterin als Zeugin dafür benannt, dass meine Behauptungen falsch sind. Aber nicht nur das steht dort. Dort steht auch, Zeugen seien zudem der Kindesvater und ein Freund von ihm geworden. Da frage ich mich doch so ganz nebenbei: Nimmt das Jugendamt von Wilhelmshaven zu von dieser Behörde organisierten illegalen Aktionen auch Unbeteiligte mit? Hätten sich auch meine Nachbarn am 17. Juni 2013 meine Wohnung anschauen dürfen? Werden solche Aktionen demnächst auch noch öffentlich gemacht, damit möglichst viele dabei sein können, wenn das Jugendamt unbescholtene Bürger ungerechtfertigt beschuldigt? Und noch ein Hammer aus der Klageschrift: Wie der Freund des Kindesvaters heiße, wisse man nicht...

Ich werde die Zuständigkeit des Gerichtes rügen. Beigefügte Artikel, die als Beweismittel dienen sollen, habe ich gar nicht in Wilhelmshaven geschrieben, weil ich zu jener Zeit gar nicht mehr in dieser Stadt der unbegrenzten Unmöglichkeiten gewohnt habe.

Ausklingen lasse ich diese Ausführungen mit diesem Zitat aus der Klageschrift des Anwaltes des heutigen Baier: "Nach den entsprechenden Veröffentlichungen des Beklagten ist der Kläger mehrfach im Dienst und in der Öffentlichkeit auf den Polizeieinsatz angesprochen worden." Ehrlich gesagt: Ich finde das gut so...Polizeibeamte, die bei Einsätzen falsche Namen nennen, gehören nicht in den Dienst der Polizei, die ohne das Vertrauen der Bevölkerung ihre Aufgaben nicht erfüllen könnte. Was auch für ein Jugendamt gilt. Die Jugendamtsmitarbeiterin Tanja P. spielt nicht nur in diesem Zivilverfahren eine Rolle, sie soll - wie der Polizeibeamte, der sich heute Baier nennt - laut Anlagen zu der Klageschrift ebenfalls Strafantrag gegen mich gestellt haben.

Meine Broschüre über die illegale Aktion des Jugendamtes habe ich aktualisiert. Hier klicken

Der Klageschrift beigefügter Artikel

Zum Beginn der Serie

Zivilsache mit Anwalt

11. Juni 2014. Für die Zivilsache Wiegand-Baier oder Schweiger-Baier gegen Tjaden habe ich mir einen Anwalt genommen. Ein schriftliches Vorverfahren werden wir ablehnen, da ich nicht weiß, welcher Polizeibeamte inzwischen Baier heißen soll. Das kann nur bei einer mündlichen Verhandlung geklärt werden, die wahrscheinlich nicht vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven stattfinden wird.

Polizei mit Taschenlampen (XXXIII): Ein Polizist namens Baier


Montag, 2. Juni 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXI)

Der schönste Einspruch aller Zeiten.
Foto: Heinz-Peter Tjaden






















Dieser Einspruch ist Ansichtssache

2. Juni 2014. Diese Ansichtskarte von Burgdorf bei Hannover wird morgen wohl erst einmal von Büro zu Büro gereicht, denn so etwas kennt man in Wilhelmshaven nicht, geschweige denn im Amtsgericht: Schöne Fachwerkhäuser, ein Schloss, ein tolles Rathaus und eine Kneipe in einem mehrere Jahrhunderte alten Haus, das nach einem Brand saniert worden ist.

Bis die Richterin also meinen Einspruch gegen den Strafbefehl bekommt, kann es dauern. Auch gegen die Kosten habe ich protestiert. Außerdem rügte ich die Zuständigkeit des Gerichtes, denn die Behauptung der Staatsanwaltschaft von Oldenburg, ich hätte alle Veröffentlichungen über die illegale Aktion des Wilhelmshavener Jugendamtes in Wilhelmshaven verfasst (10 dieser Berichte werden als Straftaten gewertet), ist nicht beweisbar. Als Wohnungssuchender bin ich oft unterwegs gewesen.

Sollte man mir Missachtung des Gerichtes wegen eines durchaus ungewöhnlichen Einspruchs vorwerfen, versichere ich schon einmal aus reiner Vorsicht: Meine Ansichtskarte soll nur ein wenig Abwechslung in den Alltag von Wilhelmshavenern bringen, die bei einem Blick aus dem Fenster Wilhelmshaven sehen müssen. Ich habe diesen Anblick lange ertragen - ich weiß, wie schlimm das ist...

Meinen Einspruch habe ich mit meinem richtigen Namen unterzeichnet, die Verwendung falscher Namen soll weiter die Sache der Polizeibeamten Wiegand und Schweiger sein...Ich bin gespannt, wie die sich bei der Verhandlung, die hoffentlich in Burgwedel bei Hannover stattfindet, nennen werden.

Weitere schöne Ansichten finden Wilhelmshavener hier. Der Klick

An einige Facebook-Witzbolde

1. Juni 2014. Erstaunlicherweise gibt es Facebook-Nutzer aus Wilhelmshaven, die das Verhalten von Polizei und Jugendamt verteidigen. Sie vermuten zudem, dass ich weitere Probleme bekommen könnte, weil ich Namen nenne. Dazu sollten diese irgendwie Rechtsstaatlosen wissen: Von Anfang an habe ich die Stadt Wilhelmshaven und das Jugendamt über jede meiner Veröffentlichungen informiert. Reagiert wird nur hinter den Kulissen, mir gegenüber gar nicht...Außerdem weiß ja niemand, ob die Namen der Beteiligten, die mir nun genannt werden, wirklich stimmen.

Lügen haben 50 Tagessätze?

31. Mai 2014. 500 Euro Geldstrafe oder 50 Tage ins Gefängnis - dazu möchte mich die Staatsanwaltschaft von Oldenburg gern verurteilen lassen, weil ich die Wahrheit über einen Polizeieinsatz verbreitet habe. Als Zeugen benannt werden die beiden Wilhelmshavener Polizeibeamten, die sich am 17. Juni 2013 bei einer Durchsuchung meiner Wohnung Wiegand und Schweiger genannt haben, der Vater meines Patenkindes aus Münster, der behauptet hat, ich würde möglicherweise seinen Sohn (die Mutter stammt aus Costa Rica) in meiner Wohnung verstecken, und die Jugendamtsmitarbeiterin Tanja P. Als Beweismittel werden meine Artikel über diese illegale Aktion des Jugendamtes und meine bei Lulu erschienene Broschüre "Lügen haben Jugendamtsbeine" aufgeführt.

Laut Strafbefehl wird mir zur Last gelegt: "Sie behaupteten am...(es folgen mehrere Tage) auf der von Ihnen eingerichteten Website unter der Überschrift ´Wilhelmshavener Internet-Zeitung´, die unter der Adresse www.zweisechsdreiachtvier.de zu erreichen ist, dass die im Rahmen des polizeilichen Einsatzes am 17. 6. 2013 tätig gewordenen Polizeibeamten Andreas Gerhard Stoltmann und Christopher Oliver Benjamin Baier Ihnen gezielt falsche Namen genannt und sich ´Künstlernamen´ gegeben hätten, obwohl Sie wussten, dass dies nicht der Wahrheit entsprach.

Obwohl das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Az. 163 Js 61807/13 wegen Hausfriedensbruchs gegen die Polizeibeamten Stoltmann und Baier am 25. 11. 2013 mangels Nachweis eines strafbaren Verhaltens gemäß § 170 Abs. 2  Strafprozessordnung eingestellt wurde, behaupteten Sie trotz Kenntnis von der Einstellung am 2. 12. 2013 in Ihrer Internet-Zeitung weiterhin, der Einsatz sei illegal gewesen.

Sie boten zugleich am 27. 3. 2014 ein Druckwerk zu derselben Thematik mit dem Titel ´Lügen haben Jugendamts-Beine´ auf dem Internetportal Lulu zum Preis von US-Dollar 9,68 Euro zum Verkauf an."

Die Kosten für diesen Strafbefehl beziffert das Wilhelmshavener Amtsgericht mit 73,50 Euro.

Gegen die Kostenentscheidung kann ich innerhalb von einer Woche Einspruch einlegen, gegen den Strafbefehl innerhalb von zwei Wochen, teilt mir die Richterin/der Richter Gubernatis mit (Az. Cs 163 Js 4433/14).

Also: Die Polizeibeamten haben sich Wiegand und Schweiger genannt. In meiner Wohnung. Die Jugendamtsmitarbeiterin und der Vater des Kindes haben draußen gewartet. Sie können dazu also gar nichts sagen. Wenn die Polizeibeamten auch das Gericht belügen, hätte ich schlechte Karten, wenn es dafür keine Zeugen gäbe...Mehr schreibe ich dazu hier nicht.

Der zweite Anklagepunkt klingt so, als sei Deutschland ein totalitärer Staat, in dem jeder bestraft wird, der nicht jedes Gerichtsurteil oder jede Entscheidung der Staatsanwaltschaft gut findet. Dazu nehmen wir doch einmal ein aktuelles Thema: Es herrscht große Einigkeit darüber, dass die NSA illegale Aktionen gestartet hat und startet, der Generalbundesanwalt will trotzdem keine Ermittlungen einleiten. Dürfen die NSA-Aktionen deswegen nicht mehr illegal genannt werden? Das Wilhelmshavener Jugendamt hat eine illegale Aktion gestartet, bei der sich zwei Polizeibeamte falsche Namen gegeben haben. Von Jugendämtern kann man nicht immer legales Verhalten erwarten - von der Wilhelmshavener Polizei auch nicht?

Prognose: Das Wilhelmshavener Amtsgericht verurteilt mich, das Landgericht von Oldenburg nicht. Die Verfahren dauern über ein Jahr...Wie bei einem anderen Verfahren. Hier klicken

Tipp: Meine Broschüre wird nun massenhaft gelesen und verbreitet. Die zweite Auflage habe ich am 1. Juni 2014 ins Netz gestellt "Vor Jahren noch ein Rechtsstaat - Lügen haben Jugendamts-Beine" Hier klicken

Meine Broschüre kann auch sofort heruntergeladen werden Hier klicken

Polizei mit Taschenlampen (XXXII): Die Clueso-Behörde

Mittwoch, 14. Mai 2014

Treureal (IV)/Fortera

Ist auch dieser Geschäftsführer schon auf der Flucht?















Strohmann hat keinen Briefkasten

20. März 2014. André Haas, Strohmann von Anjas Erster Property, Anjas Zweiter Property, Beates Erster Property, Beates Zweiter Property und weiterer Betrugsfirmen, ist möglicherweise schon auf der Flucht vor Gläubigern wie einer seiner vielen Vorgänger als Geschäftsführer. Diese Spekulanten sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie nicht einmal mehr irgendwo Briefkästen aufhängen, damit Post ankommt.

Den Schlüssel zu meiner Wilhelmshavener Wohnung in der Krummen Straße habe ich zuerst an die Adresse geschickt, die Geschäftsführer André Haas bei Insolvenzverfahren angibt. Ich bekam ihn zurück. Für den zweiten Versuch wählte ich am 7. März 2014 die Adresse, die Anjas/Beates als Geschäftsadresse angibt. Dass auch die nicht stimmt, haben auch Fernsehredakteure längst herausgefunden.

Heute habe ich den Brief mit Schlüssel zurückbekommen. In der Kennedyallee 102 war meine Post nicht zustellbar. Was mir eigentlich schon klar war.

Zwei Mietüberweisungen sollen verschwunden sein

3. April 2014. Die Leipziger Anwaltskanzlei Nollau & Rößler, die vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht die in Deutschland nicht existierende Anjas Erste Property vertritt, behauptet nun in einem weiteren Schriftsatz, dass von meinen Mietüberweisungen für Oktober, November und Dezember 2013 nur eine angekommen sei. Außerdem hätte ich meine Wohnung noch nicht an die Klägerin übergeben, die Klägerin habe auch den Wohnungsschlüssel nicht von mir bekommen. Deswegen müsse ich auch Miete für Januar, Februar und März 2014 zahlen. Meine schriftliche Kündigung sei ebenfalls nicht angekommen. Wo sich der angebliche Anjas-Geschäftsführer André Haas versteckt, verrät die Kanzlei allerdings nicht...

Ich soll innerhalb von 14 Tagen Stellung nehmen, schreibt das Wilhelmshavener Amtsgericht. Inzwischen habe ich eine gültige Vollmacht des Wilhelmshavener Korrespondenzanwaltes angefordert. Die bekam ich noch nicht. Auch die Vollmacht der Leipziger Kanzlei Nollau & Rößler ist nicht gültig, da dort die Kennedyallee 102 in Frankfurt als Firmensitz der Klägerin angegeben wird.

Schweigen in allen Ehren

7. April 2014. Fortera hat mail-Kontakt mit mir aufgenommen. Ich schilderte daraufhin die jüngsten Ereignisse. Dazu bekam ich diesen Kommentar von Fortera: "Ihre Ausführungen in allen Ehren..." Mehr nicht...

Nun wollen sie den Schlüssel haben

11. April 2014. Heute habe ich ein Schreiben der Leipziger Kanzlei bekommen, die Anjas Erste Property vertritt. Der Wortlaut: "In obiger Angelegenheit fordern wir Sie namens und unter Verweis auf die durch den Geschäftsführer der Anja Erste Property GmbH, Herrn Haas, im Original beim Amtsgericht Wilhelmshaven (Az. 6 C 695/13) vorgelegten Vollmacht auf, die Schlüssel zur streitgegenständlichen Wohnung an unsere Kanzlei zu übersenden. Wir haben uns hierfür eine Frist bis zum 17. April 2014 gesetzt."

Meine Antwort:

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin Kürschner,

ich bestätige den Erhalt Ihres Schreibens vom 9. April 2014. Sie bitten mich um Zusendung der Wohnungsschlüssel Krumme Straße 1 bis zum 17. April 2014. Dabei berufen Sie sich auf eine "Original-Vollmacht" des "Geschäftsführers der Anjas Erste Property", Herr Haas.

Die mir bislang bekannte Vollmacht ist mit der Adresse Kennedyallee 102 in Frankfurt versehen. Dort gibt es Anjas Erste Property nicht. Das habe nicht nur ich mit meinem vergeblichen Schreiben bewiesen, sondern auch der SWF in mehreren Fernsehsendungen.

Unter der angegebenen Adresse gibt es auch kein Büro eines gewissen Herrn Haas. Er ist offensichtlich nur ein Strohmann. Möglicherweise weiß er auch gar nicht, was für Geschäfte in seinem Namen betrieben werden.

Sie bekommen von mir den Wohnungsschlüssel, sobald Sie mir eine gültige Vollmacht einer tatsächlich existierenden Firma und eines tatsächlich existierenden Geschäftsführers zugeschickt haben. Dafür setze ich mir eine Frist bis zum 15. April 2014.

Inzwischen habe ich auch der angeblichen Verwaltung Fortera die Tatsache nicht zustellbarer Schreiben an Anjas in Frankfurt geschildert. Herr W. von Fortera reagierte darauf mit nur einem Satz, der da lautete: "Ihre Ausführungen in allen Ehren..."

Amtsgericht Wilhelmshaven für die Akte

Das wissen die Anwälte von Anjas nicht?

ANJA Erste Property GmbH

Kennedyallee 102
60596 Frankfurt/Main
 Deutschland
Status:
gelöscht
Letzte Änderung:
03.04.2014
Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen über die Firma ANJA Erste Property GmbH. Zudem haben Sie die Möglichkeit einen aktuellen Handelsregisterauszug oder eine Bonitätsauskunft zu bestellen.

Eckdaten zur Firma ANJA Erste Property GmbH in Frankfurt/Main

Eintrag ins Handelsregister:
05.10.2011
Rechtssitz der Firma:
Frankfurt/Main
Handelsregister-Nummer:
HRB 23796 Wuppertal
Rechtsform:
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Kapital:
25.000,00 EUR
Zweck:















14. April 2014
Das Wandern war der Heuschrecke Lust

Die Liste der Spekulanten-Wanderung

Heuschrecke schon lange in Neu-Isenburg?

Wilhelmshaven/Schollbrunn/Leipzig/Neu-Isenburg - 16. April 2014 (tj). Als Antwort auf mein Schreiben an die Rechtsanwaltskanzlei Nollau-Rößler vom 11. April 2014, mit dem ich eine gültige Vollmacht von Anjas Erster Property angefordert habe, bekam ich heute einen Handelsregister-Auszug vom 14. April 2014 mit der Anmerkung: "Eine Löschung der Gesellschaft ist nicht erfolgt."

Laut beigefügtem Handelsregister-Auszug ist Sitz von Anjas Erster Property immer noch die Kennedyallee 102 in 60596 Frankfurt. Vornehmliche Aufgabe sei die Verwaltung von "Liegenschaften in Stadtoldendorf". Geschäftsführer soll André Haas, geboren am 21. November 1978, aus Schollbrunn sein. Sein Büro befindet sich demnach in der Hofwiesenstraße 5. Die letzte Eintragung stammt laut Auszug vom 1. März 2012.

Nun will ich es wissen: Unter www.dasoertliche.de finde ich in Schollbrunn zwei Eintragungen mit dem Namen Haas in der Hofwiesenstraße. In der 5 wohnt ein Wolfgang Haas. Ich wähle die Nummer. Eine Frau ist am Apparat. Ich frage nach André Haas. Sie sagt: "Moment." Dann ist ein junger Mann am Apparat. Ich erzähle ihm, dass ich in Wilhelmshaven in einem Anjas-Haus gewohnt habe. Meinen Wohnungsschlüssel hätte ich nach Schollbrunn und nach Frankfurt geschickt. Beide Male sei er zurückgekommen. Der junge Mann antwortet: "Die Kennedyallee in Frankfurt ist schon lange nicht mehr der Sitz." Also erkundige ich mich nach der neuen Adresse. Die lautet - antwortet er: Kurt-Schumacher-Straße 11, 63026 Neu-Isenburg.

Bevor ich das Gespräch beende, frage ich meinen Gesprächspartner, ob ich nun wirklich mit André Haas gesprochen habe. Seine Antwort: "Nein, mit seinem Sekretär." Seinen Namen will er mir nicht verraten: "Sie können mich doch nicht ausfragen." Er legt auf.

Unter Anjas Erste Property in Neu-Isenburg oder unter André Haas in Neu-Isenburg spuckt www.dasoertliche.de keinen Treffer aus.

Die Moral von der Geschicht: Die Anwälte aus Leipzig wissen nichts oder sie führen mich bewusst in die Irre.

Ich googel die Kurt-Schumacher-Straße 11 in Neu-Isenburg. Das erste Bild sieht so aus:










13.55 Uhr. Dann finde ich auch die Telefonnummer. Sie lautet 06102/17 095. Es meldet sich ein Dirk Peter Neumann, der sich als Generalbevollmächtigter u. a. von Anjas Erster Property ausgibt.

Verwaltung soll bis Freitag antworten

14. Mai 2014. Der Stadtverwaltung liegt eine Rats-Anfrage zu Anjas Erster Property vor, die bis Freitag beantwortet werden soll.


Treureal (I)

Zu diesem Thema habe ich auch eine Facebook-Gruppe eingerichtet. Hier klicken

Treureal (V)
 

Dienstag, 29. April 2014

Polizei mit Taschenlampen (XX)

Nun waren Wiegand und Schweiger bei einem Anwalt

10. April 2014. Nun haben die beiden Wilhelmshavener Polizeibeamten Wiegand und Schweiger einen Anwalt eingeschaltet.

Äußerungsrechtliche Verfahren laufen eigentlich so: Jemand behauptet etwas in einer Veröffentlichung, einem Betroffenen gefällt das nicht, er schaltet einen Anwalt ein. Der Anwalt teilt dem Autor mit, was er veröffentlicht hat und nicht mehr veröffentlichen soll, weil es angeblich nicht der Wahrheit entspricht, und fordert den Autor zur Abgabe einer Unterlassungserklärung auf.

Unterschreibt der Autor diese Unterlassungserklärung, kostet jeder Verstoß eine vorher vereinbarte Strafe. Unterschreibt der Autor nicht, muss der Betroffene vor Gericht ziehen. Dort kann er eine einstweilige Verfügung beantragen. Mit der soll die Veröffentlichung verboten werden. Erlässt das Gericht eine einstweilige Verfügung, kann der Autor dagegen klagen. So was kann Jahre dauern. Ich habe das bereits erlebt, als mich der Leiter der Therapeutischen Gemeinschaft Wilschenbruch (TG) 2010 und 2011 mit Abmahnungen und Klagen überzog. Diese juristischen Vorstöße kosteten seine Arbeitgeberin fast 100 000 Euro, weil der TG-Leiter nur selten erfolgreich war. Ich hatte die Wahrheit berichtet. Vorigen Monat wurde die Einrichtung geschlossen. Siehe mein blog Familiensteller.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich gar nicht, was mir der Wilhelmshavener Anwalt der beiden Polizeibeamten Wiegand und Schweiger heute eigentlich hat zukommen lassen. Die Betreff-Zeile lautet "Baier ./. Tjaden Verleumdung". Ich kenne keinen Polizeibeamten, der Baier heißt. Dennoch schreibt der Anwalt Kay Laß: "Wir zeigen hiermit die Vertretung der beiden Polizeibeamten Christopher Baier und Andreas Stoltmann (da gilt das für Baier Geschriebene, der Verf.) aus Wilhelmshaven an. Bei einem angeordneten und berechtigten Polizeieinsatz am 17. 6. 2013 wurde Ihre Wohnung überprüft. Anschließend haben Sie über den Polizeieinsatz unrichtige Angaben im Internet und bei weiteren Veröffentlichungen verbreitet und darüber hinaus die Namen der beiden Beamten rechtswidrig veröffentlicht."

Anschließend droht mir der Anwalt mit einem gerichtlichen Verfahren. Das könne ich vermeiden, wenn ich bis zum 17. April 2014 die folgenden Erklärungen abgebe:

"1. In Zukunft keine weiteren unrichtigen Angaben über den Polizeieinsatz vom 17. Juni 2013 im Internet oder bei sonstigen Veröffentlichungen zu verbreiten."

Aber sicher, Herr Laß! Ich werde auch weiterhin keine unrichtigen Angaben über den Polizeieinsatz veröffentlichen. Allerdings hätte ich da ein paar Fragen: "Welche meiner Veröffentlichungen ist denn bisher unzutreffend gewesen? Dass sich die Polizeibeamten Wiegand und Schweiger genannt haben? Dass sie in meine Wohnung eingedrungen sind, ohne sich auszuweisen und mir einen Grund zu nennen?"

"2. Die Namensangabe der beiden Polizeibeamten bei irgendwelchen Veröffentlichungen nicht zu benennen."

Wie bitte, Herr Laß? Auch dazu hätte ich ein paar Fragen: "Wie darf ich die Polizeibeamten nicht nennen? Wiegand und Schweiger? Baier und Stoltmann? Wiegand, Schweiger, Baier und Stoltmann? Heißen die Polizeibeamten schon wieder anders?"

Noch gekonnter ist der Schlusssatz: "Das laufende Strafverfahren gegen Sie bleibt davon unberührt."

Da kann ich nur sagen: Üben, üben, üben! Ich müsste doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich gegenüber Kay Laß Erklärungen abgeben würde, die mich in einem möglicherweise "laufenden Strafverfahren" belasten könnten.

Ich erkläre also öffentlich: Ich werde auch weiterhin die Wahrheit über den vom Wilhelmshavener Jugendamt veranlassten Einsatz verbreiten. Etwaige Namensänderungen der Polizeibeamten können mir gern mitgeteilt werden...

Frist ist verstrichen

22. April 2014. Ich habe die Frist ohne Antwort an den Anwalt verstreichen lassen...

29. April 2014. Beschimpfungen in anonymen Kommentaren.

Hier lesen

Zum Beginn der Serie. Hier klicken

Polizei mit Taschenlampen (XXXI): Ich soll Strafe zahlen