Sonntag, 25. November 2018

WHV als Spitzenreiter

Wenn das Jugendamt Wilhelmshavener
Polizisten bei Einbrüchen behilflich
ist, kann ein Flur auch schon einmal
so aussehen wie meiner am 17. 6. 2013.
Siehe www.szenewilhelmshaven.de 
Nur Einbrüche müssen noch geübt werden

Wilhelmshaven hat ein großes Potenzial. Sagt der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Niels Weller aus Jever. Bestätigt wird er vom Kölner Sozialwissenschaftler und Regionalforscher Wolfgang Steinle in einer bundesweiten Verbrechensstudie, über die der "Focus" in seiner jüngsten Ausgabe berichtet. 

Nur bei Einbrüchen schwächelt Wilhelmshaven noch ein wenig. Doch bei Gewalt, Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist die Stadt bereits unangefochtener Spitzenreiter. Die Gefahr, das Opfer einer Gewalttat zu werden, ist immerhin neunmal so groß wie in Schweinfurt und Würzburg. Der Landkreis Hof kommt nur auf gut zwei Prozent der Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen.

Bei der Cyberkriminalität besteht noch Nachholbedarf. Aber immerhin schafft Wilhelmshaven schon Platz 4. Wenn auch an der Jade das Internet erst schneller ist, dürfte Berlin um seine Führungsposition bangen.

Wolfgang Steinle tut in seiner Studie übrigens so, als wenn Wilhelmshaven 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner hätte, um die Städte und Kommunen miteinander vergleichbar zu machen. Das ist zum Glück nur ein statistischer Trick und nicht Realität. Die Zahl der Verbrechen kann auch so als ausreichend bezeichnet werden.