Freitag, 23. August 2019

Macht Spaß

Lustiges Bilderbuch
Mathe für Kinder
Hier klicken









Das erfundene Interview
Im Sommer ist nichts unmöglich
Hier klicken 

Zoff im Rat

Bewerberin vorgeführt

Nach der einen Betrachtungsweise würden wir von einem kompletten Führungsversagen der relevanten Stellen im Rat sprechen. Hier wären alle Fraktionsvorsitzenden, der Ratsvorsitzende, die Stellv. Ratsvorsitzende sowie OB/Verfahrensleitung betroffen.

Da die Abstimmungsergebnisse aus den Fraktionen und Gruppen bekannt waren, sollte genannter Personenkreis durch eine einfache Überprüfung in der Lage gewesen sein, eine Mehrheitsfähigkeit für die Kandidatin zu erkennen. Dass die Erreichbarkeit dieser Mehrheit gefährdet ist, wäre dann leicht bemerkt worden. Im Sinne eines wertschätzenden Umgangs mit der Bewerberin und um Schaden von der Stadt abzuwenden, hätte es zumindest zu einer Sitzungsunterbrechung [vor Abstimmung] kommen müssen, um die Mehrheitsfähigkeit der Kandidatin nochmals zu überprüfen.

Es sei denn, eine Mehrheitsfähigkeit der Kandidatin in der Sondersitzung des Rates ist nicht gewünscht gewesen, als andere Betrachtungsweise.

Derzeit gibt es Aussagen, nachdem einzelne Gruppierungen die Kandidatin entgegen deren Ankündigungen im Vorfeld nicht gewählt haben. Demzufolge wäre die ursprüngliche Mehrheit von 25 Ratsmitgliedern durch wegbrechende Stimmen gefährdet gewesen.


Ein verantwortungsvoller Ratsvorsitzender hätte das natürlich sofort erkannt und entsprechend gehandelt, zumal dessen eigene Gruppierung als "Umfaller" immer wieder genannt wird. Ein verantwortungsbewusster OB, der immerhin den Personalvorschlag zur Abstimmung dem Rat vorschlug, hätte sich sicherlich auch um die Mehrheitsfähigkeit seines Personalvorschlages gekümmert.

Das ist aber alles nicht passiert. Wohlgemerkt, zu früheren Zeiten wurden Ratsmitglieder bei wichtigen Abstimmungen von den Fraktionsvorsitzenden auch schon mal mit einer Trage in den Ratssaal gebracht.

In diesem Fall ist eher davon auszugehen, dass die Bewerberin bewusst verhindert werden sollte. Dies ohne Rücksicht auf die Bewerberin und den für die Stadt entstandenen Schaden.

Leider spricht alles für die letzte Betrachtungsweise.

Unerwartet und zufällig fällt eine Einzelbewerberin bei einer als "sicher" angekündigten Wahl durch. Schuldige sind schnell gefunden, das Thema soll möglichst schnell vergessen werden.


Dass dabei eine Bewerberin regelrecht vorgeführt worden ist, spielt im politischen Spiel keine Rolle mehr. Allerdings ist der entstandene Schaden für die Stadt zu groß, um ein "weiter so" tolerieren zu können. Deshalb sollte dieser ganze Vorgang gründlich aufgearbeitet und Schadensbegrenzung, sofern überhaupt möglich, betrieben werden.

Bei letzterer Betrachtungsweise liegt das Führungsversagen übrigens klar bei den Ratsvorsitzenden sowie den Verfahrensleiter. Auch hieraus sollte der Rat seine Konsequenzen ziehen.

Quelle: SPD Wilhelmshaven | Ortsverein Heppens 

Dienstag, 20. August 2019

Viele Seitenaufrufe

Gruppe will Amtsantritt von Carsten Feist verhindern

So mancher mag sich darüber wundern, dass mein blog über das Jugendamt Wilhelmshaven wieder so oft aufgerufen wird wie am Anfang. Einer der Gründe könnte sein: Eine Gruppe vornehmlich aus dem Stadtnorden versucht, den Amtsantritt von Carsten Feist als Oberbürgermeister zu verhindern. Sie fühlen sich als Opfer des Jugendamtes und behaupten, dass es von ihnen mindestens 40 gibt.

Freitag, 9. August 2019

Menzel ohne Humor

Das Cover-Foto zeigt
den Fischtorbrunnen
in Mainz. 
Fiktiv kann vor Gericht real werden

In meiner neuen Broschüre "Heiß ist es auch, wenn man nicht lacht" erwähne ich auch Eberhard Menzel, der  als Oberbürgermeister mangelnden Humor bewiesen und mich deshalb verklagt hat. Die Geschichte beginnt so:


Kehren wir noch einmal aus lachhaftem Grund zu unserer bereits erwähnten Wochenzeitung zurück, der wir den Namen 2sechs3acht4 gegeben haben, weil sich der Verlagssitz im Wilhelmshavener Postleitzahlbezirk 26384 befand.


2006 erinnerte ich mich als blogger daran, dass Ernest Hemingway auch fiktive Reportagen geschrieben hat. Also erfand ich ein Interview mit dem damaligen Oberbürgermeister Eberhard Menzel, das ich am 24. September 2006 veröffentlichte:

2sechs3acht4: 
Was sagen Sie zum Wahlausgang?
Oberbürgermeister Menzel: 
Ich bin sehr zufrieden. Meine Partei hat 37,9 Prozent 
bekommen. Bei einer Wahlbeteiligung von 41 Prozent 
ist das ja fast schon sensationell. Bei der nächsten 
Wahl müssen wir die beiden Werte nur noch in Über-
einstimmung bringen. 35 Prozent für die SPD und eine 
Wahlbeteiligung von 35 Prozent müssten zu schaffen sein.

Fortsetzung in meiner Broschüre Hier klicken

Sonntag, 21. Juli 2019

Bild am Sonntag

Morgen in der himmlischen Teestube "Zum frommen Wilhelmshavener"

Ein Beitrag für die Wilhelmshavener Internet-Zeitung 2sechs3acht4 und das Burgdorfer Kreisblatt

20. Juli 2019. Morgen sitzen meine Oma Marie, mein Vater Lothar und meine Tante Christel in der himmlischen Teestube "Zum frommen Wilhelmshavener" und lesen die "Bild am Sonntag" (BamS), die Petrus an irgendeinem irdischen Kiosk besorgt hat. Denn am 21. Juli veröffentlicht die BamS eine "Hommage an unsere Großeltern", die den Titel "Ferien bei Oma und Opa" trägt.

Mein Vater wird seine Mutter fragen, was denn eine Hommage ist, und sie wird antworten: "Irgend so ein neumodischer Kram, den es zu unserer Zeit noch nicht gegeben hat." Dafür gab es damals aber schon einen Südstrand in Wilhelmshaven, der in den 50er-Jahren zu unseren Ausflugszielen gehörte. Dabei entstand ein Schnappschuss mit meiner Tante Christel, meinem Bruder Detlef, meiner Oma und mir, den ich der BamS schickte.

Die Redakteurin Ulrike Schuster rief mich deswegen am Montag an. Ich beantwortete ihre Fragen zu meiner Oma, ihre Schlussfrage lautete: "Und was hast du von deiner Oma gelernt?" Meine Antwort: "Dass man seine Ziele nie aus den Augen verlieren sollte."

Ich höre schon meinen Vater sagen: "Schuster? Das ist wenigstens ein anständiger Beruf."

Petrus bringt "Bild am Sonntag" zurück

21. Juli 2019. Der Tee hat geschmeckt, Petrus brachte die "Bild am Sonntag" (BamS) mit der Doppelseite "Ferien bei Oma und Opa" zurück zum Kiosk.

"Das soll also eine Hommage an alle Großeltern gewesen sein. Ulrike Schuster ruft meinen Enkel Peter und wahrscheinlich auch andere an. Die BamS veröffentlicht heute einen alten Text der Buchautorin Jessica Wagener, die in Schottland lebt. In diesem Text geht es nur um Jessicas Oma und Opa", macht es sich meine Oma Marie auf ihrer Lieblingswolke bequem.

"Wieso? Jessica Wagener und Peter kennen sich?", fragt mein Vater.

"Wie kommst du denn darauf?"

"Weil er dann auch Heinz Rühmann kennen müsste."

"Wie bitte?"

"Ulrike Schuster bittet in der von Petrus zurückgegebenen BamS nach den Oma- und Opa-Geschichten um Schulgeschichten. Welche bietet sich da an?"

"Die Feuerzangenbowle."

Mittwoch, 19. Juni 2019

Leserbrief

Offene mail

Hans-Günter Osterkamp Peterstraße 79, 26382 Wilhelmshaven

Stadt Wilhelmshaven
Jugendparlament
z.H. Paula Remmers

Rathausplatz 1
26382 Wilhelmshaven

WZ-Bericht v. 18. Juni 2019 / >Stadt feiert 150. Geburtstag mit viel Stolz<


Sehr geehrte Frau Remmers,

mit Genugtuung habe ich Ihren Hinweis in oben näher bezeichnetem Bericht auf der Titelseite der Wilhelmshavener Zeitung v. 18. Juni 2019 lesen dürfen, dass die Wilhelmshavener mit dem Meckern aufzuhören haben und sich ihren Stolz zurückholen müssen.

Schon viel zu lange haben wir uns hier die Tiraden und Jammereien dieser übelgelaunten Schlechtredner unserer Heimatstadt angehört. Es ist wirklich unerträglich, wie hier seit Jahr und Tag unser schönes Wilhelmshaven in den Schmutz gezogen wird.

All die Meckerer, Nörgler und Querulanten gehören interniert und deshalb schlage ich die Errichtung von Umerziehungslagern vor, in denen dieser Brut endlich beigebracht wird, dass man in Wilhelmshaven auf Befehl alles zu bejubeln und ansonsten den Mund zu halten hat.

Vorab stelle ich hiermit vorsorglich den Antrag auf sofortigen Erlass eines generellen Meckerverbots für das Wilhelmshavener Stadtgebiet. Insoweit wird sich dann bereits zeigen, wer sich hier öffentlich dagegen auflehnt. Eventuelle Rädelsführer müssen sofort fixiert und Ihrem Wilhelmshavener Jugendparlament zur Vernehmung vorgeführt werden. Im Anschluss daran hat die konsequente Ausweisung aus dem Stadtgebiet zu erfolgen.

Wilhelmshaven muss wieder eine meinungskonforme, -saubere und -ordentliche Stadt unter straffer spezialdemokratischer Führung werden.
Danke, dass Sie sich dafür einsetzen, liebe Paula Remmers.



Mit besten Grüßen

Hans-Günter Osterkamp 


Obwohl dieser blog seit der Wahl von Carsten Feist zum OB geschlossen ist, erreichte mich während meiner Ferien auf Madeira diese öffentliche mail. Die Veröffentlichung kann als Ausnahmeerscheinung angesehen werden. Mein blog über Madeira nicht. http://madeiranowordsneeded.blogspot.com

Sonntag, 26. Mai 2019

Eins,zwei,drei,vier...

Der Loriot-Chor stimmt mit. 
Und nun alle im Chor
Jugendamt und Oberbürgermeister
Wir danken dir im Namen der Polizei 

Na denn!
Lügen haben Wahlerfolge?
Hier lesen 

Search in no paradise
Fragen, die ich sofort beantworten kann
Hier klicken

Na, denn

12. Mai 19 Uhr. Derzeit sieht es nach einer Stichwahl zwischen dem SPD-Kandidaten Niels Weller und dem parteilosen Kandidaten Carsten Feist, der noch nicht einmal das Jugendamt vernünftig leiten kann, aus. Weller kommt auf gut 27 Prozent der Stimmen, Feist auf gut 25 Prozent. Und noch was: In Hannover heißt das Sprichwort "Lügen haben kurze Beine" und in Wilhelmshaven "Lügen haben Wahlerfolge"?

12. Mai 19.50 Uhr. Es ist passiert! Niels Weller (28,3 Prozent) und Carsten Feist (26 Prozent) treten am 26. Mai bei der Stichwahl gegeneinander an. Die gute Nachricht: Der AfD-Kandidat muss sich mit 3,8 Prozent begnügen.

13. Mai 2019. Erste Reaktion auf den Facebook-Seiten "Kommunalpolitik Wilhelmshaven" (geschlossene Gruppe)

  • Jörg April Oh, Steigbügel-Journalismus...hat echt gefehlt
    1
  • Heinz-Peter Tjaden Jörg April wir können ja mal darüber diskutieren, was für feist spricht und was gegen ihn. sie fangen an. wie feist arbeitet, habe ich persönlich erlebt. wegen seines verhalten musste ich sogar gegenüber meinem patenjungen mein versprechen brechen. nach einer illegalen wohnungsdurchsuchung brach seine behörde jeden kontakt zu mir ab und behauptete, ich hätte eine mitarbeiterin belästigt, die ich bis heute nicht kenne.

13. Mai 2019. Die zweite Reaktion

  • Jörg April weiterer Steigbügeljournalismus nebst Behauptungen die man nicht belegt.
  • Heinz-Peter Tjaden Jörg April soll das eine antwort sein? lesen sie doch mal "polizei mit taschenlampen" von anfang bis ende. als broschüre ist diese serie von einem polizisten leider verboten worden.
  • 14. Mai 2019 Ein Versprechen

  • Nein, das war keine Antwort sondern eine Feststellung.
Jörg April ich melde mich zur vermeidung von zeitverschwendung in dieser gruppe wieder ab. meine patenkinder sind inzwischen 10 und 12 jahre alt. sollten sie eines tages von mir wissen wollen, wer zu ihrer trennung beigetragen hat und feist ob sein, setze ich sie in mein auto, fahre mit ihnen zum rathaus und...noch fragen? die presse würde ich natürlich einladen.
13. Mai 2019. Die Stadt hat die Wahlbeteiligung nach unten korrigiert: 46,2 Prozent.

Falsche Zahlen-eine dpa-Meldung
Nach der Wahl zum Oberbürgermeister von Wilhelmshaven am Sonntag hat die Stadt zwei Zahlen korrigiert. Bei einer Überprüfung seien am Montag Unregelmäßigkeiten im vorläufigen Wahlergebnis festgestellt worden, sagte eine Sprecherin. Durch einen Eingabefehler in einem Briefwahlbezirk seien statt der nur 3 ungültigen Stimmzetteln 1003 im System erfasst worden.
Auch die Zahl der Wahlberechtigten musste korrigiert werden. Der Landeswahlleitung waren 65 664 Wahlberechtigte gemeldet worden. Drei Monate nach Erstellung des Wählerverzeichnisses seien durch Wegzüge und Sterbefälle am Wahltag aber nur noch 63 848 Menschen wahlberechtigt, hieß es. Die korrigierten Zahlen hätten keinen Einfluss auf die Stimmenzahl für die jeweiligen Bewerber gehabt, sagte die Sprecherin. Doch liege die Wahlbeteiligung damit nicht bei 47,7 Prozent, sondern nur bei 46,2 Prozent.
Anmerkung
Bedeutet: Alle drei Monate verlassen mindestens 1816 Bürgerinnen und Bürger die Stadt oder hauchen ihr Leben aus. Sind pro Jahr 7264. In elf Jahren gibt es die Stadt also nicht mehr. 
15. Mai 2019. "Feist macht es allen vor" titelt die "Nordwest-Zeitung". Das stimmt. Etwas vormachen, das kann der...
Der NDR-Bericht zur Wahl

26. Mai 2019. Carsten Feist ist mit 53,59 Prozent der Stimmen Oberbürgermeister geworden. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,34 Prozent. Damit schließe ich diesen blog.