Donnerstag, 4. September 2014

Polizei mit Taschenlampen (XXV)

Die unheimliche Macht der Jugendämter

Vor Gericht ziemlich wirr ausgesagt hat der Vater meines Patenkindes Joshua aus Münster. Nach seinen eigenen Angaben rauchte er vor der Verhandlung einen Joint. In seiner Kern-Aussage bestätigte er die Angaben der Polizeibeamten auch nicht, erst auf Nachfragen der Richterin mit entsprechenden Hinweisen änderte sich das. Schon spulte er Teile der Geschichte ab, die er erzählen sollte. Manchmal vertat er sich aber trotzdem. So wollte er durch die geschlossene Tür meiner Wohnung gesehen haben, dass ich während der Wohnungsdurchsuchung in einem Sessel gesessen habe, den es in meiner Wohnung gar nicht gab. Immer weiter driftete seine Aussage ins Lächerliche ab. Denn er behauptete zudem, er habe einen Haushalt ohne Fernseher. Was ebenfalls nachweislich gelogen ist. Als ich Joshua bei seinem Vater anrief, weil der Kleine Geburtstag hatte, sagte sein Vater: "Joshua schaut sich im Fernsehen gerade seine Lieblingsserie an."

Mit großem Gleichmut haben die Polizeibeamten Wiegand und Schweiger das Gericht belogen. Die Geschichte, die sie erzählten, war frei erfunden. Aber was hätte ihnen denn passieren sollen? Dass die Jugendamts-Mitarbeiterin, die bei der Durchsuchung meiner Wohnung dabei war, nicht aussagen würde, wussten sie doch bereits. Die hatte das Jugendamt schon aus der juristischen Schusslinie geholt, dafür bediente man sich im Namen des Oberbürgermeisters von Wilhelmshaven in einer schriftlich begründeten Aussageverweigerung wüster Beschimpfungen meiner Person.


Jugendämter verleumden täglich völlig unbescholtene Bürgerinnen und Bürger. Kürzlich ist über eine Mutter berichtet worden, der vorübergehend das Kind weggenommen wurde, weil sie sonst den Jungen angeblich ermorden würde. Gegenwehr ist unmöglich. Hätte diese Mutter deswegen das Jugendamt angezeigt, wäre ihr Kind wahrscheinlich immer noch weg. Außerdem kann man diese Behörde gar nicht anzeigen. Auch Einschüchterung gehört zum Jugendamts-Alltag. Dafür sind im Internet genügend Video-Beweise vorhanden. Vor einiger Zeit las ich den Brief eines Pfarrers, der völlig verzweifelt ein Jugendamt geradezu anflehte, doch endlich Gerechtigkeit walten zu lassen. Genützt hat das nichts. Es gibt Bilder von weinenden Kindern, die morgens um 7 Uhr aus ihren Betten geholt werden, nach Mami und Papi schreien und weggeschleppt werden. Sind die Kinder wieder zuhause, will es keiner gewesen sein.   


Nun verleumdet das Wilhelmshavener Jugendamt eben mich. Als ich mich vor sechs Jahren mit dem ersten Fall beschäftigt habe, glaubte ich den Eltern noch kein einziges Wort, als sie mir von Kriminalisierung  berichteten. Sie wendeten sich an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlamentes, der erst einmal antwortete, eine Prüfung dieses Einzelfalls sei nicht möglich, weil der Ausschuss in Beschwerden über deutsche Jugendämter geradezu ersticke. Schließlich reisten einige Ausschussmitglieder nach Berlin und klagten vor einem Gespräch mit dem Bundesfamilienministeriums diese Behörden scharf an. Haben Sie das irgendwo gelesen? Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ist meistens die Einzige, die über so was berichtet. 


Der Fall, um den es hier geht, beginnt in Münster und mit einer Fälschung. Erst nach dem Entzug der Tochter ist die dafür notwendige Gefährdungsmeldung verfasst worden. Ein halbes Jahr später war auch noch der Junge weg. Als ich bei einer Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht in Münster auf diese Tatsache hinwies, stutzte die Richterin kurz, der Jugendamtsmitarbeiter lenkte ab, dann wechselte sie das Thema. Später war ich dabei, als der Vater erzählte, dass er im Beisein seines Jungen kifft. Die Mutter und ich rangen ihm das Versprechen ab, derlei in Gegenwart eines Vierjährigen sein zu lassen. Wenn der Vater die Mutter besuchte, drohte ihm das Jugendamt von Münster mit Kindesentzug. Inzwischen ist dieser Mann dermaßen eingeschüchtert, dass er alles macht, was ihm Behörden sagen. Er hat ja seine Drogen für die Flucht.


Im November 2013 berichtete er von einer Anweisung der Wilhelmshavener Polizei. Man habe ihm gesagt: "Jetzt schnappen wir uns den Tjaden." Genauso irrsinnig ist, dass ich dieser Mutter zu einem Umzug nach Wilhelmshaven geraten habe, weil mir der Jugendamtsleiter Carsten Feist bei einer privaten Facebook-Unterhaltung Unterstützung der Mutter zugesagt hatte. Beim ersten Gespräch mit dem Wilhelmshavener Jugendamt fiel ich aus allen Wolken, als mir Feist über die beiden Jugendamtsmitarbeiter ausrichten ließ, diese Hilfe habe er nie angeboten. Ich verbat mir diese Lüge. Das ist wahrscheinlich mein erster Fehler gewesen. Denn die Chefs von Jugendämtern lügen eigenen Angaben zufolge nie. Anschließend brach das Jugendamt von Wilhelmshaven weitere Versprechen, als hätte ich meinem Patenkind Joshua etwas getan.


Beim dritten Besuch in Wilhelmshaven hat mich der Kleine beiseite genommen. Er fragte mich, ob ich etwas gegen seinen Vater hätte. Ich verneinte diese Frage. Dann wollte er wissen, ob er bald seine Schwester wiedersehen dürfe. Das versprach ich ihm, weil ich damals noch davon überzeugt war, dass in Wilhelmshaven das Jugendamt anders arbeitet als in Städten, die inzwischen geradezu berüchtigt sind. Für so was interessiert sich Feist offenbar nicht. Kürzlich hat der mit einer haarsträubenden Geschichte Medien in die Irre geführt, die es nicht für nötig befanden, seine Aussagen auf den Prüfstand zu stellen.


Was also hätte den Polizeibeamten Wiegand und Schweiger vorgestern vor dem Amtsgericht in Wilhelmshaven geschehen sollen? Mit dem peinlichen Auftritt des bekifften Vaters konnten sie nun wirklich nicht rechnen. Aber aufmerksame Zuhörer werden dies mitbekommen haben: Nach Aussagen der beiden Polizeibeamten ist am 17. Juni 2013 alles sehr schnell gegangen. Der Vater erschien auf dem Revier, die Jugendamtsmitarbeiterin eilte herbei, man fuhr gemeinsam los, war erst bei mir, dann bei der Mutter, schließlich wieder bei mir. 


Der Vater jedoch schilderte die Ereignisse des 17. Juni 2013 ganz anders.  Erst behauptete er, er sei vormittags mit dem Zug nach Wilhelmshaven gefahren. Das glaubte die Richterin nicht. Also korrigierte er seine Aussage, nun hatte ihn ein Kumpel mit dem Auto nach Wilhelmshaven gebracht. Dann sei sehr viel Zeit vergangen. Seinen Jungen hätten sein Kumpel und er weder bei der Mutter noch bei mir angetroffen. Was gelogen sein muss. Die Mutter und Joshua waren mittags bei mir, dann waren sie zuhause, wo ich sie gegen 15.30 Uhr abgeholt habe, weil wir mit Joshua ins Seewasseraquarium wollten. Dann habe es lange gedauert, bis die Jugendamtsmitarbeiterin auf dem Revier erschienen sei. 


Im Gedächtnis dieses Vaters hat es also nur noch Bruchstücke der abgesprochenen Geschichte gegeben. Sobald ihm klar geworden ist, welche Folgen seine falsche uneidliche Aussage haben kann, wird er seine Lehren daraus ziehen müssen. Denn auch in der Berufungsverhandlung vor dem Oldenburger Landgericht und bei einem Zivilverfahren vor dem Burgwedeler Amtsgericht wird er aussagen müssen. 


Nachtrag: Diesen Kindesentzugs-Fall ins Rollen gebracht hat eine Jugendamtsmitarbeiterin aus Münster, die seitdem verschwunden ist. Sie erschien auch zu keinem Gerichtsverfahren. Direkt an sie gerichtete Post beantwortete sie nicht. Ich habe sie als UJAMA im Internet verewigt. Hier klicken

Bei Wordpress hat gestern ein Kommentator Gegendarstellungen angekündigt. Er bezeichnet mich als Lügner, verrät aber seinen Namen nicht. Bei Facebook konnte er stundenlang seine Finger nicht still halten. Seine Äußerungen kommentiere ich hier nicht. Einige beginnen mit fuck you...

Nachtrag II: Über weitere Auffälligkeiten werde ich hier nicht berichten. Ich kann nur jedem empfehlen: Wenn Ihr ein Lügengebäude auseinander nehmen wollt, dann macht bei herrlichem Sommerwetter eine Radtour. Da kommen die gedanklichen Kombinationen wie von selbst. Ich werde mich bei meinem Anwalt erkundigen, ob ich alles schon in meiner schriftlichen Berufungsbegründung verraten muss oder ob ich damit bis zur mündlichen Verhandlung warten darf. 

Offener Brief an den Oberbürgermeister von Wilhelmshaven






     

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